Deutsche U16-Mädchen besiegen die Schweiz10. August 2013

Bei der B-Europameisterschaft hat die deutsche U16-Mädchen Nationalmannschaft das erste Spiel um die Plätze 12-14 gewonnen. Das Team von Bundestrainerin Alexandra Maerz besiegte die Schweiz mit 65:52 (19:14, 19:10, 5:6, 22:22). Beste Schützin für Deutschland war Leonie Schütter (14 Punkte). Bereits am morgigen Sonntag geht es in Matosinhos /Portugal mit dem Spiel gegen Rumänien um Platz 12 weiter (15 Uhr MEZ).

15 Sekunden dauerte es, ehe Patricia Broßmann die ersten Punkte im Spiel erzielte und wenig später zum 4:4 Ausgleich traf. Sabally (Foto rechts) und Schütter erzielten in der dritten Minute das 7:4, eine Minute danach war Broßmann mit dem 9:4 zur Stelle. Nach vier Minuten legte Zdravevska zum 12:6 nach. Mitte des ersten Viertels leistete sich das DBB-Team eine kurze Schwächephase, dann trafen Zdravevska und Schütter zum 17:6 (6. Min.). Auch nach einer Auszeit der Schweizer blieben die ING-DiBa-Korbjägerinnen weiter konzentriert und setzten die Gegnerinnen weiter unter Druck. Drei Minuten vor dem Ende des ersten Viertels erzielte Rodefeld (Foto links) die 12-Punkte-Führung (19:7). Drei Ballverluste leistete sich das Team von Alexandra Maerz dann in Folge, die Schweizerinnen kamen bis auf 19:12 heran (8. Min.). Acht Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels gelang der Schweiz der 19:14 Anschluss.

Deutschland war auch im zweiten Viertel zunächst von der Rolle. Die Schweiz erzielte das 19:18 und die DBB-Mädchen warteten bereits seit über vier Minuten auf Zählbares. Rodefeld war es dann, die den ersten Korb im zweiten Viertel erzielen konnte (21:18, 12. Min.) und wenig später per Freiwurf zum 22:20 traf. Gegen die Presse der Schweiz tat sich Deutschland extrem schwer und leistete sich weiterhin zu viele Ballverluste im Spielaufbau. In der 14. Minute legte Lappenküper das 24:20 auf, Schütter und Zdravevska erhöhten Mitte des zweiten Viertels auf 29:22. Deutschland hatte das Spiel unter Kontrolle und mit den Angriffen der Schweiz wenig Probleme. Fünf Punkte von Broßmann brachten die zweistellige Führung, drei Minuten vor der Halbzeit (34:24). 90 Sekunden später war Klug zur Stelle und erzielte das 36:24. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff traf Rodefeld von der Linie zum 38:24 Halbzeitstand.

Viertelübergreifend gelang der deutschen U16-Nationalmannschaft ein 19:5-Lauf. Im zweiten Spielabschnitt war es Klug, die das 40:24 erzielte. Die Schweiz vergab in dieser Phase elf Würfe, Zdravevska traf zum 41:24 (23. Min.). Acht Minuten blieb die Schweiz ohne Treffer, nach 25 Minuten gelang den Eidgenossen das 41:26. Das DBB-Team agierte etwas unkonzentriert und leistete sich erneut einige Ballverluste. Mit 43:30 ging es in das letzte Viertel.

Schütter und Klug erzielten die ersten Punkte für Deutschland (47:32, 31. Min.). Sieben Minuten vor Spielende verkürzte die Schweiz auf zehn Punkte (49:39). Ein erfolgreicher Fastbreak durch Lappenküper wurde durch einen Korbleger der Schweiz beantwortet (51:41, 34. Min.). Die ING-DiBa-Korbjägerinnen zogen das Tempo noch einmal an und setzten die Gegnerinnen unter Druck. Sabally, Schütter und erneut Sabally sorgten drei Minuten vor dem Ende der Partie für die Vorentscheidung (59:43). Trotz der Führung leisteten sich die Schützlinge von Alexandra Maerz weiter zu viele Ballverluste, die die Schweiz zum 61:46 nutze (39. Min.). Am Ende waren es 31 Turnover. Trotzdem gewann die deutsche Mannschaft verdient mit 65:52.

Gegen Ende eines langen Turniers zeigte sich Bundestrainerin Alexandra Maerz mit dem Spiel ihrer Mannschaft zufrieden: „Die Mädchen haben eine engagierte Leistung gezeigt und haben den Kampf angenommen. Die Schweiz hat es uns nicht leicht gemacht, es war über weite Phasen eine echte Schlacht, in der die Spielerinnen über ihre Grenze gehen und gegen die Müdigkeit ankämpfen mussten. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie das Turnier erfolgreich zu Ende spielen will. Jedes Spiel auf diesem Niveau bringt diese junge Truppe voran und jetzt sind wir gespannt, was morgen noch drin ist. Es wird schwer, aber wir werden wieder alles geben.“

Für Deutschland spielten:
Luana Rodefeld (TSV 1883 Grünberg / Team Mittelhessen, 13), Johanne Gröning (ChemCats Chemnitz), Leonie Schütter (TSV Hagen 1860, 14), Patricia Broßmann (ASV Moabit Basketball / TuS Lichterfelde, 12), Satou Sabally (TuS Lichterfelde, 6), Johanna Klug (TSV 1861 Nördlingen, 6), Annika Küper (Metropol Girls / Citybasket Recklinghausen), Flavia Behrendt (MTV/BG Wolfenbüttel), Sunniva Ferri (ASC Theresianum Mainz), Laura Zdravevska (TSV 1883 Grünberg / Team Mittelhessen, 8), Kira Barra (TV 1872 Saarlouis, 2), Anna Lappenküper (Herner Turn Club 1880, 4).

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