Nach dem Ballregen folgt der Geldsegen1. September 2005

Siegerehrung der „grab the prize“-Gewinner beim Supercup

Beim Supercup in Braunschweig gab es neben den griechischen Basketballspielern noch zahlreiche andere glückliche Gewinner: Kinder, die ihre großen Idole hautnah erleben durften, Nachwuchswissenschaftler, die für ihre Leistungen ausgezeichnet wurden und kreative Köpfe, die den Wettbewerb „grab the prize“ für sich entscheiden konnten. Letztgenannte wurden im Rahmen des Supercups für ihre Aktionen und Bemühungen reich beschenkt.

Die Bilanz des von der ING-DiBa und dem Deutschen Basketball Bund ins Leben gerufenen einmaligen Projekts „grab the ball“ war mehr als beeindruckend. Von Dezember 2004 bis Juni 2005 erhielten 2.300 Basketballvereine, darunter 140 Rollstuhlsportvereine, aus ganz Deutschland jeweils zehn nagelneue Markenbälle aus feinstem Leder – und das kostenfrei. Mit den 23.000 neuen Spielgeräten sollte vor allem der Nachwuchs unterstützt und gefördert werden.
Doch damit nicht genug! Lukrative Geldpreise winkten all denjenigen Vereine, die die Ballübergabe möglichst originell inszenierten und das Projekt in der lokalen Presse platzieren konnten. Der Sieger des „grab the prize“-Vereinswettbewerbs konnte sich auf satte 5.000 Euro für die Vereinskasse freuen. Kein Wunder also, dass sich im Projektbüro die unterschiedlichsten Wettbewerbsbeiträge stapelten und der Jury die Entscheidung alles andere als leicht gemacht wurde. Foto-Shootings, Nachwuchsturniere oder einer Benefizveranstaltung zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien waren nur ein kleiner Teil zahlreicher kreativ umgesetzter Projekte. Nach reiflicher Überlegung standen am Ende die drei Gewinner fest, die beim Supercup die Schecks von DBB-Präsident Roland Geggus und Klaus Oskar Schmidt, Marketingvorstand der ING-DiBa, in Empfang nehmen durften.

Der 3. Platz und somit 2.000 Euro gingen an die TGH Wetter, die den „Stadtcup der Grundschulen“ veranstaltet und somit die Ballübergabe optimal in Szene gesetzt hatte. Neben der Anzahl an Bällen stieg nach dieser Aktion erfreulicherweise auch die Trainingsbeteiligung bei den Nachwuchsmannschaften im Verein enorm an.
Einem Eintrag im Guinness Buch der Rekorde durch den Weltrekord im Dauerbasketball hat die TG Bad Homburg ihren 2. Preis und 3.000 Euro zu verdanken. Erst 33 Stunden, 35 Minuten und zwei Sekunden nach dem Eröffnungssprungball war Schluss mit dem Dauerdribbeln, -werfen, -passen und -verteidigen und die Helden der HTG fielen sich erschöpft in die Arme.
Der BC Marl ließ die ING-DiBa-Spende getreu dem Motto „Die Bälle schickt der Himmel“ von vier Fallschirmspringern zu Boden geleiten und sicherte sich damit den Hauptgewinn von 5.000 Euro.
Mehr als eine Million Euro investierte der Hauptsponsor des DBB in die beiden Aktionen „grab the ball“ und „grab the prize“ – Geld, das bei den Vereinen sicherlich gut angelegt ist.

 

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