dsj schult Juniorbotschafter/innen Dopingprävention18. September 2014

Die Deutsche Sportjugend (dsj) sucht und schult seit 2010 interessierte junge Menschen in Seminaren zum Thema “Juniorbotschafter/-innen Dopingprävention”. Jetzt ist es wieder so weit, und vom 26. bis 28. September 2014 in Weimar sind auch zwei DBB-Nationalspielerinnen mit dabei. Paulina Körner (re., SG Neuss) und Kira Barra (Team Mittelhessen/Bender Baskets Grünberg) folgten der “Nominierung” durch die Jugend-Bundestrainer gerne.

“Ich habe mich sehr gefreut, dass Bundestrainer Stefan Mienack mich ausgesucht hat, es ist eine große Ehre vorgeschlagen worden zu sein. Was genau auf mich zukommt, weiß ich noch nicht, aber es ist bestimmt eine große Verantwortung, bei diesem wichtigen Thema zum Beispiel auch für jüngere Spielerinnen da zu sein”, sagt Paulina Körner.

Da sie sich während des Seminars eigentlich auf einer Kursfahrt in London befunden hätte, mussten einige organisatorische Dinge geregelt werden. “Zum Glück konnte ich das mit der Schule absprechen und fliege dann nach. Ich bin sehr gespannt, was mich in Weimar erwartet und denke, dass wir in die Richtung geschult werden, warum das Thema Dopingprävention auch schon für junge Sportlerinnen und Sportler ganz wichtig ist”, so die 17-Jährige weiter.

Auch die fast zwei Jahre jüngere Kira Barra blickt voller Spannung voraus. “Wieso nicht?” lautete ihre erste Reaktion auf das DBB-Anschreiben. “Ich finde, dass Engagement gut und wichtig ist und habe das Gefühl, dass ich mich bei dem Thema ganz gut einbringen kann”, sagt die Centerin. Man habe zwar eine Planung bekommen, aber sie wisse nicht viel Konkretes, fahre mit einem guten Gefühl nach Weimar und hoffe, “dass es nicht wie Schule ist”. Eventuell muss Kira Barra etwas früher abreisen, wenn ihr Einsatz am Sonntag in der Regionalliga gefragt ist.

Der Ansatz „Juniorbotschafter/-in für Dopingprävention“ als wesentlicher Teil der Präventionsmaßnahmen der dsj erweist sich zunehmend als erfolgreich. An den bisherigen Seminaren zwischen 2010 und 2013 haben rund 120 junge Sportlerinnen und Sportler teilgenommen, die an der Prävention von Medikamentenmissbrauch und Doping interessiert sind. Bei diesem und zukünftigen Seminaren werden vermehrt bisherige Teilnehmer/-innen, die zu „dsj-Juniorbotschafter/-in für Dopingprävention“ ernannt wurden, in die Durchführung solcher Seminare eingebunden.

Grundlage dieser Maßnahmen ist der „Peer-Group“-Ansatz. Junge Leute hören eher auf Gleichaltrige oder unwesentlich Ältere, sofern sie kompetent und überzeugend auftreten sowie Sprecherrollen einnehmen. Ziele der Maßnahme sind Information, Förderung von Reflexions-, Argumentations- und Entscheidungsfähigkeit. Inhaltliche Schwerpunkte sind dabei u.a. die Weiterentwicklung des Problembewusstseins, der Umgang mit Nahrungsergänzungs- und Schmerzmitteln, die Entstehung von Dopingmentalität sowie Handlungsmöglichkeiten in Druck- und Versuchungssituationen.

Die Themen sollen möglichst interaktiv vermittelt werden und das Gesamtwochenende die Kombination von „Kopf und Bauch“ berücksichtigen, denn so ist erfahrungsgemäß die Chance am größten, dass sich Motivation und Engagement für sauberen Sport weiterentwickeln.

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