Der Sporthilfe-Eid28. November 2006

Werbekampagne für Ideale „Leistung. Fairplay. Miteinander.“
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat eine Werbekampagne gestartet, mit der sie ihre Ideale „Leistung. Fairplay. Miteinander.“ stärker im öffentlichen Bewusstsein verankern will. Die Sporthilfe kämpft für die Überzeugung, dass die Werte des Sports, wenn sie auch im alltäglichen Leben und im Beruf praktiziert werden, unsere Gesellschaft leistungsfähiger und menschlicher machen. „Die Prinzipien des Sports stärken unser Land,“ begründet Hans Wilhelm Gäb, Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe die Initiative.

Um die Kampagne mit Leben zu füllen und die fast 4.000 von ihr geförderten Topahtleten mit einzubeziehen, formulierte die Stiftung Deutsche Sporthilfe den Sporthilfe-Eid. Der Sporthilfe-Eid ist eine schriftliche Verpflichtung der Athleten, die Prinzipien des Sports zu verteidigen, und beinhaltet das feierliche Gelöbnis, „niemals zu dopen“ und sich gegen jede Art der Leistungsmanipulation einzusetzen. Teil der Vereinbarung, die von einem „Bürgen“ als Vertrauensperson des Sportlers mitunterzeichnet werden muss, ist die Zustimmung, dass gezahlte Fördergelder von der Sporthilfe zurückgefordert werden können, wenn das Versprechen aus der Verpflichtungserklärung gebrochen wird.

Der Sporthilfe-Eid führt den Sportlerinnen und Sportlern die Werte des Sports klar vor Augen. Gleichzeitig signalisiert er der Öffentlichkeit, dass sich die überwältigende Mehrheit der Athletinnen und Athleten zum sportlichen Fairplay bekennt und in ihrer Laufbahn niemals mit dem Thema Doping befasst war oder sein wird. „Wir werden gemeinsam den sauberen Sport verteidigen, wir werden uns gegen verallgemeinernde Beschuldigungen wehren, und wir werden gemeinsam gegen jene wenigen aufstehen, die glauben, der Zweck heilige die Mittel und der Sieg sei wichtiger als anständiges Miteinander und der Respekt vor den Regeln“, so Gäb.

Die Initiative ist bisher in der Öffentlichkeit, aber vor allem bei den Athletinnen und Athleten auf volle Zustimmung gestoßen, da nun die gesamte Elite des deutschen Sports in eine gemeinsame Aktion eingebunden wird. So auch bei Speerwurf-Europameisterin Steffi Nerius, die als erste Athletin überhaupt den Eid schon im Oktober unterschrieben hat. „Nachdem mir die Sporthilfe ihre Kampagne und den Eid vorstellt hatte, musste ich nicht lange nachdenken. Ich habe die Urkunde bei der nächsten Gelegenheit unterschrieben, da sie ein Ausrufezeichen für sauberen Sport setzt. Davon können wir Athleten nur profitieren“, erklärte Nerius. In den nächsten Wochen und Monaten sollen alle geförderten Sportler den Sporthilfe-Eid unterzeichnen.


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