“Viele interessante Talente dabei”8. Oktober 2012

Das Bundesjugendlager 2012  in Heidelberg ist beendet. Erneut haben die DBB-Bundestrainer Kay Blümel (Foto, rechts) und Alex Maerz (Foto, links) knapp 200 weibliche und männliche Talente unter die Lupe genommen. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von ihren Bundestrainer-Kollegen Frank Menz, Harald Stein, Harald Janson und Birte Schaake. 36 Mädchen und 44 Jungen des Jahrgangs 1998 wurden nach vier anstrengenden Tagen für weitere DBB-Maßnahmen gesichtet.

Von Mittwoch bis Samstag weilten acht Mannschaften der Landesverbände (SG Südwest, SG Berlin/Brandenburg, Hessen, Bayern, WBV, SG Niedersachen/Bremen, SG Nord und die Mitteldeutsche Auswahl) im Olympiastützpunkt Heidelberg, um sich bei der größten und wichtigsten Sichtungsmaßnahme des Deutschen Basketball Bundes zu präsentieren. Dabei absolvierte jedes Team mehrere Trainingseinheiten und insgesamt fünf Spiele unter den Augen mitgereister Eltern und den Bundestrainern. In den Finals setzte sich bei den Mädchen das Team vom WBV gegen die SG Berlin/Brandenburg mit 43:32 durch, bei Jungs behielt die SG Berlin/Brandenburg mit 54:46 gegenüber Hessen die Oberhand.

„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Bundesjugendlager“, sagt DBB-Bundestrainer Kay Blümel. „Die Halbfinalspiele waren spielerisch sehr gut und das Finale erfüllte alle Kriterien für ein spannendes Endspiel.“ Auch die Qualität der teilnehmenden Talente lobt Blümel: „Wir hatten in diesem Jahr viele interessante Talente in Heidelberg. Vor allem auf den großen Positionen war das Niveau enorm und vielleicht so stark wie in keinem Jahrgang zuvor.“

Auch DBB-Bundestrainerin Alex Maerz ist mit dem Verlauf des BJL 2012 sehr zufrieden: „Wir haben einen sehr guten Rhythmus gefunden zwischen Trainingseinheiten und Spielen. Der Ablauf während des gesamten Bundesjugendlagers war hervorragend. Darüber hinaus haben wir einige unglaublich interessante Spielerinnen gesichtet, die mit ihrer Körpergröße und Beweglichkeit auf beinahe allen Positionen variabel einsetzbar sind.“

Für die Talente des 98er Jahrgangs war das Bundesjugendlager in Heidelberg allerdings nur der erste Schritt zu einer eventuellen Basketball-Karriere. „Für die gesichteten Talente folgt nun das Leistungscamp Ende des Jahres und danach kommen die Regionalcamps Osten, Süden und Nordwest, aus denen dann der Zwölfer-Kader für den Nordseecup bestimmt wird“, erklärt Kay Blümel das weitere Vorgehen.

Bei den Mädchen verhält sich der Verlauf der kommenden Monate gleich, mit einer Ausnahme, wie Alex Maerz berichtet: „Wir werden unsere Talente natürlich auch beim Leistungscamp und in der WNBL weiter beobachten, aber zusätzlich werde ich das Gespräch mit einigen Vereins- und Landesverbandstrainern suchen, da ich einigen 98er Mädchen bereits im nächsten Jahr den Sprung direkt in die U16-Nationalmannschaft zutraue. Das passiert allerdings nur in genauer Absprache mit den Landesverbandtrainern.“

Noch während des Bundesjugendlagers in Heidelberg haben sich die beiden hauptamtlichen Bundestrainer Kay Blümel und Alexandra Maerz bei DBB-TV geäußert:

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