AST 2014: Italien gewinnt hochklassiges Halbfinale!25. April 2014

Die italienische U18-Nationalmannschaft hat das Finale des Albert Schweitzer Turnier 2014 in Mannheim und Viernheim erreicht. In einem hochklassigen und hochspannenden Halbfinale setzten sich die Italiener mit 102:97 (26:25, 50:51, 85:75) durch und spielen morgen um 16.15 Uhr um den vierten Titel ihrer AST-Geschichte.

Beide Teams präsentierten sich von Beginn an von ihrer besten Seite. Yigit Arslan eröffnete den Punktereigen per Dreier nach 51 Sekunden. Aber die Antwort der Italiener, die gestern ihre erste AST-Pleite in diesem Jahr gegen die USA hinnehmen mussten, ließ nicht lange auf sich warten. Von Verunsicherung war nichts zu spüren. Dank einer unglaublichen Präzision zu Beginn der Partie übernahmen die Italiener die Führung (22:17, 7. Min.). Ömer Ugurata nahm eine Auszeit zum rechten Zeitpunkt, um seine Mannschaft neu einzustellen. Die erwünschte Wirkung blieb nicht aus:  Bis zur ersten Viertelpause waren die Türken auf einen Punkt dran (25:26). Diego Flaccadori (9, Italien) und Akif Egemen Güven (10, Türkei) waren die Protagonisten eines äußerst intensiven ersten Viertels.

Beide Teams setzten im zweiten Spielabschnitt nahtlos an ihrer Leistung an. Zunächst schien es so, als ob die Türkei durch ihre Dreier (33:30, Korkmaz) davonziehen würde, aber der Gegner ließ sich nicht abschütteln. Beim Stand von 48:43 nahm Andrea Capobianco eine Auszeit, die, ähnlich wie die der Türken im ersten Abschnitt, Wirkung zeigte. Weil sich die Türken schon früh im Viertel fünf Teamfouls geleistet haben und die Italiener sicher von der Freiwurflinie verwandelten, ging die Türkei nur mit einer 51:50-Führung in die Kabine.

Nach der Pause erwischten zunächst die Italiener den deutlich besseren Start, übernahmen die Führung und nutzten die Schwächephase des Gegners aus, um das Momentum auf ihre Seite zu ziehen. Donzelli und Capace per Dreier sowie Flaccadori brachten den Italienern eine 9-Punkte-Führung (70:61, 25.Min.). Jetzt war richtig Pfeffer im Spiel. Zunächst musste Mert Cevik auf Seiten der Türken verletzt vom Feld, später der Italiener Andrea Spera. Frederico Mussini lief nun zur Hochform auf und brachte Italien mit zwei Dreiern eine relativ komforable 85:75-Führung vor dem letzten Spielabschnitt.

In den ersten Minuten des Schlussviertels folgte zunächst ein Privatduell zwischen Furkan Korkmaz und Mussini. Während Teamkollege Güven nach der Halbzeit abtauchte,  brachte Korkmaz die Türken per Vierpunktspiel und Feldkorb fast im Alleingang wieder heran (86:90, 34.). Die Stimmung in der Halle kochte nun, die Teams schenkten sich nichts. Beiden Mannschaften war die Anspannung nun anzumerken, die Präzision ging etwas verloren. Zwei schnelle Ballverluste der Italiener innerhalb von zehn Sekunden und die Türkei war endgültig zurück in der Partie (92:94)! In einer hitzigen Schlussphase behielten die Italiener den kühleren Kopf und brachten die hochklassige Partie mit 102:97 ins Ziel. Bei den Italienern herrschte nach dem Finaleinzug grenzenloser Jubel, den enttäuschten Türken bleibt morgen nur das Spiel um Platz 3.

Türkei:
Bayram (5), Ulubay (7), Sariaslan (0), Cevik (0), Arslan (8), Korkmaz (23), Gecim (8), Baykan (7), Metehan (6), Güven (18), Arar (13), Olmaz (2).

Italien:
Severini (2), Marella (1), Mastellari (0), Lupusor (3), Spera (6), Picarelli (10), La Torre (9), Mussini (19), Flaccadori (19), Cacace (14), Mascolo (0), Donzelli (19).

 

Italy defeats Turkey in style

In what had been a deserving semi finals matchup Turkey suffered a narrow 97-102 (25-26, 26-24, 24-35, 22-17) loss to Italy. Over the course of this instant Albert Schweitzer Tournament classic the „Azzuri“ displayed their best performance in order to overcome the lack of size and best their european rivals thanks to Federico Mussini and Diego Flaccadori (19pts apiece). Furkan Korkmaz scored 23 points in the defeat.

Turkey struck first, nailing a triple from the corner. The answer from Italy came with two triples, what showed both team‘s accuracy from long range (11-11, 5.). HC Andrea Capobianco‘s troops compensated the lack of size inside by running their well-known dribble-drive-offense, trying to lure Turkey‘s big men as far away from the basket as possible. The constant motion led to open looks along the perimeter as well as gaps that were instantly attacked (17-20, 7.). Italy hit 4-of-6 treys in the opening quarter, Turkey dished out 7 assists as a group, with 4 of these being distributed by Tolga Gecim (25-26, 10.).

This contest remained as close and thrilling in over the course of the 2nd period as it has been in the opening stanza. Both teams even increased the overall intensity level defensively and offensively. Turkey used its height advantage all over the floor, especially when penetrating through the middle to set up the corner shooter. Coming in with an average of 20.0apg Gecim and Co. finished with 14 dimes heading into intermission (51-50, 20.).

During the third quarter Furkan Korkmaz, who had been relatively quiet until then, came to life for Turkey and showed his great shooting skills. But it was for Italy‘s Federico Messini to steal the show, running wild from beyond the three point line at the the last 80 seconds of the stanza. The feisty guard individually liftet his squad to new heights nailing three consecutive triples, sporting his gunslinger impersonation after his last shot in transition (75-85, 30.).

Thanks to a Korkmaz‘ four point play Turkey early in the final quarter the once comfortable double digit lead by Italy melt away in virtually no time. From that moment on almost every single possession was a potential game-changer. Turkey erased the deficit to a minimum, but Italy stuck with it and kept a tiny lead (87-92, 36.). After respective threes by Korkmaz and Andrea Picarelli this one came down to the wire with 39sec to play (95-99). Diego Flaccadori put the icing on the italian cake with two freebies (95-101) just 10.5 seconds before the buzzer sounded, as Turkey ran out of time.

Turkey:

Bayram (5), Ulubay (7), Sariaslan (0), Cevik (0), Arslan (8), Korkmaz (23), Gecim (8), Baykan (7), Metehan (6), Güven (18), Arar (13), Olmaz (2).

Italy:

Severini (2), Marella (1), Mastellari (0), Lupusor (3), Spera (6), Picarelli (10), La Torre (9), Mussini (19), Flaccadori (19), Cacace (14), Mascolo (0), Donzelli (19).

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