Gemeinsamer Lehrgang des männlichen Nachwuchses ein voller Erfolg1. Juni 2005

Dirk Bauermann zieht positive Bilanz

Der gemeinsame Lehrgang der männlichen U16-, U18- und U20-Kader des DBB in Heidelberg wurde zu einem vollen Erfolg. Rund 60 Athleten waren gemeinsam mit allen Bundestrainern für zwei Tage (30./31.5.) zusammen gekommen, um eine Grundlage für das künftige Training zu erarbeiten. Die Leitung dieser erstmals durchgeführten Maßnahme lag in den Händen von Bundestrainer Dirk Bauermann, der sich von der Premiere begeistert zeigte: „Ich blicke sehr positiv auf den Lehrgang zurück. Es war eine gelungene Veranstaltung mit Spielern, die hervorragend mitgearbeitet haben. Unsere inhaltlichen Schwerpunkte, die wir auf die Verteidigung und auf individuelle Schulung gelegt hatten, waren wichtig, um den Spielern Grundpfeiler für den künftigen `deutschen Weg` zu vermitteln. Sie haben jetzt ein gewisses Gerüst an Handwerkszeug, mit dem sie arbeiten können.

Zu Beginn des Lehrgangs hatte Dirk Bauermann die Nachwuchskorbjäger in einer rund 30-minütigen Ansprache auf den Lehrgang, aber auch auf die kommenden Monate und Jahre eingestimmt und dabei Grundsätzliches zu seinem Basketballkonzept genannt. Spieler, die im Trikot der deutschen Nationalmannschaft spielen, müssten grundsätzlich bereit sein und verinnerlichen hart zu verteidigen und vor nichts und niemandem Angst zu haben, so der Bundestrainer. Außerdem stehe bei allem, was man tue, der Erfolg des Teams im Vordergrund. Alles andere müsse diesem Hauptziel untergeordnet werden. So wolle und könne man zukünftig eine eigene deutsche Basketball-Identität aufbauen.

In einem weiteren Programmpunkt des Lehrgangs trat der ehemalige Hochsprungweltrekordler Carlo Thränhardt auf und beschrieb den Athleten authentisch und interessant seine Sicht zum Thema „Motivation im Leistungssport“. „Das ist bei den Spielern super angekommen, hatte ich den Eindruck. Carlo war sehr glaubwürdig und intensiv“, urteilte Dirk Bauermann über seinen Freund. Wie intensiv und motiviert die jungen Spieler beim Lehrgang dabei waren, zeigt die Tatsache, dass rund 50 von ihnen zum freiwilligen Einzeltraining um 7.00 Uhr morgens in der Halle erschienen waren. „Deutsche Jugendliche sind nicht faul und satt. Hier habe ich hungrige Korbjäger erlebt, die sich entwickeln wollen. Wir werden ähnliche Maßnahmen künftig mindestens einmal jährlich durchführen, um für die wichtige Kontinuität zu sorgen“, so der Bundestrainer abschließend.

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