Dr. Burkhard Wildermuth verstorben28. Februar 2012

DBB trauert um seinen ehemaligen Vizepräsidenten und Jugendsekretär
Der Deutsche Basketball Bund trauert um Dr. Burkhard Wildermuth, der in der vergangenen Nacht im Alter von 84 Jahren in Thailand verstorben ist. Der ehemalige DBB-Vizepräsident hat über Jahrzehnte hinweg besonders die Jugendarbeit des DBB entscheidend geprägt. 1994 wurde der ehemalige Jugendsekretär zum Ehrenmitglied des Deutschen Basketball Bundes ernannt. „Mit Burkhard Wildermuth habe ich einen väterlichen Freund verloren, dem ich sehr viel zu verdanken habe und den ich sehr vermissen werde. Besonders schmerzhaft ist es, dass Burkhard so kurz vor dem Albert Schweitzer Turnier verstorben ist. Ohne ihn wäre ein AST in den vergangenen Jahrzehnten nicht möglich gewesen“, so DBB-Präsident Ingo Weiss in einer ersten Stellungnahme.

Beim Deutschen Basketball Bund war der Name Dr. Burkhard Wildermuth eng verknüpft mit dem Albert Schweitzer Turnier (AST). Drei Jahrzehnte organisierte und koordinierte er das größte Jugendturnier der Welt, das traditionell in Mannheim stattfindet. Besonders am Herzen lag ihm dabei der Austausch der Jugendlichen im internationalen Umfeld. In DBB-Kreisen war der Verstorbene daher auch als „Kämpfer für die Jugend“ bekannt. Zu Ehren seines Lebenswerkes im Jugendbasketball wird seit 2006 auf dem Albert Schweitzer Turnier der Burkhard-Wildermuth-Preis an den talentiertesten Sportler vergeben.

Auch im täglichen Ligaalltag engagierte sich Dr. Wildermuth, beispielsweise als Geschäftsführer der Oberliga Südwest. Vor seiner Arbeit beim Deutschen Basketball Bund war Dr. Wildermuth unter anderem als Trainer des USC Mainz und als Bundesliga-Spielleiter (1965 – 1983) tätig. Außerdem war er Gründungspräsident des Basketball-Verbandes Baden-Württemberg (1972-1984) und wurde anschließend zu dessen Ehrenpräsident gewählt.

Darüber hinaus leitete Dr. Wildermuth als Geschäftsführer die Marketingagentur des Deutschen Basketball Bundes, BWA. Der Tübinger war seit 1952 Mitglied des Tübinger Sportvereins 1903 e. V., dessen Basketballabteilung er gründete. Seinem Heimatclub hielt er bis zuletzt die Treue. Neben seinem sicherlich zeitintensiven Hobby Basketball widmete sich der (Un)-Ruheständler SOS-Kinderdörfern, speziell in Sri Lanka, Thailand und auf den Philippinen.

Der Deutsche Basketball Bund wird Dr. Burkhard Wildermuth ein ehrendes Andenken bewahren.

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