NCAA: Sunny Greinacher mit Gonzaga ausgeschieden24. März 2014

„Ich weiß gar nicht, was da gerade passiert ist“ zeigte sich DBB-Nationalspielerin Sunny Greinacher (Foto) ratlos nach der bitteren Erstrundenniederlage ihrer Gonzaga Bulldogs gegen die James Madison University. 63:72 hatte ihr Team gerade im ersten Match des NCAA Tournaments verloren und war damit ausgeschieden. Der große Traum der Nationalspielerin ist damit erst mal geplatzt; eigentlich wollte die WCC-Spielerin des Jahres ihr Team bis unter die besten acht führen, doch James Madison war an diesem Abend besser.

Der Übelkeit getrotzt

Ein Beispiel: Kirby Burkholder. Die beste Spielerin auf Seiten der James Madison University hatte die Nacht wegen Übelkeit kaum geschlafen, ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und lieferte eine sensationelle Leistung ab. Nicht nur ihre 28 Punkte und 18 Rebounds waren mitentscheidend für den Erfolg, besonders ihr Einsatz und Wille riss ihre Mannschaft mit. Gonzaga fehlte in den entscheidenden Momenten genau diese Überzeugung, die der engen Partie eventuell einen anderen Verlauf hätte bringen können

Greinacher überzeugt

Das Spiel begann zunächst positiv für die Bulldogs, die sich schnell eine 9:6 Führung erspielten, dann jedoch den ersten Lauf des Gegners hinnehmen mussten (19:27, 13. Min.). Nach dem zwischenzeitlichen 23:31 kam Gonzaga, angeführt von Greinacher und Haiden Palmer bis auf zwei Punkte zu Halbzeit heran (31:33). Zwei wichtige Drei-Punkt-Spiele von Sunny Greinacher brachten die 39:38-Führung für die Zags (25. Min.). In der Folge wechselte die Führung ständig, Gonzaga ließ allerdings einige freie Würfe aus. Insbesondere die sonst so treffsichere Palmer traf nur sechs ihrer 20 Versuche. Fünf Minuten vor Ende der Partie (51:51) gelang James Madison dann der entscheidende Lauf. Innerhalb von zwei Minuten zog man auf 63:54 davon. Auch vier Punkte von Sunny Greinacher, die am Ende mit 17 Punkten (8 Rebounds, 3 Assists, 1 Block, 7 von 13) Topscorerin ihrer Mannschaft wurde, konnten die Niederlage nicht mehr verhindern. Greinacher hat in der kommenden Saison eine weitere Chance, in der March Madness den nächsten Schritt zu gehen. Im Sommer wird sie nach 2012 wieder für die Damen-Nationalmannschaft spielen. Den Spielbericht zur Partie gegen James Madison sowie alle Statistiken und Infos finden Sie hier.

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