Engere Zusammenarbeit zwischen DBB und DBBL18. März 2008

Lob für „Pflicht-Deutsche“ auf dem Spielfeld

In einer gemeinsamen Sitzung haben sich der Deutsche Basketball Bund (DBB) und die Damenbasketball-Bundesliga (DBBL) auf eine engere Zusammenarbeit bei den wichtigen Themen verständigt. Für den DBB nahmen Vizepräsident Dr. Wolfgang Hilgert, Damen-Bundestrainer Imre Szittya und Sportdirektor Wolfgang Brenscheidt an der Sitzung teil, auf Seiten der DBBL waren Geschäftsführer Achim Barbknecht, AG-Vorsitzender Norbert Thimm, Aufsichtsratvorsitzender Bastian Wernthaler und DBBL-Trainer Rene Spandauw zugegen.

Besonders im Bereich Nachwuchsförderung wurden Modelle und Maßnahmen besprochen. So soll beispielsweise ein Netzwerk  zwischen Vereinstrainern und Bundestrainer geschaffen werden, um künftig besser zu kommunizieren und zu kooperieren. Außerdem stellte der DBB einen Ausbildungsfonds vor, der sich aus Transfergebühren speisen würde. Das Geld flösse dann in einen Topf, der am Ende der Spielzeit komplett wieder ausgeschüttet würde, und zwar dann anhand eines Einsatzschlüssels für deutsche Nachwuchsspielerinnen.

Ausdrücklich lobten die DBB-Vertreter den Beschluss der DBBL, dass ab der kommenden Saison immer eine deutsche Spielerin auf dem Spielfeld stehen muss. „Das ist definitv ein Schritt in die richtige Richtung. Das gilt auch generell für unsere Gespräche mit der DBBL, die ich als sehr fruchtbar werte. Darauf lässt sich aufbauen“, meinte Dr. Wolfgang Hilgert.

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