Ein Sport ohne Drogen19. September 2007

Juniorbotschafter unterstützen DOSB im Kampf gegen Doping

Vom 8.-13- Juli machten sich 21 deutsche Leistungssportler/innen im Alter von 14-17 Jahren aus vielen verschiedenen Sportarten auf nach Albertville, um sich dort mit französischen Jugendlichen zu treffen. Mit dabei waren Radfahrer, Leichtathleten, Turner, Flossenschwimmer, Rugbyspieler, Volleyballer und und und.

Ich durfte dabei als Vertreterin des Deutschen Basketball Bundes (DBB) mitfahren und habe selten so viele nette und vor allem engagierte junge Leute auf einmal getroffen. In Albertville durften wir zusammen ein paar unvergessliche Tage erleben, mit ganz viel Sport (Rafting, Mountainbiking, Klettern usw.). Aber auch zahlreiche Vorträge, Diskussionen und Gruppenarbeiten über das Thema Doping standen auf dem Programm.

Prof. Dr. Gerhard Treutlein von der PH Heidelberg übernahm hier die fachliche Leitung. So viele detaillierte Informationen über leistungsfördernde Mittel im Sport waren für uns alle ungemein interessant und hilfreich, um uns mit Leib und Seele dem Kampf gegen Doping anzuschließen. Viele Dinge, wie z.B. die vielen Spätfolgen bei bestimmten Dopingpräparaten, waren uns zum größten Teil völlig neu, so auch Auswirkungen dieser Mittel auf die Psyche. Ganz abgesehen davon, welch unfairer Kampf mit Hilfe leistungsfördernder Mittel geführt wird. Zahlreiche Fragen und Vorschläge wurden in Gruppen erarbeitet, die wir sonst sicherlich so nicht gestellt und beantwortet bekommen hätten.

Nun sind wir als Sportler gefragt, unsere Botschaft „Keine Chance für Doping“ weiterzutragen in Vereine und Verbände. Wir bedanken uns bei der Deutschen Sportjugend (dsj), dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der nationalen Anti-Doping Agentur (NADA), der Unesco Kommission, dem Französischem Olympischen Sportbund und dem Deutsch-Franz. Jugendwerk für dieses einmalige Erlebnis und hoffen, dass diese Art des Jugendaustausches noch lange bestehen wird.

Ganz besonderen Dank auch an Ferdinand Rissom für die tolle Betreuung und die vielen Übersetzungsarbeiten und natürlich allen anderen Helfern. So auch Günter Franzen, der bei der Verleihung der Urkunden so treffend sagte: „Wenn alle Sportlerinnen und Sportler eine solch starke Persönlichkeit und gesunde Einstellung hätten wie ihr, gäbe es im Sport nicht nur keinen Platz, sondern vor allem keine Chance für Doping. Durch euren Einsatz als Botschafter für einen sauberen Sport könnt ihr einen entscheidenden Beitrag zur Minimierung des Dopings leisten. Nutzt diese Chance!“ Wir werden sehen, was jeder Einzelne schon erreichen konnte, denn im Dezember findet unser Nachtreffen statt, auf das wir uns alle schon sehr freuen.

Nicola Happel (Foto) für den DBB


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