NCAA: Niels Giffey steht im Finale6. April 2014

„Eins noch!“. Das war wohl der meist zitierte Satz aller UConn-Spieler nach dem gewonnen Halbfinale im NCAA-Tournament gegen die Florida Gators. Denn nach dem  63:53 Sieg und dem ersten Jubel über den Erfolg war der Fokus schnell auf das Finale gerichtet. „Wir haben einiges durchgemacht und sind ein erfahrenes Team. Wir haben immer an uns geglaubt und wir glauben weiter an uns und unsere Stärken. Wir werden das Ding gewinnen“, ließ Niels Giffeys Teamkollege Shabazz Napier durchblicken. Wer mag es der Truppe von Headcoach Kevin Ollie verdenken. Immerhin haben die Huskies mit Florida die topgesetzte Mannschaft aus dem Turnier geworfen.

Erfolgreiche Aufholjagd

Zunächst hatte jedoch alles nach einem Erfolg der Gators ausgesehen. Vor mehr als 79.000 Zuschauern im NFL Stadion der Dallas Cowboys gehörte die Anfangsphase dem Team aus dem Sunshine-State, das nach einem 7:0-Lauf schnell mit 16:4 in Führung ging. Knapp neun Minuten vor der Halbzeit besann sich UConn dann auf ihre Stärken. Defense, Rebounding und gute Plays, um offene Würfe zu kreieren. Damit gelang Niels Giffey und Co. die Wende. Drei erfolgreiche Dreier und eine Überlegenheit unter dem Brett brachten zwei Minuten vor der Halbzeitpause die 23:22 Führung für UConn.

Giffey´s Dagger Dunk

Mit 25:22 ging es in die zweite Hälfte, die DBB-Nationalspieler Niels Giffey mit einem Korbleger eröffnete. Angeführt von DeAndre Daniels baute UConn die Führung weiter aus. Knapp drei Minuten vor dem Ende erzielte Daniels das 57:47. Den finalen Stoß versetzte den Gators dann aber Niels Giffey. Nach dem 59:49 schalteten der Nationalspieler und sein Teamkollege Napier am schnellsten. Der Einwurf Napiers fand den freigelaufenen Giffey und dieser schloss mit einem krachenden Dunk ab. Link Play of the game

Finale gegen Kentucky

„Wir leben von unserer Defense. Ich glaube, das hat man auch heute wieder gesehen”, erklärte Huskies-Coach Ollie nach dem Spiel. Insbesondere Gators Guard Scottie Wilbekin und Dreier-Spezialist Michael Frazier II sahen gegen UConn kein Land. „UConn hat unsere Guards permanent unter Druck gesetzt. Sie haben hochprozentig abgeschlossen. Ich ziehe meinen Hut vor ihrer Leistung“, zollte Billy Donovon, Trainer der Gators den Huskies Respekt. Diese treffen nun im Finale auf Kentucky, das sich im zweiten Halbfinale gegen Wisconsin mit 74:73 knapp durchsetzen konnte. Das Finale findet in der Nacht von Montag auf Dienstag im AT&T Stadion statt und wird von Sport1 US übertragen. Für Giffey könnte sich der Kreis schließen. In seinem ersten College-Jahr hatte er bereits den Titel mit UConn gewonnen, jetzt könnte er sich in seinem letzten Spiel für die Huskies erneut die Krone aufsetzen.

Stats:

Connecticut Huskies
Niels Giffey: 23 Minuten, 11 Punkte, 4 Rebounds, 4-7 FG
DeAndre Daniels: 40 Minuten, 20 Punkte, 10 Rebounds, 9-14 FG
Shabazz Napier: 38 Minuten, 12 Punkte, 3 Rebounds, 6 Assists, 3-6 FG

Florida Gators
Patric Young: 32 Minuten, 19 Punkte, 5 Rebounds, 7-13 FG
Casey Prather: 30 Minuten, 15 Punkte, 6 Rebounds, 6-10 FG
Scottie Wilbekin: 34 Minuten, 4 Punkte, 1 Rebound, 2-9 FG

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