NBBL: Malik Müller führt Urspring zum fünften Mal ins Finale11. Mai 2013

Das Team Urspring steht als erster NBBL-Finalist fest. Der vierfache Meister schlug im Halbfinale RSV/IBBA mit 71:52 (13:19, 15:11, 20:8, 23:14). Überragender Akteur war Junioren-Nationalspieler Malik Müller, der 33 Punkte erzielte, darunter sechs Dreier. Bester Scorer bei den Berlinern war Robin Jorch mit 16 Punkten.

Das erste Viertel stand im Zeichen eines Mannes: Robin Jorch. Der Big Man von RSV/IBBA traf aus allen Lagen und hatte beim Zwischenstand von 15:7 für die Berliner allein elf Punkte erzielt. Dagegen fand der vierfache Meister aus Urspring nur sehr schleppend ins Spiel, ungewohnte Ballverluste reihten sich in den ersten Minuten praktisch aneinander. Erst ein Dreier von Junioren-Nationalspieler Malik Müller zum 10:15 (7. Minute) ließ die Lebensgeister bei den Urspring-Schüler zurückkehren. Müller war es auch, der in der Folge seine Mitstreiter schön in Szene setzte; zur Viertelpause lag der Favorit „nur“ noch mit 13:19 hinten.

Spätestens mit Beginn des zweiten Viertels waren die Klosterschüler aber in der Partie angekommen. Thomas Grün setzte mit einem Dunking zum 15:19 (21.) ein frühes Ausrufezeichen, und in der Verteidigung ließ Urspring Berlin kaum noch Luft zum Atmen. Infolge dessen ging die Trefferquote von RSV/IBBA, die im ersten Viertel noch bei stolzen 50 Prozent lag, kontinuierlich in den Keller und sollte am Ende des Viertels bei (immer noch passablen) 41 Prozent liegen. Ein Müller-Dreier ließ den Rückstand danach auf zwei Punkte schmelzen (21:23, 23.), kurz darauf glich Kalidou Diouf erstmals aus (23:23). Urspring schien das Momentum auf seine Seite zwingen zu wollen – doch die Hauptstädter hatten etwas dagegen. Auch mit Topscorer Jorch auf der Bank, dem Coach Andreas Martin nach 15 Minuten eine erste Verschnaufpause gönnte, setzte die Spielgemeinschaft Urspring weiter zu. Ein Dreier von „Energizer“ Moritz Treml bedeutete den Ausgleich (28:28, 19.), Cameron Neubauer eroberte wenig später die Führung zurück. Mit 30:28 für RSV/IBBA ging es dann auch in die Halbzeitpause. Jeweils 13 Punkte auf der Habenseite konnten bis dahin Robin Jorch und Malik Müller verbuchen

War es in der ersten Halbzeiten noch in Ansätzen, dass Müller (Foto) die Partie übernehmen könnte, so machte der kräftige Guard nach dem Seitenwechsel endgültig ernst. Fünf Punkte in Folge, darunter ein Dreier, brachten Urspring die 33:30-Führung (22.). Konnte Tarek Vierhuve, ebenfalls von Downtown, noch zum 34:35 (25.) verkürzen, sorgten zwei weitere Dreier von „MM“ für das 43:34 (27.). Müller hatte sein Punktekonto zu diesem Zeitpunkt bereits auf stolze 24 Punkte geschraubt. Als er kurz vor Ende des dritten Viertels seine wohlverdiente Verschnaufpause bekam, übernahm der bis dato unauffällige Kenneth Ogbe seinen Part und netzte humorlos einen weiteren Dreier ein; Urspring ging mit einem beruhigenden 48:38-Vorsprung in den finalen Abschnitt.

Und dort machte der Vierfach-Camp weiter, wo er aufgehört hatte: Zwei Punkte Müller, zwei Punkte Kevin Bryant (38:52, 32.) – Urspring war jetzt „in the zone“, und besonders ein Mann. Malik Müller ließ es weiter Dreier regnen, zum 56:38 (34.) und 59:41 (36.). Und als der starke Thomas Grün zum 61:41 erhöhte, war die Partie gelaufen. RSV/IBBA-Coach Andreas Martin ließ seinem Frust freien Lauf, kassierte noch ein Technisches Foul – als Weckruf für seine in der zweiten Halbzeit beinahe wie paralysiert wirkende Mannschaft taugte dies freilich nicht mehr. Von Robin Jorch, der das erste Viertel dominiert hatte, war rein gar nichts mehr zu sehen, und auch seine Mitspieler kapitulierten angesichts der dominanten Auftritts der Urspring-Jungs. Unter „Standing Ovations“ der Fan-Delegation aus Urspring verließ dann Malik Müller den Platz, der mit 33 Punkten, darunter sechs Dreiern, mehr als seine Schuldigkeit getan hatte. Mit diesen Zahlen schrammte Müller nur knapp an zwei TOP4-Rekorden vorbei: 2007 hatte Christian Standhardinger (ebenfalls damals im Trikot von Urspring), 37 Punkte im Finale gegen Phoenix Hagen erzielt. Ein Jahr später stellte Maurice Stuckey (natürlich für Urspring) den Rekord von der Dreierlinie auf: acht von 16 Versuchen fanden seinerzeit ihr Ziel. Für das Team Urspring ist es die fünfte Endspiel-Teilnahme in sieben Jahren. Für die RSV/IBBA, die letztendlich mit 52:71 das Nachsehen hatte, blieb dennoch das positive Fazit%

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