FIBA beschließt neue Führungsstruktur16. März 2014

Der außerordentliche Kongress des Basketball-Weltverbandes FIBA heute in Istanbul hat einstimmig die neuen “General Statutes” übernommen, die Änderungen in den Führungsstrukturen der FIBA bringt und die Organisation hinsichtlich zukünftiger Herausforderungen und strategischer Wachstumsmöglichkeiten stärkt.

198 von 214 nationalen FIBA-Mitgliedsverbänden waren anwesend, was einen Rekord bedeutet. Der Kongress stimmte zugunsten folgender Änderungen ab:

– Anpassung der kommenden Legislaturperiode an den neuen FIBA Wettkampf-Kalender, wodurch es automatisch einen Fünf-Jahres-Zyklus (2014-2019) bis zum nächsten normalen Kongress und bis zur nächsten Basketball-WM (World Cup) im Jahr 2019 gibt.
– Aufstockung des Zentralbüros (Central Board) von 23 auf 29 Mitglieder durch die Aufnahme von Vertretern anderer wichtiger Akteure (z.B. NBA und Spieler)
– Einrichtung eines Exekutivkomitees, welches aus Zentralbüromitgliedern zusammengesetzt wird, das die Umsetzung der FIBA-Strategie begleitet und überprüft.
– Unterstützung und Umsetzung des Prinzips des globalen Denkens, aber regionales Handeln durch Bereitstellen voller und direkter Verwaltungsdienste für die Mitgliedsverbände in jedem Kontinent durch regionale Büros im Besitz der FIBA, Neudefinition der Rolle und Verantwortlichkeiten der aktuellen Zonen.
– Sicherstellen, dass der Kongress die zentrale Rolle in der Entwicklung zukünftiger Strategien durch direkte Wahl einer wesentlichen Zahl der Zentralbüro-Mitglieder und durch zweijährige Zusammenkünfte ab 2017 besitzt.

FIBA-Präsident Yvan Mainini sagte: “Dies ist ein denkwürdiger Tag in der Geschichte der FIBA. Die einstimmige Wahl stärkt die Einheit der FIBA und damit die Position innerhalb der Welt des Sports. Sie verpflichtet alle nationalen Mitgliedsverbände, die ambitionierten Wachstumsprojekte der FIBA wie 3×3 oder das neue Wettkampfsystem anzunehmen.”

FIBA-Generalsekretär und IOC-Mitglied Patrick Baumann erklärte: “Die neue FIBA-Führungsstruktur ist ein Instrument zur Verwirklichung unserer Vision, aus Basketball die populärste Sportfamilie der Welt zu machen und die Chance zu haben, mehr und neue Länder nach vorne zu bringen. Es ist ebenso ein wichtiger Schritt in Richtung einer einheitlicheren, effizienten und modernen Struktur, die alle Basketball-Interessenvertreter beteiligen soll. Die neuen Statuten bieten der FIBA eine solide Basis und eine starke Struktur für die Zukunft.”

“Wir begrüßen die Entscheidungen außerordentlich. Künftig wird im Basketball mit einer Stimme gesprochen. Die 214 Mitgliedsverbände stehen jetzt im Mittelpunkt, die Ressourcen werden gebündelt, die neuen Führungsstrukturen der FIBA sind effizienter, demokratischer, transparenter und stabiler”, urteilt DBB-Präsident Ingo Weiss, der gemeinsam mit DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt beim außerordentlichen FIBA-Kongress in Istanbul weilte.

Hier  gibt es mehr Informationen zur neuen FIBA-Führungsstruktur.

Die Führungsstruktur ist eine von vier Säulen. die die FIBA als Schlüssel-Arbeitsfelder während des 2010-2014-Zyklus benannt hat, und an der das Zentralbüro jetzt über mehr als zwei Jahre gearbeitet hat. Die weiteren drei Säulen sind: die Fertigstellung des “House of Basketball” in Mies/Schweiz (Frühjahr 2013), die Entwicklung von 3×3-Basketball (seit den Youth Olympic Games 2010), und das neue Wettkampfsystem und der neue Wettkampfkalender ab 2017.

Der Wahlvorgang für den nächsten normalen FIBA-Kongress Ende August 2014 in Spanien wird nach den Bestimmungen der neuen “General Statutes” durchgeführt.

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