NCAA in Deutschland: UConn gewinnt gegen Michigan State10. November 2012

Beim Eröffnungsspiel der NCAA-Saison 2012/2013 auf der Ramstein Militär Basis nahe Kaiserslautern haben die Huskies der University of Connecticut mit 66:62 (40:33) gegen die Michigan State University gewonnen. Die drei DBB-Nationalspieler Niels Giffey, Enosch Wolf und Leon Tolksdorf kamen dabei insgeamt auf fünf Punkte. Während Tolksdorf nicht zum Einsatz kam, spielten Giffey und Wolf eine gute Rolle in ihrem Team, traten aber offensiv nur marginal in Erscheinung (Giffey drei Punkte, Wolf zwei Zähler).

AST-Atmosphäre kam auf der Ramstein Air Base nahe Kaiserslautern auf, als zunächst die deutsche und dann die US-amerikanische Nationalhymne ertönte. Erstmals in der Basketball-Geschichte fand ein NCAA-Spiel in Europa statt und die Ramstein Air Base bot mit seinem Hangar 5, der circa 3.000 Zuschauer fasst, einen exzellenten Rahmen.

Die Mannschaft UConns, bei der Enosch Wolf und Niels Giffey bereits früh zum Einsatz kamen, dominierte die Begegnung in den Anfangsminuten und zog auf 26:13 davon. Im weiteren Verlauf der Partie kämpften sich die Spartans wieder etwas heran, Enosch Wolf brachte seine Huskies mit einem Block und einem Sprungwurf wieder mit 38:25 in Führung. Zur Halbzeitpause waren die Huskies der University of Connecticut mit 40:33 in Front. Zu diesem Zeitpunkt hatten Enosch Wolf und Niels Giffey bereits jeweils zehn Spielminuten absolviert, beide sicherten sich zwei Rebounds, Wolf markierte die bereits erwähnten zwei Punkte und notierte einen Block. Freshman Leon Tolksdorf kam in der ersten Halbzeit – wie auch im weiteren Verlauf des Spiels – nicht zum Einsatz.

In der zweiten Spielhälfte übernahmen die Spartans von Michigan State immer mehr die Kontrolle über die Partie. Die Begegnung war sehr zur Freude der nahezu ausschließlich anwesenden US-Militär-Angehörigen nun ausgeglichen und bot dank vieler Führungswechsel viel Spannung. Niels Giffey trug sich zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem Dreipunktewurf in die Punkteliste ein; im weiteren Spielverlauf kamen die DBB-Akteure allerdings nur noch rudimentär zum Einsatz. Am Ende setzte sich UConn knapp mit 66:62 durch.

DBB-Bundestrainer Frank Menz, der die Partie live vor Ort verfolgte, kommentierte die Leistung der deutschen Spieler wie folgt: “Ich freue mich erst einmal für die Jungs, dass sie die Gelegenheit hatten, Teil dieses historischen Spiels zu sein. Die Atmosphäre hier in der Halle und auf dem kompletten US-Luftwaffenstützpunkt ist beeindruckend. Natürlich war es schön zu sehen, dass Niels und Enosch in der ersten Halbzeit größere Spielanteile hatten; ich hatte nach der letzten Saison befürchtet, dass diese weiterhin eher gering bleiben. Leon muss in seiner Rolle als Freshman auf seine Chance warten, aber ich bin mir sicher, dass er diese dann auch nutzen wird. Offensiv ist das Spiel von UConn extrem auf die Guards ausgelegt, weswegen Niels und Enosch leider nicht so in Erscheinung treten können und sich jede Aktion selbst erarbeiten müssen. Beide können und müssen so aber ihr Eins-Gegen-Eins-Verhalten und ihr physisches Spiel weiter entwickeln. Generell ist zu beobachten, dass die Spielweise eher weniger teamorientiert ist und wichtige Aspekte des europäischen Spiels wie Pick-and-Roll-Verhalten und Spacing kaum eine Rolle spielen.”

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