Oldenburg neuer DBB-Stützpunkt16. Februar 2012

U18-Bundestrainer Kay Blümel eröffnet Stützpunkt
In Anwesenheit von U18-Nationaltrainer Kay Blümel (Foto rechts, Bild: Kai Niemann) wurde Oldenburg jetzt zu einem DBB-Leistungsstützpunkten im Bereich der Nachwuchsförderung gekürt. Das Konzept der Baskets Akademie Weser-Ems, in der regionale Talente von der U16 bis in die Regionalliga und hoffentlich zukünftig ProB geführt werden, die Anbindung an die Kooperationsschule Gymnasium Eversten, die weitergehende berufliche Beratung und Begleitung der Sportler in Ausbildung und Studium, die gute medizinische und physiotherapeutische Betreuung und die Ausbildung hoch qualifizierter Trainer haben den Ausschlag gegeben, Oldenburg in den Rang eines Leistungsstützpunkts zu heben.

“Oldenburg ist für uns ein echter Leuchtturm in einem Teil Deutschlands, der ansonsten eher ein weißer Fleck auf der Landkarte des DBB ist. Man muss in Niedersachsen schon lange suchen, um eine ähnlich gute und professionelle Jugendarbeit zu finden. Ralph Held und Mladen Drijencic (Foto links) leisten hier wirklich vorbildliche Arbeit, von der wir als Verband gerne profitieren”, zeigte sich Bundestrainer Blümel von der Oldenburger Arbeit angetan. Er und andere Nationaltrainer des DBB werden ab sofort, im Abstand von zwei bis vier Wochen, im Baskets-Center Leistungschecks und Auswahltrainings für talentierte Spieler aus der Region durchführen (DBB-Stützpunkttraining). Dabei sind nicht nur die Talente der Baskets Akademie gefordert, sondern auch Spieler aus dem Raum Osnabrück, Bremen oder Ostfriesland. Eine erste Trainingseinheit durchliefen die zwölf ausgewählten Spieler bereits am Dienstagabend.

“Durch die enge Verzahnung mit den Trainingskonzepten der Nationaltrainer und der verbesserten direkten Kommunikation mit dem DBB-Trainerstab wird es für uns sehr viel besser möglich sein, die individuellen Trainingspläne einzelner Spieler mit dem DBB zu koordinieren und die Spieler so noch besser auf ihre Aufgaben in den Nationalmannschaften vorzubereiten”, ergänzte Ralph Held, Nachwuchskoordinator der EWE Baskets. “Wir werden in den nächsten Jahren erleben, dass in der Bundesliga immer mehr deutsche Spieler zum Einsatz kommen werden und wollen natürlich gerne auch viele unserer Talente auf dem Weg in die höheren Spielklassen so gut wie möglich begleiten. Da arbeiten Vereine und Verband Hand in Hand und dieses Leistungszentrum ist Ausdruck und Konsequenz der guten Zusammenarbeit.”

Auf die Anforderungen an die jungen Spieler ging JBBL- und Regionalliga-Coach Mladen Drijencic ein, der als Co-Trainer von Kay Blümel auch die deutsche U18-Nationalmannschaft betreut. “Die Jugendlichen trainieren heute extrem professionell und brauchen dafür auch ein professionelles Umfeld. Zweimal in der Woche haben sie vor der Schule um sechs Uhr Individualtraining. Direkt nach der Schule holen wir sie zum Training ab, da muss das Mittagessen manchmal im Auto gegessen werden. Inklusive der individuellen Physio-Einheiten kann der Trainingstag dann recht regelmäßig bis 19 Uhr gehen. Dazu kommen oft noch zwei Punktspiele am Wochenende. Diese Jugendlichen trainieren heute auf einem Niveau, das es so vor ein paar Jahren in Deutschland noch nicht gab. Es ist eine wirklich große Leistung der Schüler, die für eine gute basketballerische Ausbildung auf eine alterstypische Freizeitgestaltung weitgehend verzichten. Umso wichtiger, dass wir ihnen ermöglichen, durch unsere vielen Einrichtungen und Maßnahmen die Doppelbelastung Sport und Schule zu meistern und zweigleisig zu fahren.”

 

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