Parkettgeschichten startet Blog über Basketball Artists School Namibia12. Juni 2012

BAS.Blog: Education first, Basketball second

Seit 2010 existiert die u.a. vom Deutschen Olympischen Sportbund und vom Deutschen Basketball Bund unterstützte Basketball Artists School (BAS) in Windhoek, Namibia. Frank Albin, deutscher Basketballtrainer, Diplom-Pädagoge und Mitarbeiter des Deutschen Olympischen Sportbundes koordiniert das Projekt in Afrika. Die beliebte Internetplattform Parkettgeschichten.de hat sich entschlossen, die BAS mittels eines regelmäßigen Weblogs direkt aus Namibia zu unterstützen. Immer zum Monatsende berichtet Albin direkt aus Afrika über das Leben der Kinder und Jugendlichen, räumt mit Klischees auf und lässt seine Leser authentisch an der Basketball-Welt in Afrika teilhaben.

„Der BAS.Blog auf www.parkettgeschichten.de ist für uns eine große Chance zur intensiveren Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. Einerseits können unsere Förderer dadurch regelmäßig Informationen erhalten, andererseits erhoffen wir uns natürlich auch den ein oder anderen neuen Unterstützer“, erklärt Frank Albin, der das Projekt mit einem Interview sowie dem kürzlich gestarteten Mai-Blog vorstellt. „Wir unterstützen die BAS sehr gerne, weil wir das Projekt gut finden. Wenn wir mit unseren Mitteln helfen können, dem Projekt eine Plattform zu bieten, schreiben wir gerne Parkettgeschichten darüber“, erklärt Sven Labenz, Redakteur des Internetblogs.

Im Februar 2010 wurde die erste Basketball Artists School in Namibia eröffnet. Sie befindet sich in der Hauptstadt Windhoek im Township Katutura. 24 Kinder (12 Jungen und 12 Mädchen) zwischen 10-12 Jahren wurden aus insgesamt 2500 gesichteten Grundschulkindern ausgewählt. Hauptkriterium dabei war u.a. die Ballgeschicklichkeit (Ball Handling). Das Stipendium für die Basketball Artists School beinhaltet Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe, Transport, Sportkleidung, Schulgeld und noch vieles mehr. Fast alle Kinder kommen aus sehr armen Verhältnissen, die meisten sind Halbwaisen, einige gar Vollwaisen, die bei Verwandten leben. Viele Familien sind von der Aids-Problematik betroffen. Die Schuldefizite der meisten Kinder sind erschreckend, bereits einfache Rechenaufgaben oder Lesetexte werden für manche zum Alptraum.

Nicht umsonst lautet das Motto der Basketball Artists School “Education First – Basketball Second”. Ohne Bildung haben die Kinder keine Chance in Namibia und Basketball alleine reicht als Zukunftsperspektive nicht aus. Neben einer ganzheitlichen Bildung, Betreuung und Erziehung erlernen die Kinder natürlich auch das Basketballspiel. Insbesondere die Ballgeschicklichkeit spielt dabei eine große Rolle und die Kinder bringen eigene Ideen für die Shows der Basketball Artists ein. Durch Auftritte bei verschiedenen Gelegenheiten bekommen sie u. a. Selbstvertrauen und Anerkennung. Gleichzeitig dienen sie als Botschafter für den immer populärer werdenden Basketball-Sport in Namibia.

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