NBA All-Star Game: Nowitzki wird geschont17. Februar 2014

Es war die erwartete Flugshow, das NBA All-Star Game 2014 in New Orleans. Egal ob Kevin Durant, Blake Griffin, LeBron James, Carmelo Anthony oder Paul George, sie alle produzierten Alley-Oops und Dunkings wie am Fließband. Wer nicht unter dem Korb angespielt wurde, feuerte von Downtown. Auf Defense wurde wie immer kaum Wert gelegt. Kein Wunder also, dass beim 163:155 Sieg des Ostens am Ende der Punkterekord geknackt wurde. Dieser lag bisher bei 303 Punkten in einem Spiel. Beste Werfer des Westens waren Kevin Durant und Blake Griffin mit je 38 Punkten, für den Osten waren Carmelo Anthony (30) und Kyrie Irving (31) am erfolgreichsten.

MVP des Spiels wurde am Ende dann auch Kyrie Irving. Nach einer verhaltenen ersten Hälfte drehte der Superstar der Cleveland Cavaliers mächtig auf und war der Initiator der erfolgreichen Aufholjagd des Ostens in den Schlussminuten.  Mit 31 Punkten, 14 Assists und 5 Rebounds wurde der 21-Jährige völlig verdient zum MVP gewählt. Weniger rund lief es dagegen für DBB-Nationalspieler Dirk Nowitzki. Auf eigenen Wunsch hin ließ West-Coach Scott Brooks ihn nur acht Minuten spielen, in denen Dirk aber auch auf dem Feld meist nur Zuschauer war. Einen Rebound konnte der Würzburger am Ende auf dem Konto verbuchen, seine zwei Würfe fanden nicht ihr Ziel. Damit blieb er zwar der einzige Akteur ohne Punkte, aber auch andere Allstars taten sich schwer. Tony Parker oder LaMarcus Aldridge fanden ebenso wenig zu ihrem Spiel wie Damian Lillard oder Joe Johnson.

Foto: NBA

 

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