AST 2014: Erster AST-Sieg für Chile nach 45 Minuten20. April 2014

Manchmal dauert es eben länger, dafür ist das Ergebnis umso schöner. So muss es für Chile gewesen sein, dass bei seiner ersten Teilnahme am Albert Schweitzer Turnier gegen die favorisierten Franzosen mit 68:67 (15:15, 12:15, 12:8, 19:20, 10:9) nach Verlängerung gewannen. Bester Punktesammler auf Seiten der Sieger war Sebastian Herrera mit 22 Zählern, für Frankreich kam Antoine Wallez auf 17 Punkte.

Beide Mannschaften hatten am ersten Turniertag empfindliche Niederlagen einstecken müssen und sehnten sich nach ihrem ersten Erfolgserlebnis im Rahmen des 27. Albert Schweitzer Turniers. Entsprechend intensiv suchten sowohl Chile als auch Frankreich nach einer Möglichkeit, das Geschehen an sich zu reißen – was weder der einen noch der anderen Seite dauerhaft gelingen sollte (15:15, 10. Minute). Die Südamerikaner sammelten einmal mehr mit ihrer furchtlosen Spielweise viele Sympathiepunkte bei den Zuschauern, leisteten sich bis zur Pause allerdings auch zehn Ballverluste. Frankreich hingegen wusste die athletischen Vorteile nicht zur Genüge auszunutzen und limitierte sich selbst durch eine ausbaufähige Dreierquote – nur zwei von zehn Distanzwürfen fanden bis zum Gang in die Kabine ihr Ziel (27:30, 20. Minute).

Die Begegnung blieb auch nach dem Seitenwechsel weiter spannend, wenngleich nur bedingt hochklassig. Bei den Franzosen stellte sich kein offensiver Rhythmus ein, Chile hingegen kämpfte sich im wahrsten Sinne des Wortes in Führung (39:38, 30. Minute). Im letzten Viertel versuchten die Mitteleuropäer mit einer Ball-Raum-Verteidigung das Tempo der Partie maßgeblich zu verändern, um letztlch doch noch als Sieger die Halle zu verlassen. Chile zeigte sich davon jedoch zunächst unbeeindruckt und verwandelte zwei wichtige Dreier, die Frankreich jedes Mal kontern musste (57:54, 39. Minute). Die Franzosen kamen noch einmal auf Tuchfühlung heran, ehe Ramon Gatica 12,2 Sekunden vor Ende an der Linie auf 58:56 erhöhte. Im direkten Gegenzug wurde Frankreichs Cyril Eliezer-Vanerot gefoult, der eiskalt die Verlängerung erzwang (58:58, 40. Minute).

Während der 5-minütigen „Zugabe“ sah Chile bereits wie der Sieger aus, ehe Frankreich mit einem finalen 5:0-Lauf das Ruder herum zu reissen versuchte (66:67, 45. Minute). Die Südamerikaner behielten jedoch einen klaren Kopf, suchten im Angriff ihre Optionen und hatten dank klugen Stellungsspiel gar die Finger am Offensiv-Rebound, der gleich in Zählbares umgewandelt wurde (68:67). Im allerletzten Angriff der Begegnung hatten „Les bleus“ den Sieg nochmals auf der Hand, doch die chilenische Verteidigung vereitelte einen erfolgreichen Abschluss – dann stürmten die Südamerikaner im kollektiven Jubel das Feld.

Chile:

Bahamonde (1), Amor (3), Jaramillo (2), Herrera (22), Gatica (9), Galvez (0), Lauler (5), Barra (0), Aguirre (16), Low (0), Haase (0), Carvacho (10)

Frankreich:

Michel (4), Catherine (3), Ndoye (2), Fauche (5), Delarboulas (4), Cavaliere (10), Eliezer-Vanerot (6), Kaba (6), Fedensieu (5), Smock (3), Brun (2), Wallez (17)

It takes Chile 45min to celebrate first AST victory

Sometime you have to wait a little longer until there‘s time to celebrate. For Chile, a first-time participant in the Albert Schweitzer Tournament, the 68-67 (15-15, 12-15, 12-8, 19-20, 10-9) in overtime against France was worth the wait. Sebastian Herrera led all scorers with 22 points, Antoine Wallez racked up 17 points in the defeat.

Both teams suffered crucial losses on the opening day of the 27th edition of the Albert Schweitzer Tournament. Having that in mind it came to no surprise that Chile and France were seeking for a chance to bounce back and earn their first victory in group C action. To many people‘s surprise the team from Southern America created just enough defensive pressure to compensate France‘s athleticism (15-15, 10.). Ten turnovers before halftime were the main reason why Chile could not pull away, as France low shooting percentage from long range (2-10) played out to be another big factor (27-30, 20.).

The game remained a thriller after intermission as Chile crawled back to gain the lead, even when France switched  to zone defense (39-38, 30.). Hitting three consecutive threes in crunchtime France had to find a way to overcome a sudden deficit with time running away quickly (57-54, 39.). Ramon Gatica had the chance to eventually put the nail in the coffin from the free throw line, but missed one shot (58-56, 40.). France did not go for the triple, attacked the glass instead and was rewarded with to freebies, with Cyril Eliezer-Vanerot sending the game into overtime from the charity stripe.

Chile stampeded ahead for the lead, before France struck back with a 5-0 spurt to regain the lead (66-67, 45.). Settling for a quality shot the group from Southern America was in a good rebounding position for a putback when the ball hit the rim (68-67). France had one last chance to strike back, but was not able to get an open look, as Chile‘s bench players and coaches hit the floor at the buzzer.

Chile:

Bahamonde (1), Amor (3), Jaramillo (2), Herrera (22), Gatica (9), Galvez (0), Lauler (5), Barra (0), Aguirre (16), Low (0), Haase (0), Carvacho (10)

France:

Michel (4), Catherine (3), Ndoye (2), Fauche (5), Delarboulas (4), Cavaliere (10), Eliezer-Vanerot (6), Kaba (6), Fedensieu (5), Smock (3), Brun (2), Wallez (17)

Weitere News

3. Dezember 2016

Supercup für zwei Jahre in Hamburg

Weltklasse-Teams testen DBB-Herren –Tickets ab sofort erhältlich

SchroederDennis2015vsCRO-500

3. Dezember 2016

Ingo Weiss ist DOSB-Ehrenmitglied

Laudatio von Alfons Hörmann

Ingo_DOSB_Ehrenmitglied_500

1. Dezember 2016

ING-DiBa und DBB setzen „Talente mit Perspektive“ fort

Nachwuchsförderung feiert 2017 zehnjähriges Jubiläum!

TmP2016Bremerhaven-500

DBB auf Flickr

Bitte anklicken, um die Slideshow zu öffnen.