NBBL TOP4: Berlin erfüllt sich seinen Traum10. Mai 2009

75:70-Sieg der Hauptstädter gegen Paderborn – Breitengüßbach gewinnt Spiel um Platz 3

Für ALBA Berlin war es das zweite NBBL-Endspiel nach 2008, die Paderborn Baskets durften bis dato lediglich 2007 als Ausrichter am TOP4 „teilnehmen“. Die Westfalen hatten sich im Halbfinale gegen Doppelmeister Urspring durchgesetzt, während den „Albatrossen“ ein Sieg über Breitengüßbach gelang. Der neue NBBL-Meister 2009 vor 2.100 begeisterten Zuschauern in der Sömmeringhalle: ALBA Berlin!

Paderborn ließ keine unnötige Zeit verstreichen und legte schnelle acht Zähler auf. Wie schon tags zuvor drehte Berlin am defensiven Schräubchen, um seinen Rhythmus zu finden, wenngleich die Westfalen ihre Führung stets behaupten konnten. Es waren die mittlerweile ligaweit gefürchteten Treffer aus der Distanz und die unangenehmen Tempowechsel Paderborns, die den Unterschied zugunsten der Truppe von Trainer Artur Gacaev ausmachten (14:19).

Angetrieben von den Zwillingsbrüdern Lars und Ole Wendt – wobei ersterer im zweiten Viertel allein zehn Punkte markierte – baute Paderborn die Differenz in den zweistelligen Bereich aus (25:36, 17. Minute). Berlin gab keinen Zentimeter defensiven Boden kampflos her, die Baskets nahmen die Intensität gerne auf und zahlten mit gleicher Münze zurück (29:37).

Nicht einen Dreier – bei acht Versuchen – hatten die „Albatrosse“ in Halbzeit eins versenkt. Jetzt war es Niels Giffey vorbehalten, diese Statistik aus der Distanz aufzubessern. Der vielseitige Flügel produzierte in den zehn Minuten nach dem Seitenwechsel elf Zähler und sorgte für Optimismus beim Ausrichter (47:56).

Berlin agierte zunehmend cleverer gegen Paderborns Zone, indem Giffey als zentrale Anspielstation auf dem Highpost klug die Bälle verteilte. ALBA kam so zu fünf Punkten in Folge – die Partie drohte zu kippen (52:56, 33. Minute). Doch erst später erlöste Giffey seine Farben durch ein Dreipunkstespiel und sorgte für die erste Berliner Führung der Partie (67:65, 38. Minute). Paderborn kämpfte aufopferungsvoll, aber die „Albatrosse“ hatten Blut geleckt und setzten sich in einer wahren Nervenschlacht 75:70 durch.

„Der Titel ist die Krönung einer unglaublichen Saison“, so Meistermacher Henrik Rödl, der vor dem Spiel zum „Most Valuable Coach“ der abgelaufenen NBBL-Saison gekürt und mit Sprechchören von den Fans gefeiert wurde. „Wir haben mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft ein Ausrufezeichen gesetzt und bewiesen, dass ALBA Berlin im Jugendbereich hervorragende Arbeit leistet.“ Somit beenden die „Albatrosse“ die Saison ungeschlagen, während die Paderborn Baskets als stolzer Vizemeister die Spielzeit abschlossen. „Uns hat in den letzten Minuten etwas die Kraft gefehlt, die Offensivrebounds von ALBA haben uns das Genick gebrochen. Dennoch ist der Vizemeister-Titel ein Riesenerfolg für uns“, so Baskets-Trainer Artur Gacaev.

Im kleinen Finale des NBBL TOP4 gewann die Mannschaft des TSV Breitengüßbach gegen den Sieger der beiden vergangenen Jahre, Team ALBA Urspring mit 60:50.

Weitere Informationen und Statistiken finden Sie auf der Homepage der NBBL

Nach intensiver Diskussion hat der Ligaausschuss nach entsprechender sportfachlicher Beurteilung durch die Jugend-Bundestrainer und der Bewertung aller Antragsunterlagen folgenden 56 Antragsstellern eine Lizenz für die JBBL erteilt (regionale Einteilung in acht 7er-Guppen, Numerierung hat keine Bedeutung):

Gruppe 1: Eisbären Bremerhaven, Basketball-Club Rendsburg e.V., Fördebaskets Kiel, Piraten Hamburg, Hamburg Sharks, Oldenburger TB, Young Dragons.
Gruppe 2: ASC Göttingen von 1846 e.V., BG 74 Göttingen e.V. (starting five GmbH), SG Bad Essen/Osnabrück, Paderborn Baskets, Team Braunschweig/ Wolfenbüttel, Team Hannover, UBC Münster e.V..
Gruppe 3: Alba Berlin Basketballteam, Basketball Berlin Süd, BV Chemnitz, DBV Charlottenburg, IBBA, Mitteldeutsche Basketball Marketing GmbH, VfB Hermsdorf.
Gruppe 4: Basketball Juniorteam Dortmund, BBV Hagen e.V., Metropol Baskets Ruhr, Phoenix Hagen Juniors, SG Bensberg Köln-Nordwest, SG Köln 99ers e.V., TSV Bayer 04 Leverkusen.
Gruppe 5: Team Bonn/Rhöndorf, 1. FC Kaiserslautern,
ASC Theresianum Mainz e.V., Basketball Club Wiesbaden 1952 e.V., TBB Junior Team, TV 1862 Langen, Eintracht Frankfurt e.V.,
Gruppe 6: Basket College Rhein-Neckar, BIS Baskets Speyer, BSG Junior Team Kurpfalz, BSG Ludwigsburg, SV 03 Tübingen, USC Freiburg, Team Post Südstadt/SSC Karlsruhe.
Gruppe 7: Basketballakademie Ulm, FC Bayern München, SV Germering e.V, , Team Urspring, TSV 1861 Nördlingen e.V, TSV Crailsheim, TV Augsburg.
Gruppe 8: Grünbau Hanau Junior White Wings, BBC Bayreuth e.V., , Franken Hexer e.V., Lti Giessen 46ers Juniors, TSV Breitengüßbach, TuS Jena e.V., Würzburg Baskets e.V..

Bei der Auswahl wurden u.a. die Aspekte „Zahl der Kaderathleten, bisherige Nachwuchsleistungsarbeit, regionale Verteilung, Trainerqualifikation, Zukunftskonzept“ berücksichtig. Der Ligaausschuss weist darauf hin, dass die JBBL in der Saison 2010/2011 auf 48 Teams reduziert wird. Ab dieser Saison werden dann auch die umfangreichen NBBL-Scouting-Verpflichtungen in der JBBL eingeführt. Darüber hinaus wird ab der Saison 2010/2011 für die NBBL und die JBBL das Vorhandensein von Grundschul-Kooperationen mit dem Antragsteller zwingende Voraussetzung für die Erteilung einer Lizenz.

Am 20./21. Juni 2009 findet die erste Runde der NBBL-Relegation statt. Die acht Neubewerber wurden in folgende Gruppen eingeteilt: Gruppe A: SV 03 Tübingen (Young Tigers), USC Freiburg (Team Schwarzwald), Würzburg Baskets, BBC Bayreuth; Gruppe B: MTV Itzehoe Eagles, Team Bremen, BBC 07 Düsseldorf-Oberkassel (Team Düsseldorf), ASC Theresianum Mainz. Die ersten Beiden der jeweiligen Gruppen spielen dann am 27./28. Juni 2009 in der zweiten Relegationsrunde mit den vier Letztplatzierten (BIS Baskets Speyer, Köln 99ers, SG Ludwigsburg-Tübingen, Young Dragons Quakenbrück) der diesjährigen NBBL-Saison um die vier Startplätze für die kommende Saison.

Der Ligaausschuss der NBBL hat entschieden, dass IBBA und die Metropol Baskets Ruhr die NBBL-Lizenz für die Saison 2009/2010 nur mit Auflagen erhalten. Zum Abschluss der Hauptrunde werden IBBA vier und den Metropol Baskets Ruhr zwei Punkte abgezogen. Im abschließenden Saisonspiel dieser beiden Teams war es zu Unregelmäßigkeiten gekommen, die diese Auflagen zur Folge haben.

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