EM 2015: Deutschland und Frankreich führen Bewerbung fort4. Februar 2011

Bewerbung wird mit zwei Ländern durchgeführt – Arbeitstreffen im Rahmen einer FIBA-Tagung in Genf
Deutschland und Frankreich haben bei einem Arbeitstreffen anlässlich der Tagung der FIBA Competitions Commission und der FIBA Youth Commission in Genf weitere wichtige Fragen der gemeinsamen Bewerbung für die Europameisterschaft 2015 geklärt. DBB-Präsident Ingo Weiss, sein französischer Amtskollege Jean-Pierre Siutat, DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt und der Direktor des Französischen Basketballverbandes (FFBB), Goran Radonjic, beschlossen, dass Deutschland und Frankreich die Bewerbung gemeinsam durchführen werden.

„Obwohl das Konzept mit vier Nationen sehr interessant ist und es sicherlich auch in Zukunft Bewerbungen mit vier Nationen geben wird, haben wir uns dafür entschieden, eine gemeinsame Bewerbung unserer Länder vorzubereiten“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. „Deutschland und Frankreich sind zwei starke Nationen mit einer hervorragenden wirtschaftlichen Infrastruktur, beeindruckenden Hallen und tollen Fans. Für dieses neuartige Bewerbungs-Konzept mit zwei Ländern sind Deutschland und Frankreich perfekt geeignet.“

Auf internationalem Parkett hat die Idee der gemeinsamen Bewerbungen aufhorchen lassen. So haben die Planungen der beiden großen europäischen Nationen viel Zustimmung erfahren, berichten Siutat und Weiss. „Die Teilnehmer der FIBA-Sitzungen in Genf haben unsere Pläne immens positiv bewertet und begleiten sie zustimmend“, so der DBB-Präsident, der betont, dass die Deutsch-Französischen Beziehungen um eine wichtige Komponente erweitert werden: „Unsere beiden Nationen verbindet viel; politisch, wirtschaftlich und zivilgesellschaftlich pflegen wir die besten Beziehungen. Mit einer gemeinsam durchgeführten Europameisterschaft, dem wichtigsten Basketball-Ereignis auf unserem Kontinent, werden wir unsere Partnerschaft noch weiter intensivieren.“ 

Weiss, Siutat, Brenscheidt und Radonjic haben auch erste Spielplan-Konzepte diskutiert, nach denen in jedem Land zwei Vorrunden-Gruppen ihre Spiele austragen, während die Finalrunde bis hin zum Endspiel in Deutschland gespielt wird. Beide Nationen sind bereits mit Hallenbetreibern sowie mit Bund, Ländern und Kommunen in Gesprächen; über die weiteren Entwicklungen werde sich in Zukunft in regelmäßigen Abständen ausgetauscht. „Wir werden uns alle zwei Wochen zusammensetzen und die Entwicklungen der Bewerbung intensiv diskutieren“, erklärt DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt. „Neben Fragen der Organisation, des Marketings und der Kommunikation werden wir auch die umfangreichen Bewerbungsunterlagen erstellen, die unser beider Handschrift tragen soll.“

Die FIBA Europe hat Anfang des Jahres 2011 den sogenannten ‚Bid Process‘ eingeleitet und wird Mitte Dezember 2011 endgültig über die Bewerbungen der Kandidatenländer entscheiden.

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