HTG „Rabbits“ brechen Basketball-Weltrekord18. April 2005

Mehr als 33 Stunden auf dem Court

Es ist geschafft! Mit 33 Stunden, 35 Minuten und 2 Sekunden ist der alte Weltrekord im Dauerbasketballspielen um mehr als drei Stunden überboten. 24 Spielerinnen und Spieler aus Bad Homburg und Umgebung haben dafür im Schnitt etwa 13 Stunden auf dem Spielfeld gestanden.


Weltrekordler! Die Spielerinnen und Spieler aus Bad Homburg und Umgebung stellten sich zusammen mit den Prominenten vor der Strapaze den Fotografen.
Foto: BWA

Zur Eröffnung am Freitag war einige Prominenz erschienen. Der Präsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB), Roland Geggus, und der Marketingvorstand des DBB-Hauptsponsors ING-DiBa, Klaus Oskar Schmidt, waren vor Ort, um das Projekt „grab the ball“ zu präsentieren. Schließlich wollen die Bad Homburger Basketballer/-innen mit ihrer Aktion auch am Wettbewerb „grab the prize“ teilnehmen. Neben Nationalspielerin Sandra Weber fanden die beiden Projektpartnern Unterstützung im Sportdezernenten der Stadt Bad Homburg, Michael Korwisi, dem Präsidenten des Hessischen Basketball Verbandes, Michael Rüspeler, und dem Vorsitzenden der Homburger Turngemeinde, Ralph Gotta.

In der von Basketballabteilungsleiter Michael Betz moderierten Presseveranstaltung zeigten sich alle Anwesenden zuversichtlich und wünschten den Spielern und Spielerinnen alles Gute für ihr großes Vorhaben. Klaus Oskar Schmidt sah in der Aktion ein „ehrgeiziges Ziel“ wie „die ING-DiBa sie liebe“. Der Marketingvorstand der Direktbank betonte, dass seinem Unternehmen die gesamte Sportart Basketball am Herzen liege und es von Beginn der Zusammenarbeit mit dem DBB an geplant war, auch die Basis zu fördern. Mit dem Projekt „grab the ball“ werde dies deutlich belegt. Schmidt ließ es sich auch nicht nehmen, jedem der 24 Teilnehmer eine Miniaturausgabe des ING-DiBa Adlers, dem offiziellen Maskottchen der Deutschen Nationalteams, als Glücksbringer zu überreichen.


Klaus Oskar Schmidt (li.) und Roland Geggus zeigten sich vom Basketball-Marathon begeistert.
Foto: BWA

Roland Geggus bezeichnete den Auftakt des Rekordversuchs als einen besonderen Tag für einen Präsidenten. Er freue sich, neben der guten Zusammenarbeit mit der ING-DiBa und dem in Europa einmaligen Projekt „grab the ball“ auch über die Vereine, die mit solchen Aktionen am Erfolg des Projekts mitwirken. Aus seiner eigenen Aktivenzeit könne er die Anstrengung gut beurteilen, die die 24 Sportlerinnen und Sportler auf sich nehmen und sah in ihrer Aktion bereits einen Auftakt für einen hoffentlich erfolgreichen „heißen Basketballsommer“ für Deutschland.

Landesverbandspräsident Michael Rüspeler schloss sich Herrn Geggus an und zeigte sich ein wenig stolz, einen Weltrekord nach Hessen holen zu können. Die Vereine forderte er auf, das Projekt „grab the ball“  weiter nach außen zu tragen. Nationalspielerin Sandra Weber, die in Bad Homburg das Basketball spielen erlernte, dankte dem Verein, mit dem sie „im Basketball alles erlebt“ habe, für die Unterstützung während ihres Werdegangs. Ihre heutigen Erfolge führte sie auf diese Förderung zurück. Gerade im Damen- und Mädchenbasketball sieht sie großen Bedarf an Nachwuchsförderung. Das Projekt sei ein guter Start, aber es müsse weiterhin etwas unternommen werden, um speziell den weiblichen Nachwuchs zu fördern. Die Nationalspielerin übernahm im Anschluss an die Presseveranstaltung und ein Showprogramm die Eröffnung des Rekords mit dem ersten Sprungball.

Die Basketballer der HTG „Rabbits“ können sich neben dem neuen Weltrekord über ein Nationaltrikot und ein Teamposter der Herrennationalmannschaft mit den Unterschriften aller Spieler freuen, die Klaus Oskar Schmidt und Roland Geggus als Gastgeschenke und Anerkennung überreichten.

Weitere News

18. Oktober 2017

DBB-Damen im Ausland 2017/18 – Update 1

Romy Bär führt Montpellier in die Euroleague

17. Oktober 2017

DBB-Herren im Ausland 2017/18 – Update 1

NBA-Profis starten in die Saison - Pleiß kommt in Fahrt

16. Oktober 2017

WNBL-Rückblick: Meister startet mit Sieg

TuS Lichterfelde Basketball mit Blowout-Sieg