AST 2014: Die Ukraine führt 54,4 Sekunden … und siegt19. April 2014

Zwischenzeitlich lag die Ukraine im ersten Spiel der Gruppe C bereits mit 14 Punkten zurück. Angeführt von Sviatoslav Mikhailiuk (23 Punkte) und Oleksandr Kobets (19) stürmten die Osteuropäer mit einem finalen 14:0-Kraftakt an Frankreich vorbei und feierten einen 81:74 (11:20, 20:18, 19:21, 31:15)-Erfolg. Bei den Verlierern wusste Antoine Wallez mit 21 Zählern und acht Rebounds zu gefallen.

Die Ukraine erwischte einen denkbar schlechten Start in die Begegnung. Zwar erarbeiteten sich die Schützlinge von Trainer Maksym Mikhelson teils gute Wurfchancen, doch die Schütze fanden statt des Boden des Netzes lediglich den harten Widerstand des Rings. Frankreich hingegen ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und belohnte sich selbst mit erfolgreichen Abschlüssen, die für eine angenehm frühe Führung sorgten (20:11, 10. Minute). Spätestens ab dem zweiten Abschnitt hatte sich die Ukraine an die Gangart der Mitteleuropäer gewöhnt und bot besonders in Brettnähe mehr Gegenwehr. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei sich der Unterschied auf der Anzeigetafel fast ausschließlich auf die zwei französischen Dreier mehr zurückführen ließ (38:31, 20. Minute).

Nach dem Seitenwechsel sah es zunächst so aus, als sollte Frankreich abermals den besseren Beginn hinlegen (44:35, 23. Minute). Die Ukraine versammelte sich zu einer Auszeit an der Seitenlinie und kam mit merklich intensiverer Verteidigung zurück aufs Feld – was sich umgehend bemerkbar machte (44:40, 24. Minute). Auch wenn sie einige vermeintlich leichte Körbe liegen ließen, verschafften sich die Franzosen ob ihrer tieferen Bank und Athletik abermals einen nennenswerten Vorsprung (59:50, 30. Minute). An diesem Kräfteverhältnis sollte sich lange nichts ändern, bis es der Ukraine auf den letzten Metern doch noch gelang ein Comeback zu erzwingen. Inmitten eines 14:0-Laufes ging die Mikhelson-Truppe 54,4 Sekunden vor Schluss erstmals überhaupt in Führung und überrumpelte plötzlich vollkommen konsternierte Franzosen (67:74, 40. Minute). Auf den letzten Metern behielt die ukrainische Auswahl trotze der üblichen taktischen Fouls die Nerven und durfte schließlich über einen hart aber ehrlich erkämpften Sieg freuen.

Frankreich:

Michel (4), Catherine (9), Ndoye (2), Fauche (7), Delarboulas (15), Cavaliere (5), Eliezer-Vanerot (dnp), Kaba (0), Fedensieu (2), Smock (2), Brun (7), Wallez (21)

Ukraine:

Miroshnichenko (11), Sidodrov (2), Voevoda (0), Ruslov (4), Lebedintsev (2), Mikhailiuk (23), Shalamov (4), Tarasenko (2), Balaban (6), Berozkin (2), Swivancanin (6), Kobets (19)

Ukraine leads for just 54.4 seconds … and succeeds

Trailing by as many as 14 points Ukraine had little chances to win the first game of group C action. Thanks to a late 14-0 push and led by Sviatoslav Mikhailiuk (23 points) as well as Oleksandr Kobets (19) the eastern european squad was able to bounce France 81-74 (11-20, 20-18, 19-21, 31-15). Antoine Wallez finished with 21 points and  8 rebounds in the defeat.

France came out of the gates at full speed to grab an early lead. Thanks to good ball movement, proper spacing and high quality shot selection head coach Tahar Assed-Liegeon‘s squad was able to be in full command at the end of the first quarter (20-11, 10.). Being down by as many as 14 points Ukraine turned things around, establishing a well-balanced offense and working harder on the defensive glass. Heading into intermission the only statistical difference was France hitting two more triples (38-30).

Opening the third stanza it seemed as France should be able to extend the lead once more, before  Ukraine showed a first glimpse of what they are capable of. It took until 54.4 seconds before the end of the game until Kobets and Co. broke through and gained their first lead midway through a 14-0 spurt. France fell apart and was not able to bounce back, even though they tried to regain the upper hand by sending opposing players to the foul line.

France:

Michel (4), Catherine (9), Ndoye (2), Fauche (7), Delarboulas (15), Cavaliere (5), Eliezer-Vanerot (dnp), Kaba (0), Fedensieu (2), Smock (2), Brun (7), Wallez (21)

Ukraine:

Miroshnichenko (11), Sidodrov (2), Voevoda (0), Ruslov (4), Lebedintsev (2), Mikhailiuk (23), Shalamov (4), Tarasenko (2), Balaban (6), Berozkin (2), Swivancanin (6), Kobets (19)

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