NCAA: Giffey krönt seine Collegekarriere8. April 2014

Niels Giffey und seine Connecticut Huskies haben das NCAA-Tournament gewonnen. Mit einem 60:54 Erfolg gegen die Kentucky Wildcats krönten sich die Huskies zum vierten Mal zum College-Meister und bleiben in allen Final-Auftritten ungeschlagen. DBB-Nationalspieler Niels Giffey ist damit der erfolgreichste deutsche Collegespieler aller Zeiten. Nach dem Titelgewinn 2011 als Rookie beendete er mit seinem zweiten Titel seine Collegekarriere. Giffey trug mit einer starken Defensiv-Leistung, zehn Punkten und fünf Rebounds zum Erfolg UConns bei. Leon Tolksdorf kam in seinem ersten NCAA-Finale nicht zum Einsatz.

Finale vor über 80.000 Zuschauern

Vor mehr als 80.000 Zuschauern im ausverkauften AT&T Stadion in Texas legten die Huskies einen perfekten Start hin und gingen früh in Führung. Niels Giffey trug sich zum 6:2 in die Statistik ein. Trotz Größennachteilen auf allen Positionen erarbeitete sich UConn ein Übergewicht unter den Brettern und hatte mit Shabazz Napier und Ryan Boatright zwei sichere Schützen in ihren Reihen. Sechs Minuten vor dem Ende der ersten Hälfte lagen die Huskies mit 30:15 in Front. Doch dann folgte das große Aufbäumen der“ Freshman-Group“ Kentuckys. Bis auf vier Zähler kamen die Wildcats zur Hälfte heran (35:31) und setzten Connecticut vor allem durch die Umstellung auf Zonenverteidigung mächtig zu.

Kentucky verkürzt

Das Momentum konnten die jungen Wildcats, deren Starter allesamt ihre erste Collegesaison absolvierten, zunächst in die zweite Hälfte transportieren und den Vorsprung UConns weiter verkürzen. Die Führung gab das Team von Niels Giffey jedoch nicht ab. Zwölf Minuten vor dem Ende der Partie lagen die Huskies mit 41:39 in Führung, ehe Giffey mit einem erfolgreichen Dreier, Ryan Boatright von der Linie und Shabazz Napier auf 48:39 erhöhen konnten. Ein Dreipunkte-Spiel von James Young und ein verwandelter Freiwurf kurz darauf brachten Kentucky auf 43:48 zurück, die UConn erneut mit einer Zonenverteidigung unter Druck setzten. Nach dem 48:45 Anschlusstreffer hatte Connecticut eine weitere Schrecksekunde zu überstehen, als sich Boatright bei einem Angriff verletzte, letztlich aber weiterspielen konnte.

Giffey´s Krönung

In den letzten Minuten zeigten beide Teams Nerven. Shabazz und Giffey (per Dreier) erhöhten zum 54:49, Kentucky ließ einige gute Möglichkeiten aus, ehe Boatright vier Minuten vor dem Ende zum 56:50 auflegte. 90 Sekunden vor dem Ende ließ DeAndre Daniels für UConn eine mögliche Vorentscheidung beim Stand von 56:50 aus, als er einen freien Dreier nicht traf. Im Gegenzug verkürzte Kentucky auf 56:54. Am Ende war es die Erfahrung der Huskies, die den Unterschied machte. Wie im ganzen Turnier konnte sich das Team von Chefcoach Kevin Ollie auf ihre Defensive und die Stärke an der Freiwurflinie verlassen. 100 Prozent der Freiwürfe verwandelten die Huskies, Kentucky lediglich knapp über 50 Prozent. Die letzten Sekunden des 60:54 Erfolgs gingen im Jubel der Connecticut Spieler und Fans unter. Für Niels Giffey geht nach vier Jahren seine Collegezeit zu Ende. Nach dem Erfolg in seiner ersten Saison 2011 mit dem krönenden Abschluss. Niels Giffey – NCAA-Champion 2014.

Ingo Weiss gratuliert

Auch Ingo Weiss, der Präsident des Deutschen Basketball Bundes, gratuliert Niels Giffey stellvertretend für den gesamten DBB zu seiner Leistung: „Ich gratuliere Niels von ganzem Herzen zu diesem großartigen Erfolg. Er hat es sich durch seinen Einsatz und unermüdlichen Kampfgeist mehr als verdient. Zwei Mal Meister im College-Basketball! Das ist einmalig im deutschen Basketball. Schon im vergangenen Sommer hat Niels gezeigt, dass er ein ganz wichtiger Faktor für die A-Nationalmannschaft ist. Dieser Triumph wird ihm weiteren Auftrieb geben. Herzlichen Glückwunsch!“

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