AST 2014: Hakanson-Show bei Schweden-Sieg21. April 2014

Die schwedische U18-Nationalmannschaft hat den Einzug in die Zwischenrunde perfekt gemacht. Angeführt von einem überragenden Ludvig Hakanson (Foto) besiegte die Mannschaft von Headcoach  Dennis Pihl England mit 71:56 (23:16, 44:26, 62:40).

Schon vor dem ersten Ballwurf war klar: In diesem Spiel ist richtig Pfeffer drin! Für beide Teams ging es um die Qualifikation für die Zwischenrunde und damit darum, weiterhin im Kampf um die Medaillen zu bleiben. Beide Mannschaften feierten einen Sieg gegen Argentinien, mussten aber eine Niederlage gegen Serbien einstecken. Es war von Beginn an die Frage, was effektiver ist: Die Athletik der Engländer oder die individuelle Klasse des Überfliegers der Schweden, Ludvig Hakansson.

England musste schon nach 30 Sekunden den ersten Tiefschlag verkraften. Beim Rebound-Versuch verletzte sich Aaron Menzies. Der Center erlitt bei einem Rebound-Versuch nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler eine Gesichtsverletzung und blieb die restliche Zeit außen vor. Nach einer recht ausgeglichenen Anfangsphase mit vielen Dreiern auf beiden Seiten übernahm Schweden Mitte des ersten Viertels die Kontrolle. Es begann die große Show des Ludvig Hakansson, der mit der Schlusssirene des ersten Viertels die Führung der Schweden auf 23:16 schraubte.

Auch das zweite Viertel begann zunächst recht ausgeglichen. Die konsequentere Defense hatte aber nach wie vor Schweden, während England kein Mittel gegen die zahlreichen Dreier des Gegners fand. Mitte des Spielabschnittes wurden auch die Angriffe der Engländer immer planloser. Bezeichnend war die letzte Szene der ersten Hälfte: Hakansson spielt die Uhr runter und trifft mit der Schlusssirene per Dreier von Downtown zur 44:26-Führung. Der Point Guard, der im Spiel der Schweden mit sämtlichen Freiheiten ausgestattet ist, kam in der ersten Halbzeit auf 19 Punkte, 3 Rebounds und 5 Assists.

Nach der Pause war Schweden weiterhin “on fire”. Es war zwar nicht mehr einzig Hakanson, der glänzte, aber nahezu jeder Angriff wurde von ihm initiiert. Der Skandinavier waren jetzt nicht mehr zu stoppen, obwohl England sich mit allen zur Verfügung stehenen Kräften gegen die drohende Niederlage stemmte. Schweden erhöhte weiter auf eine kaum einzuholende 62:40-Führung nach dem dritten Viertel.

Im Schlussabschnitt ließen die Schweden nichts mehr anbrennen, brachten die überraschend deutliche Führung über die Ziellinie und sicherten sich einen Platz unter den Top 8 des Turniers.

Mit Ludvig Hakanson, der zum dritten Mal im dritten Spiel der Schweden herausragte, im Schlussviertel lange geschont wurde und heute insgesamt 24 Punkte beisteuerte, haben die Schweden jedenfalls ein heißes Eisen im Feuer, wenn es um die Wahl des MVPs des Turniers geht.

 

Hakansson on fire!

The swedish Team has qualified for the intermediate round of the Albert Schweitzer Tournament. Thanks to an outstanding Ludvig Hakanson the team of headcoach Dennis Pihl won the game against England 71:56 (23:16, 44:26, 62:40).

The importance of the game was clear before the game has even started. Both teams won and lost one game each. The winning team would go through to the intermediate stage of the tournament, the losing team correspondingly not.

England had to deal with the first setback after 30 seconds. Aaron Menzies was injured in the face after a rebound-try. He spent the rest of the game on the bench. Sweden – especially Ludvig Hakanson – took control of the game in the middle of the first quarter. The big show of Hakanson just began when converting a try at the very last second of the quarter to 23:16-lead for Sweden.

In the starting minutes of the second quarter England could match up to their opponents, but it was again Sweden, who defended more consequently and converted several three-point field goals. England’s offense became more and more aimless, while Hakanson scored from downtown. He had 19 points, 3 rebounds and 5 assists on the scoresheet at half time already.

Sweden kept the momentum on their side after the break, but it was not only Hakanson, who was on fire. England tried their best to come a little closer – vainly. Sweden kept increasing the lead to 62:40 after the third quarter.

After the last break the Swedish team kept the lead and won 71:56. Hakanson for sure is a Big Heat when talking about the tournament’s MVP!

 

 

 

 

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