IBBA Berlin ist JBBL-Meister!16. Mai 2010

77:56-Sieg im JBBL-Finale gegen ALBA Berlin – Awards der vergangenen Saison übergeben
Neuer JBBL-Meister ist die IBBA Berlin! Nach einem spannenden Finalspiel setzte sich das Team von Trainer Milan Pesic mit 77:56 (17:15, 20:17, 21:20, 19:4) gegen ALBA Berlin durch. Beide Mannschaften lieferten sich lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe; im letzten Spielabschnitt setzte sich die IBBA Berlin, abgeführt von Mauricio Marin und Robin Jorch dann spielentscheidend ab und sicherte sich vor rund 400 Zuschauern den JBBL-Titel.

ALBA Berlin startete etwas besser in das Finalspiel der Jugendbasketball-Bundesliga und führte nach Punkten von Andrej Pavicevic und Marley mit 9:6 (4. Spielminute). Die Distanzschützen der IBBA agierten im heutigen Finale noch nicht so treffsicher wie im gestrigen Halbfinale, dennoch egalisierte sich der Spielstand schnell (Moritz Treml). Im weiteren Verlauf des ersten Viertels entwickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen Führungswechseln. Entsprechend ausgeglichen war der Spielstand nach zehn Minuten (17:15). ALBA war zwar unter den Brettern überlegen (21:15 im Rebound-Vergleich zur Halbzeit), ließ aber an der Freiwurflinie einige Punkte liegen (6 von 13 Freiwürfen). So blieb die intensiv spielende IBBA vor dem Seitenwechsel in Front (37:32).

In der Halbzeitpause des JBBL-Finals wurden zudem die Awards der abgelaufenen Saison vergeben. U17-Nationalspieler Malik Müller vom Team ALBA Urspring wurde von den Trainern zum MVP (Wertvollsten Spieler) gewählt und erhielt seinen Award aus den Händen von DBB-Bundestrainer Dirk Bauermann. JBBL-Rookie des Jahres wurde Jan-Niklas Wimberg vom Oldenburger TB; stellvertretend nahm diesen Co-Trainer Arne Chorengel, der den Award vom Vorsitzenden des NBBL-Ligaausschusses und DBB-Vizepräsident Sascha Dieterich entgegen nahm. JBBL-Trainer des Jahres wurde Milan Pesic vom Meister IBBA Berlin, überreicht von Jens Staudenmeyer, Leiter Sport der Beko BBL. Ebenfalls von der IBBA Berlin ist der beste Verteidiger der JBBL, Oben Ebot-Etchi, der seinen Award aus den Händen vom Geschäftsführer der AG 2. Liga, Nicolas Grundmann, überreicht bekam.

Beflügelt durch die beiden Auszeichnungen für den Trainer und Ebof-Etchi begann IBBA stark im dritten Viertel. Vor allem U16-Nationalspieler Robin Jorch trumpfte nun ein ums andere Mal und wurde dabei exzellent von Mauricio Marin in Szene gesetzt. ALBA Berlin ließ sich jedoch nicht abschütteln, dies lag vornehmlich am stark agierenden Marley Jean-Louis, der immer, wenn IBBA wegzuziehen drohte, für die Albatrosse erfolgreich war. Vor dem Schlussviertel trennten die beiden Mannschaften sechs Punkte (58:52) und noch war für beide Mannschaften alles möglich. IBBA drängte bereits zu Beginn des letzten Viertels dank eines 10:2-Laufs auf die Entscheidung (68:54, 35. Min.). ALBA steckte zwar nicht auf, doch das Momentum war nun auf Seiten der IBBA Berlin, bei denen Marin und Ebot-Etchi aufdrehten. Zwei Minuten vor Spielende führte IBBA deutlich (76:56), am Ende siegte die Mannschaft von Pesic mit 77:56.

Für IBBA Berlin spielten:
Robin Jorch 16, Luka Kramer, Lino Atmowihardjo, Dominik Kleine 6, Oben Ebot-Etchi 13, Alexander Boublik, Eren Türkan, Jacob Mampuya 2, Lennard Boekstegers 8, Mauricio Marin 20, Moritz Treml 9, Colin Craven 3

Für ALBA Berlin spielten:
Severin Krüger, Slobodan Bukrshliev 6, Marley Jean-Louis 21, Henry Thomas, Serdar Subasigüller 5, Jakob Fischer, Dwayne Nnadi, Lucas Wilke, Richard Elsner 4, Ajdin Bajric 8, Andrej Pavicevic 8, Niklas Ney 4

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