„Ich möchte gesichtet werden“2. Oktober 2012

Kurz vor dem am Donnerstag startenden Bundesjugendlager 2012 in Heidelberg hat sich der Deutsche Basketball Bund mit drei Talenten des 98er Jahrgangs über das bevorstehende Ereignis unterhalten. Kira Barra (Foto rechts, BBF Dillingen/Team Südwest), Satou Sabally (Foto Mitte, TuS Lichterfelde/Berlin) und Moritz Sanders (Foto links, BG Dorsten/WBV) standen Rede und Antwort über die Wichtigkeit des Bundesjugendlagers und ihre persönlichen Ziele.

Hallo Kira, Satou und Moritz. Das BJL (Bundesjugendlager) steht vor der Tür. Eure Landesverbände haben euch für die größte und wichtigste Sichtungsmaßnahme des DBB (Deutscher Basketball Bund) nominiert. Was bedeutet die Teilnahme für euch?

Kira: Ich bin sehr froh darüber, bei dieser Maßnahme teilnehmen zu dürfen und werde natürlich mein Bestes geben um gesichtet zu werden. Es ist die wichtigste Maßnahme des Jahres und ich denke, jeder der Spielerinnen und Spieler versucht alles zu geben. Ich werde versuchen in den Fokus der Bundestrainer zu gelangen.

Satou: Die Teilnahme am Bundesjugendlager bedeutet mir sehr viel. Ich habe die ganze Zeit über sehr hart trainiert und bin froh darüber, zeigen zu können, dass ich mich verbessert habe. Es ist mir sehr wichtig, die Chance zu nutzen gesichtet zu werden. Deshalb bin ich für meine Nominierung dankbar.

Moritz: Ich war ja bereits im letzten Jahr beim Bundesjugendlager und kenne das Turnier bereits. Es ist aber natürlich eine schöne Sache erneut nominiert worden zu sein, zumal ich in diesem Jahr mehr Verantwortung übernehmen soll und eine wesentlich offensivere Rolle übernehme.

Habt ihr euch besonders auf das Bundesjugendlager vorbereitet? Gab es Defizite, an denen ihr gezielt gearbeitet habt?

Satou: Ich habe in diesem Sommer für die U15-Auswahl des DBB am Nordsee Cup teilgenommen. Ich denke, das war eine sehr gute Vorbereitung auf das BJL für mich und ich habe mich dadurch auch verbessert. Der Wettkampf mit Spielerinnen aus anderen Ländern hat mir viel gebracht.

Kira: Ich musste den Nordsee Cup leider sechs Wochen vor Beginn verletzungsbedingt absagen. Ich bin mir aber sicher, dass mir die Erfahrung auch sehr weiter geholfen hätte.

Moritz: Ich habe in Hinblick auf das Bundesjugendlager härter an meinen Defiziten gearbeitet und neben dem eh‘ schon guten Training einige Sonderschichten eingelegt. Vor allem habe ich an meiner Offensive gearbeitet, was dazu führte, dass ich viele zusätzliche Wurftraining-Einheiten absolviert habe.

Wie steht es um eure eigene Erwartungshaltung? Welche Ziele habt ihr euch gesteckt?

Moritz: Das ist ganz einfach: Ich möchte definitiv gesichtet und für die folgenden Leistungscamps nominiert werden. Das ist meine höchste Priorität. Natürlich möchte ich auch mit der WBV-Auswahl erfolgreich spielen und abschneiden. Ob der Turniersieg drin ist, wage ich zu diesem Zeitpunkt aber nicht vorherzusagen. Dafür sind die Teams doch zu sehr von der Tagesform abhängig.

Kira: Natürlich ist auch mein Ziel ganz klar die Sichtung für weitere Maßnahmen. Ich möchte mit meinem Team gute Spiele zeigen und Spaß haben. Ein weiteres Ziel von mir ist, dass ich den Bundestrainern zeigen möchte, dass ich mich weiterentwickelt habe. Ich bin der Meinung, dass die Weiterentwicklung einer der wichtigsten Faktoren für ein gutes Turnier ist.

Satou: Ich möchte mit dem BBV erster werden! Wir wollen zeigen, was wir können und dass wir viel gelernt haben. Darüber hinaus will ich mich den Bundestrainern zeigen. Mein Wunsch ist es nächstes Jahr bei der U16-Europameisterschaft dabei zu sein.

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