NBA: Dallas und Atlanta scheitern in Spiel 75. Mai 2014

Die DBB-Nationalspieler Dirk Nowitzki und Dennis Schröder sind mit ihren Teams denkbar knapp im jeweils siebten und entscheidenden Spiel in der ersten Runde der NBA-Playoffs ausgeschieden. Bereits am Samstag mussten die Atlanta Hawks gegen die an Nummer eins gesetzten Indiana Pacers mit 80:92 die Segel streichen, am gestrigen Abend erging es den Dallas Mavericks im texanischen Derby gegen die San Antonio Spurs nicht besser. Nach dem deutlichen 96:119 geht auch für Dirk Nowitzki die NBA-Saison vorüber, in der er in die Top 10 der ewigen Top-Scorer der NBA aufgestiegen war.

Historische erste Hälfte

Vor Beginn der Playoffs wurde viel geschrieben und viel gesprochen über das Duell zwischen den Spurs und Dallas. Wobei eigentlich nicht von einem Duell berichtet wurde, da den Mavs als krasser Aussenseiter kaum Chancen zugetraut wurden. Viele Experten sahen sogar einen glatten Durchmarsch der Spurs um ihre Altstars Tim Duncan, Manu Ginobili und Europameister Tony Parker voraus. Doch es kam ganz anders und das Team von Dirk Nowitzki wurde zu einer echten Herausforderung für das beste Team der regulären Saison und Vizemeister 2013. Die Entscheidung fiel erst im siebten Spiel einer Serie, die spannender kaum hätte sein können. Die Spiele wurden jeweils erst in der Schlussphase entschieden und waren echte Nägelkiller. Diese Spannung hatten sich alle Fans auch für das letzte Spiel gewünscht, doch es kam anders. Angeführt von einem herausragenden und bis unters Hallendach motiviertem Tony Parker, wurden die Dallas Mavericks bereits in der ersten Halbzeit besiegt. Mit einer Trefferquote von fast 70 Prozent aus dem Feld war den Spurs mit dem 68:46 die beste Halbzeit in einem siebten Spiel seit 40 Jahren gelungen. Gegenwehr hatte bis dahin nur Dirk Nowitzki geleistet, der mit 22 Punkten und 9 Rebounds eine gute Partie spielte.

Dallas will 2014/15 angreifen

In der zweiten Hälfte verkürzten die NBA-Champions von 2011 den Vorsprung zwar kurzfristig auf 14 Zähler, Tony Parker und eine Umstellung der Spurs-Defense durch Headcoach Gregg Popovich genügten jedoch, den Mavs den Zahn zu ziehen. Am Ende schwanden auch bei Dirk Nowitzki die Kräfte und die Spurs sicherten sich mit dem 119:96 Erfolg den Einzug in die zweite Runde der Playoffs. Dort treffen sie auf Portland, die die Houston Rockets mit 4:2 besiegt hatten. Für Nowitzki und seine Mavs geht es jetzt in den wohlverdienten Urlaub, jedoch nicht ohne einen Wink in Richtung der Konkurrenz: „Wenn wir als Team zusammen bleiben, werden wir im nächsten Jahr für Aufsehen sorgen“, versprach die Mannschaft von Rick Carlisle.

Atlanta steht kurz vor Sensation

Ebenfalls im siebten Spiel ausgeschieden sind die Atlanta Hawks. Gegen die Indiana Pacers, die die reguläre Saison auf dem ersten Platz im Osten beendet hatten, hatte Atlanta den Favoriten am Rande einer Niederlage, im entscheidenden Moment aber nicht die Kraft, die Starter der Pacers zu stoppen. Im finalen Spiel zeigten Paul George, Roy Hibbert, Lance Stephenson und Co. eine ansprechende Leistung und ließen beim 92:80 keine Zweifel daran, die ersten sechs Spiele vergessen machen zu wollen. Insbesondere unter den Brettern dominierte Indiana; George, West und Stephenson griffen alleine elf, 13 und 14 Rebounds ab. DBB-Nationalspieler Dennis Schröder kam in Spiel sieben nicht mehr zum Einsatz. Die Atlanta Hawks beenden damit eine Saison voller Höhen und Tiefen. Zu Beginn wie eine Top-Mannschaft agierend sicherten sich die Falken erst kurz vor Schluss den letzten Playoff-Platz. Gegen die Pacers hatte das Team von Coach Mike Budenholzer dann sogar die Chance, die Serie beim Stand von 3:2 für sich zu entscheiden, musste sich dann jedoch Indiana beugen.

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