Dritter Sieg in Serie für DBB-Damen2. Juni 2012

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Spiel beim Vier-Nationen-Turnier im belgischen Lüttich gewonnen. Nach dem Auftakterfolg gegen Großbritannien konnte sich das Team von Bundestrainer Andreas Wagner auch gegen Belgien durchsetzten: 84:74 (24:18, 26:20, 19:13, 15:23). Beste Werferinnen für die deutsche Mannschaft waren Romy Bär (16 Punkte) und Anne Breitreiner (Foto, 13 Punkte).

Die ING-DiBa-Korbjägerinnen, bei denen Roli-Ann Haldin auf Grund einer kleineren Trainingsverletzung pausierte, begannen stark und lieferten sich in der Anfangsphase ein packendes Duell auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen. Beide Teams schenkten sich nichts, doch die DBB-Damen schafften es ein ums andere Mal, ihrer Angriffe zu Ende zu spielen und sich einen freien Wurf zu earbeiten. Anne Breitreiner und Romy Bär sicherten Deutschland den 24:18-Zwischenstand nach zehn Minuten.

Belgien gelang es im zweiten Spielabschnitt, Deutschland in Foulprobleme zu bringen. Katharina Fikiel und Bär waren früh mit drei persönlichen Fouls belastet. Die ING-DiBa-Korbjägerinnen von Andreas Wagner blieben aber die spielbestimmende Mannschaft, auch weil nun Sarah Austmann und Stephanie Wagner offensiv Akzente setzen konnten. Zur Halbzeitpause konnten die deutschen Damen ihre Führung auf 50:38 ausbauen.

Auch im dritten Viertel agierte die deutsche Mannschaft überlegen. Bundestrainer Andreas Wagner gab Sonja Greinacher und Anna-Lisa Rexroth in dieser Phase viel Spielzeit und testete die jungen Talente auf internationalem Parkett. Deutschland blieb trotz vieler Wechsel deutlich in Führung.

In den letzten zehn Minuten schafften die DBB-Damen zunächste die höchste Führung des Spiels: 73:53. Im weiteren Verlauf des Schlussviertels verloren die deutschen Spielerinnen etwas die Konzentration und ließen viele Punkte der agilen Belgierinnen zu. Am Ende schaffte Deutschland aber einen ungefährdeten 84:74-Sieg – der dritte in Serie.

“Gut ist, dass wir gewonnen haben. 74 Punkte zu kassieren ist zu viel, da bin ich mit unserer Leistung in der Verteidigung nicht zufrieden. Hier müssen und können wir deutlich besser sein. Belgien ist da auch nicht der Maßstab für die EM-Qualifikation. Wir wollen jetzt auch unbedingt den Turniersieg sichern, wissen aber, dass morgen gegen die Ukraine nochmal ein schweres Spiel wartet. Die Ukraine ist physischer als Belgien und wird ein weiterer guter Test für uns sein”, sagte Bundestrainer Andreas Wagner nach Spielende.

Für Deutschland spielten:

Sarah Austmann (evo NB Oberhausen, 12), Romy Bär (Challes les Eaux/Frankreich, 16), Anne Breitreiner (Villeneuve d´Ascq/Frankreich, 13), Charmaine Callahan (Wolfenbüttel Wildcats, 2), Katharina Fikiel (Wolfenbüttel Wildcats, 8), Sonja Greinacher (Gonzaga University/USA, 4), Roli-Ann Haldin (Wolfenbüttel Wildcats, dnp),  Pia Mankertz (BG ´89 Avides Hurricanes, 4), Tina Menz (BC pharmaserv Marburg, 5), Anna-Lisa Rexroth (Rhein Main Baskets/TV Hofheim), Dorothea Richter (Heli Donau Ries, 9) und Stephanie Wagner (Rhein Main Baskets/TV Langen, 11).

Das letzte Länderspiel für Deuschland in Lüttich
03.06.2012, 16.00 Uhr: Deutschland – Ukraine

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