Ingo Weiss begeistert von Olympia2. August 2012

Der Präsident des Deutschen Basketball Bundes, Ingo Weiss, weilt in seiner Funktion als Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und als Vorsitzender der Deutschen Sportjugend (dsj) bei den Olympischen Spielen in London und zeigt sich begeistert: “Es herrscht hier eine großartige Atmosphäre. Trotz der großen Sicherheitsvorkehrungen begegnen einem die Menschen hier sehr freundlich und charmant, dazu kann man den Organisatoren nur gratulieren.”

Weiss hat vor Ort als Mitglied der Delegationsleitung der deutschen Mannschaft eine Menge Termine auf seiner Agenda, u.a. ein Treffen mit Bundespräsident Joachim Gauck (re.) auf der MS Deutschland. Unser Foto zeigt den DBB-Chef (li.) im Kreise der 60 Nachwuchssportler/innen, die am Deutschen Olympischen Jugendlager (DOJL) in Canterbury und London teilnahmen. Unter ihnen mit Pia Kassack und Tim Schlockermann auch zwei junge Basketballer (wir berichteten). “Morgens werden die einzelnen Termine verteilt und dann vertrete ich bei den Empfängen und Besuchen gerne die deutschen Fahnen”, fährt der Münsteraner fort, der natürlich auch die Wettkämpfe besucht. “Ich war in der Basketballhalle und habe die großartigen US-Amerikaner gesehen, das war wirklich eindrucksvoll. Aber auch die anderen Teams waren stark, sodass ich wieder einmal sagen kann: Basketball bei Olympia macht Spaß!” sprudelt es aus Weiss hervor.

Der DBB-Präsident lobe die Organisation der Briten und schaut auch hier und da einmal, ob man vielleicht etwas übernehmen kann: “Aber da muss ich sagen, dass wir bei unseren Veranstaltungen schon solch ein hohes Niveau haben, dass man nicht mehr viel verbessern und abgucken kann.” Auch das Olympische Dorf sei wieder “sensationell”, in der dortigen Kantine schlage der “Puls der Spiele”. “Wenn die unzähligen jungen Menschen dort den Olympischen Gedanken leben, das ist etwas, was man nur schwer in Worte fassen kann””, gesteht Weiss, für den es in London bereits die dritten Olympischen Sommerspiele nach Athen und Peking sind.

“Exzellent organisiert” sei auch das Deutsche Haus im Museum Docklands, in dem sehr viel Flair herrsche. “Alles, was Rang und Namen hat, geht dort zwanglos aus und ein, das hat die DSM wieder super hinbekommen. Gestern waren Boris Becker und seine Lilly da, der Bundespräsident, der Bundesinnenminister, natürlich ganz viele Sportler und Medienvertreter und viele mehr. Einfach ein toller Treffpunkt”, ist dem DBB-Chef die Begeisterung anzumerken.

Natürlich gibt es bei so vielen Erlebnissen und Begegnungen auch über das ein oder andere Schmankerl zu berichten: “Ich durfte beim Rudern zu Gast sein, als der Deutschland-Achter Gold geholt hat. Anschließend wollte ich mir in der Hospitality einen Kaffee holen und habe dabei einen jungen Mann etwas zur Seite geschoben. Wie sich dann herausstellte, handelte es sich um Prinz William, der mit seiner Frau Kate und seinem Bruder Harry ebenfalls vor Ort war. Den klitzekleinen Rempler hat er mir aber nicht übel genommen. Überhaupt präsentiert sich die königliche Familie bei Olympia sehr nahbar, das finde ich sehr angenehm”, schließt Weiss seinen ersten Olympia-“Bericht”.

Foto: Jesco Denzel

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