„grab the Ball“ startet mit Volldampf16. Dezember 2004

Basketball-Projekt „in aller Munde“
Das Basketball-Projekt „grab the Ball“, mit dem die ING-DiBa – Hauptsponsor des Deutschen Basketball Bundes – in den kommenden Wochen und Monaten insgesamt 23.000 neue und hochwertige Lederbasketbälle im Gesamtwert von mehr als 1 Million Euro an alle deutschen Basketball-Vereine/-Abteilungen verschenkt, ist mit Volldampf gestartet. Bereits eine Woche nach der offiziellen Präsentation in Frankfurt am Main hatten sich rund 70 von 120 Rollstuhlbasketballvereinen und –abteilungen sowie mehr als 800 „Fußgänger“-Vereine/Abteilungen auf der Projekthomepage www.grab-the-ball.de oder per Fax/Brief registrieren lassen.

„Das Projekt ist nach ganz kurzer Zeit in aller Munde. Es ist ein Volltreffer. Alle sind sehr interessiert. Der Ball ist der Mittelpunkt des Spiels. Somit trifft diese Förderung genau an der richtigen Stelle“, zog Dr. Volkhard Uhlig, kooptiertes Mitglied des DBB-Präsidiums, eine treffende Bilanz beim Lokaltermin in Dessau. Mittlerweile ist die „Deutschland-Tournee“ durch verschiedene Standorte in der gesamten Bundesrepublik gestartet, um „grab the Ball“ überall bekannt zu machen und Ballpakete direkt an die anwesenden Vereinsvertreter/innen auszugeben.

Dabei taucht gerne und immer wieder Basketball-Prominenz auf, die das Projekt unterstützt. So waren beim Termin in Bamberg Bundestrainer Dirk Bauermann und Nationalspieler Steffen Hamann (Foto) zu Gast, die beide den Stellenwert von „grab the Ball“ unterstrichen. „Hier werden Fördermittel an sehr sinnvoller Stelle investiert. Es ist wichtig für junge Spieler, dass sie von Beginn an mit hochwertigem Material arbeiten können“, so der Bundestrainer. Steffen Hamann erinnert sich noch gut an den Anfang seiner Karriere, als man teilweise noch Bälle von zuhause zum Training mitbringen musste: „Ich denke, dass die Motivation für junge Spieler enorm steigt, wenn Sie gute Bälle zur Verfügung haben. Möglicherweise entschließen sich dadurch mehr Jugendliche, im Verein Basketball zu spielen. Letztlich fällt es dann leichter neue Talente zu entdecken.“

In Göttingen ließ es sich DBB-Vizepräsident Bernd Heiden nicht nehmen, in seiner Heimatstadt das Projekt zu begleiten: „Ohne gute Bälle gibt es keine guten Spieler, daher passt einfach alles zusammen!“ Außerdem waren mit Annika Danckert (Damen), Simone Kues (Rollstuhlbasketball), Jorge Schmidt und Jan-Christian Both (beide Jugend) gleich vier Nationalspieler/innen gekommen. Annika Danckert erzählte, „dass wie früher vor dem Training immer ganz schnell zum Ballwagen gerannt sind, um den einzigen guten Ball zu erwischen“. Mit „grab the Ball“ sei gewährleistet, dass junge Spieler/innen professionell mit dem Basketball beginnen können.

In Münster war das Basketball-Projekt „grab the ball“ in den Räumen des Stadtsportbundes zu Gast. Insgesamt 13 Basketballvereinen und –abteilungen aus der Region waren erschienen und sorgten damit für eine Rekordbeteiligung. DBB-Pressesprecher Christoph Büker betonte einleitend die Bedeutung des Projekts für den DBB: „Auch gegenüber den Landesverbänden und den Vereinen/Abteilungen ist es ganz wichtig, dass die fruchtbare Partnerschaft zwischen ING-DiBa und DBB dort von Nutzen ist. Nicht nur in dieser Beziehung ist ´grab the ball´ einmalig.“

Michael Multinu von der ING-DiBa wies die anwesenden Vereinsvertreter/innen auf das Teilprojekt „grab the prize“ hin, mit dem man die Vereinskasse durch gelungene Medienaktionen um bis zu 5.000,- € „aufbessern“ kann. Dietmar Wiese, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Münster, unterstrich die Bedeutung des Projekts für die lokalen/regionalen Vereine: „Gelder und Material zu akquirieren wird für die Vereine immer schwieriger. Es ist also kaum etwas schöneres denkbar als dieses Projekt. Dafür haben wir uns sehr gerne als Gastgeber zur Verfügung gestellt.“

Erste Ideen zu „grab the prize“ sind beim DBB ebenfalls bereits eingegangen. Mit diesem Wettbewerb werden Vereine/Abteilungen aufgefordert, „grab the Ball“ möglichst ideenreich und pfiffig in den lokalen/regionalen Medien „unterzubringen“.

Alle Informationen zum Projekt „grab the Ball“ gibt es auf der Website www.grab-the-ball.de

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