NBBL-TOP4: ALBA erster Finalist17. Mai 2014

ALBA Berlin steht im Finale um die Deutsche U19-Meisterschaft. Die Mannschaft von Trainer Konstantin Lwowsky setzte sich in einer kampfbetonten Partie mit 50:40 gegen die Schoder Junior-Giraffen Langen durch. Zum besten Werfer der Partie avancierte DBB-Nationalspieler Ismet Akpinar (25 Punkte, Foto), bei den jungen „Giraffen“ überzeugte Jona Hoffmann (12).

Langen drückte der Begegnung von Beginn an gewohnt defensiv-hessischen Stempel auf. Den Hauptstädtern wurden kaum offene Würfe gegeben, das Tempo bewusst herunter geschraubt (4:2, 3. Minute). Der Meister von 2009 stellte sich jedoch schnell darauf ein und achtete behutsam darauf, seine Angriffssequenzen hochkonzentriert abzuschließen. Vor allem NBBL-MVP Ismet Akpinar übernahm dabei Verantwortung und fand eine gute Balance zwischen eigenem Abschluss und Pass auf den freien Nebenmann (11:15, 10. Minute).

Immer mehr versteiften sich die jungen „Albatrosse“ darauf, ihr (offensives) Heil von jenseits der Dreierlinie zu finden – mit Erfolg. Moritz Wagner eröffnete den zweiten Durchgang von „Downtown“ und setzte damit den Startschuss für einen 11:2-Lauf der Spreestädter, der zwei weitere Dreier durch Gregor Hagemann beinhaltete (13:26, 15. Minute). Für Langen ging im Angriff bis zur Pause nur noch wenig zusammen. In den letzten fünf Minuten vor der Pause verzeichnete die Truppe von „Trainer des Jahres“ Fabian Villmeter gerade einmal noch einen weiteren Treffer. Derweil zog Berlin weiter davon und hatte pünktlich zum Gang in die Kabine mehr als doppelt so viele Zähler auf dem Konto wie die „Giraffen“ (15:33, 20. Minute).

Während des dritten Abschnitts erreichte die Intensität in der Verteidigung ein vollkommen neues, höheres Level. Plötzlich war es ALBA Berlin, das offensiv überhaupt kein Beim mehr auf den Boden bekam und seinen Vorsprung schmelzen sah. Dies gab Langen die Chance, sich langsam Zähler für Zähler an die Akpinar-Truppe heran zu arbeiten – was in Form eines 8:0-Laufs eindrucksvoll gelang (23:37, 27. Minute). Den Hauptstädtern gelangen im kompletten dritten Viertel lediglich zwei Treffer aus dem Feld (bei 15 Versuchen), wodurch die Hessen zunehmend Wind in den Segeln verspürten (27:39, 30. Minute).

Die Partie – lies: das Tempo – war nun fest in Langener Hand. Die Hessen erlaubten Berlin über einen Zeitraum von beinahe sechs Minuten keinen einzigen Punkt und kamen derweil in kleinen Schritten bis auf Schlagdistanz heran (35:39, 36. Minute). Es war an Liga-MVP Ismet Akpinar, die ALBA-Flaute mit einem Dreier zu beenden und seinen Farben neue Hoffnung zu geben, doch die bravourös kämpfenden Hessen ließen sich einfach nicht abschütteln (37:42, 38. Minute). Schlussendlich fehlte den Villmeter-Schützlingen jedoch der ein oder andere Dreier, um die Lücke bei unerbittlich herunter tickender Uhr zu schließen – ehe die „Albatrosse“ ihren Einzug ins NBBL-Finale (Sonntag, 18.5.2014, 13:30 Uhr) bejubelten.

Man of the Match: Ismet Akpinar (ALBA Berlin)

Als sein Team ihn brauchte, war er da. Der MVP (wertvollster Spieler) der Nachwuchs Basketball Bundesliga markierte allein im Auftaktviertel starke neun Punkte und hatte bis zur Pause bereits 14 Zähler auf seinem Konto – und damit nur einen weniger als die komplette Langener Mannschaft. Auf der Zielgeraden sorgte er mit einem Dreier für die Entscheidung und ging mit einer Ausbeute von 25 Zählern, füfn Rebounds und drei Ballgewinnen vom Parkett.

Schoder Junior-Giraffen Langen:

Merz (6), Schlegel (0), Chabot (2), Sansoa (0), Püchert (0), Ignjatovic (0), Hoffmann (12), Overdick (2), Annawald (2), Jöst (5/1 Dreier), Gerspach (0), Alte (11, 9 Rebounds)

ALBA Berlin:

John (4), Herwig (0), Wohlrath (0), Zawadzki (2), Akpinar (25/2), Hagemann (6/2), Schneider (2), Kovalev (2), Glöckner (0), Wagner (3/1), Pena (0), Ney (6)

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