Jugendpokalsieger gekürt2. Mai 2011

Grünberg und Breitengüßbach triumphieren
Die neuen Deutschen Jugendpokalsieger stehen fest. Bei den U19-Mädchen triumphierte das Team des TSV 1883 Grünberg, während sich bei den U18-Jungen der TSV Breitengüßbach durchsetzte. Hier alle Ergebnisse der Finalrturniere auf einen Blick:

U19-Mädchen in Halle

Halbfinals
TSV 1883 Grünberg – TuS Bad Aibling 79:63
SV Halle – New Basket 92 Oberhausen 53:35

Spiel um Platz 3
New Basket 92 Oberhausen – TuS Bad Aibling 50:45

Endspiel
TSV 1883 Grünberg – SV Halle 67:57

U18-Jungen in Ludwigsburg

Halbfinals
Paderborn Baskets 91 – Basketball Berlin Süd 91:87
TSV Breitengüßbach – BSG Basket Ludwigsburg 59:51

Spiel um Platz 3
BSG Basket Ludwigsburg – Basketball Berlin Süd 92:64

Endspiel
TSV Breitengüßbach – Paderborn Baskets 91 66:56

Bericht TSV Grünberg

Die Sensation ist perfekt – U19 des TSV Grünberg wird Deutscher Pokalsieger

Halle/Saale. Am vergangenen Wochenende erfüllte sich die U19 des TSV Grünberg zum letzten Mal in ihrer Jugendspielzeit den Traum Deutscher Meister zu werden. Dabei standen die Vorzeichen für diese Mannschaft keineswegs gut. Die Gallusstädter reisten mit einem dezimierten Kader von nur 8 Spielerinnen an. Dabei hatten 3 Spielerinnen mit Fuß- bzw. Handverletzungen zu kämpfen und waren keineswegs 100 prozentig einsatzfähig.

Nach einem zunächst hart umkämpften Halbfinale zogen die Grünbergerinnen ins Final gegen den Gastgeber aus Halle ein und gewannen den deutschen Pokal durch einen Kraftakt.

TSV Grünberg : Bad Aibling 79 : 63 (42 : 43): Am Samstagabend bestritt die U19 zunächst das Halbfinale gegen die TUS Bad Aibling, welche sich zu Beginn des Spieles überraschend stark präsentierte. Durch aggressive Verteidigung und das schnelle Fastbreakspiel der Bayern gingen die Hessinnen zunächst mit einem Rückstand 17: 21 in die Viertelpause. Auch im zweiten Viertel fehlte den Grünbergerinnen im Angriff das Wurfglück und Bad Aibling kam immer wieder zu leichten Punkten im Angriff.
Eine Auszeit in der 15 Minute sollte dann die Wende bringen. Die Mannschaft um Ersatztrainerin Jenny Brauer, die für den verhinderten Ebi Spissinger das Team im Final 4 betreute, drehte nun den Spieß um und überzeugte durch eine druckvolle Verteidigung. In der Offensive überzeugten nun besonders Nicola Happel und Luisa Rahn, die zwischen der 35. und 42. all ihre 10 Punkte erzielte und die Mannschaft verkürzte den Vorsprung für Punkt für Punkt. Kurz vor der Pause gab es noch eine Schrecksekunde für die Hessen als Finja Schaake unglücklich umknickte. Zur Pause hatten sich die Brauer Schützlinge bis auf einen Punkt heran gekämpft (42:43).
Die in der Halbzeit getapete Finja Schaake lief zu Beginn des dritten Viertels zu Hochform auf und die Gallusstädter legten mit einen 23 : 4 Viertelgewinn den Grundstein für den 79 : 63 Erfolg am Ende. Unklar war zu diesem Zeitpunkt jedoch der Einsatz von Nicola Happel, die das Spielfeld vorzeitig mit Krämpfen verlassen musste. „Der Finaleinzug war hart umkämpft, letztendlich hat die Mannschaft niemals aufgegeben und besonders in der 2. Halbzeit bewiesen, dass sie bis zum Schluss an ihr Limit gehen kann“, so das Fazit der Trainerin nach dem Halbfinalspiel.

SV Halle : TSV Grünberg 57 : 57 (31 : 30). Am Sonntagmittag fand dann das deutsche Pokalfinal zwischen dem SV Halle und dem TSV Grünberg Stadt. Die aus dem Halbfinale angeschlagenen Schaake und Happel bissen auf die Zähne und standen im Finale auf dem Parket. „Nach einem schwachem Halbfinalspiel hat die Mannschaft im Finale viel Kampfgeist bewiesen und sich am Ende mit dem Pokalgewinn für diese sensationelle Leistung belohnt“, lobte Trainerin Jenny Brauer die Leistung ihres Teams. Das Team um den TV Halle bestritt das Finale mit einem kompletten Kader, wobei in der Startaufstellung gleich fünf Nationalspielerinnen stehen. Unter dem Korb agierten die Hallenserinnen mit zwei 185 cm Centerinnen und auf den „kleinen“ Positionen warteten die starken Schützinnen bzw. Penetrationenspielerinnen auf die körperlich unterlegenen Grünbergerinnen.
Die Hessen fanden einen guten Start in das Spiel und konnten durch eine wechselnde Verteidigung und …Punkte im Angriff das erste Viertel für sich entscheiden (16 : 10). Im zweiten Viertel fanden die Lions dann besser ins Spiel und kamen sowohl Distanzwürfen als auch Körben durch die Centerinnen besser ins Spiel, so dass der TSV Grünberg zu Halbzeit mit einem Punkt im Rückstand lag. Die Hessinnen hatten sich für die zweite Halbzeit vorgenommen das Spiel bereits im dritten Viertel für sich zu entscheiden. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit übernahmen die zwei Jugendnationalspielerinnen Finja Schaake und Julia Gaudermann viel Verantwortung und erzielten immer wieder wichtige Punkte im Angriff. Das dritte Viertel war dann letztendlich auch spielentscheidend, da die Grünbergerinnen besonders durch eine clevere Centerverteidigung bzw. eine aggressive Verteidigung der Flüge-l und Aufbauspielerinnen nur 4 Punkte zu ließen (23 : 4).
Beim Stand von 67 : 50 drei Minuten vor Schluss war der Sieg den Brauer Schützlingen nicht mehr zu nehmen und nach der Schlusssirene gab es kein Halten mehr auf der Bank und die Spielerinnen feierten den sensationellen Pokalgewinn (Endstand 67 : 57).

„Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft, die durch ihren großen Einsatz und Kampfgeist diese Sensation perfekt gemacht hat!“ lobte die Trainerin ihre Mannschaft nach dem Pokalgewinn.

TSV Grünberg: Happel (23), Gaudermann (33), Ritter (2), Schaake (57), Münnich (10), Rahn (14), Christen (8), Wegmann.

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