Robert Zinn vor der 3×3 U18-WM27. September 2012

Am morgigen Freitag beginnt die FIBA U18 3×3 World Championship in Alcobendas bei Madrid (wir berichteten). Mit dabei ist eine deutsche Mannschaft, in der Robert Zinn (Foto) laut Bundestrainer Kay Blümel eine Führungsrolle übernehmen soll. Wir erreichten den Point Guard kurz vor dem Abflug nach Spanien.

Robert, wie habt´ ihr euch auf die WM vorbereitet?
Wir hatten die Möglichkeit, in Bamberg bei der 3×3 German tour mitzuspielen. Da haben wir gemerkt, dass es eine komplett neue Spielform ist, die enorm anstrengend ist und uns konditionell alles abverlangt. Anschließend habe ich mit Johannes (Joos, Teamkollege aus Ludwigsburg und auch in Spanien dabei – Anm. d. Red.) und unserem Heimtrainer ab und zu versucht, 3×3 zu trainieren, vor allem das ganz schnelle Spiel mit nur wenig Zeit. Ich glaube, dass bei der WM ganz besonders die Kondition und der größere Wille zum Erfolg führen werden. Ich habe mir einige Spiele der 3×3-Studenten-WM im Internet angeschaut. Wir müssen vor unseren Spielen auf jeden Fall auch noch einmal über taktische Dinge sprechen.

Wie fit gehst Du in die WM?
Ich habe normal trainiert und müsste eigentlich fit genug sein (lacht). Hier und da habe ich etwas mehr Gas gegeben, aber auch aufgepasst, nicht zu viel zu machen und dann in Spanien keine Kraft mehr zu haben.

Was sagst Du generell zur neuen Spielform 3×3?
3×3 ist viel schneller als normaler Basketball und auch als Streetbasketball. Dadurch, dass man eigentlich nur sieben bis acht Sekunden Zeit für einen Angriff hat, ist das Spiel sehr interessant, es passiert immer etwas. Das Anspiel auf die Innenspieler ist schwieriger, viel mehr als eine Aktion ist nicht möglich. Und, wie gesagt, es ist unglaublich anstrengend. Ich fände es großartig, wenn es 3×3 in einigen Jahren in das Olympische Programm schaffen würde.

Bundestrainer Kay Blümel hat Dich vor einigen Tagen mit einer Führungsrolle bei der 3×3-WM, perspektivisch aber auch in der kommenden U18-Nationalmannschaft, in Verbindung gebracht. Was denkst Du darüber?
Es macht mich natürlich froh und stolz, wenn der Bundestrainer solche Aussagen macht. Das ist eine Ehre für mich und sorgt für noch größere Motivation. Ich blicke schon jetzt auf den Sommer 2013 und werde alles daran setzen, mit dem U18-Team den direkten Wiederaufstieg in die A-Gruppe zu schaffen.

Noch einmal zurück zur 3×3-WM. Was sind deine Ziele?
Zunächst einmal ist mir und uns klar, dass kein einziges Spiel leicht wird. Wir gehen als Außenseiter in die WM und haben von den Namen her eine ganz starke Gruppe erwischt. Aber wir werden alles geben und dann mal schauen, was dabei herauskommt. Ich hoffe, dass wir es unter die ersten drei Teams in der Gruppe schaffen und dann weiter spielen können.

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