DBB-TV: Spielbericht Deutschland – Ukraine16. Juni 2014

900 Zuschauer in der Enervie Arena in Hagen sahen am gestrigen Abend die 72:81 Niederlage der deutschen Damennationalmannschaft gegen die Ukraine. Dabei präsentierten sich die Schützlinge von Bundestrainerin Alexandra Maerz formverbessert, im Vergleich zur Partie gegen Montenegro an gleicher Stelle. Ein holpriger Start und ein paar vergebene Chancen waren es am Ende, die den Unterschied ausmachten. In der Gruppe D der EM-Qualifikation rangiert das DBB-Team damit auf Rang drei hinter der Ukraine und Montenegro, aber noch vor Finnland. Um die Qualifikation zur Europameisterschaft im nächsten Jahr noch zu schaffen, muss morgen gegen die Ukraine ein Sieg mit mindestens zehn Punkten Differenz her. Selbst dann könnte es noch eng werden. Schließlich qualifizieren sich die Gruppenersten und fünf besten Gruppenzweiten der sechs Qualifikationsgruppen. Alexandra Maerz blickt dennoch positiv auf das Rückspiel gegen die Ukraine: „Die Qualifikation hat das Team drauf. In der Mannschaft steckt das Potenzial, dies zu schaffen, da bin ich mir ganz sicher! Wir müssen morgen von Beginn an hellwach sein und unsere Chancen nutzen. Dann ist auch ein Sieg mit zehn oder mehr Punkten möglich.“ Den Spielbericht Deutschland – Ukraine sehen Sie hier.

Den Schlüssel zum Erfolg sieht Alex Maerz in „der Bereitschaft, von Beginn an alles zu zeigen und zu geben. Wir dürfen die Anfangsphase nicht verschlafen und müssen von Anfang an wach sein”. Zu einem X-Faktor im Spiel der DBB-Damen kann auch Ireti Amojo werden. Als Energizer von der Bank sorgt sie für den nötigen Schub im Spiel der Deutschen. Gegen die Ukraine gelang ihr das beste Spiel im Trikot der Nationalmannschaft. Die quirlige Aufbauspielerin machte gegen die Osteuropäerinnen immer Betrieb und trug mit ihren sechs Punkten zur Aufholjagd in der zweiten Hälfte bei. „Die Rolle liegt mir. Ich will der Mannschaft von der Bank helfen und versuche, alle Energie ins Spiel zu bringen. Das hilft dann auch mir, ins Spiel zu finden.“ Auch Alex Maerz fand lobende Worte für Amojo: „Auch menschlich hilft sie der Mannschaft weiter. Wenn sie mal nicht so viel spielt, bringt sie trotzdem Energie durch ihre Art. Sie hat das Herz am richtigen Fleck und hat sich gegen die Ukraine gesagt: Das Ding mach ich jetzt“. In der Offensive ist und bleibt aber Romy Bär Dreh- und Angelpunkt im deutschen Spiel. Mit 27 Punkten hielt sie fast im Alleingang die Mannschaft im Geschehen. Will man im Spiel gegen die Ukraine bestehen, muss der Rest der Mannschaft Bär auch offensiv entlasten.

Morgen um 19:30 gilt es dann! Im Rückspiel gegen die Ukraine, das wieder in der Hagener Enervie Arena ausgetragen wird, ist ein guter Start wichtig. Die Mannschaft hofft dann wieder auf die Zuschauer, die bereits in den ersten beiden Partien für sensationelle Stimmung gesorgt haben. „Die Stimmung war super. Wir können uns nur bei unseren Fans bedanken. Das pusht uns ungemein“, so Amojo. Mit ihnen im Rücken soll die Wende zum Positiven gelingen und doch noch die Fahrkarte zur EuroBasket 2015 gelöst werden.

Die ersten beiden Heimspiele gegen Montenegro und die Ukraine können Sie sich on Demand auf YouTube im DBB-TV-Kanal ansehen.

Ergebnisse Gruppe D
Montenegro – Deutschland: 63:52
Ukraine – Finnland: 83:49
Finnland – Ukraine 52:75
Deutschland – Montenegro 48:60
Deutschland – Ukraine 72:81
Montenegro – Finnland 75:72

Tabelle Gruppe D
1. Ukraine 3/0 6 239:173
2. Montenegro 3/0 6 198:172
3. Deutschland 0/3 3 172:204
4. Finnland 0/3 3 173:233

Weitere News

30. September 2016

Neuer Termin für U18-EM der Jungen

Kurz vor Weihnachten wird der Titelträger ermittelt

SteinHaraldEM2015vsGRE

30. September 2016

DBB-Damen und Herren im Ausland

Wöchentliche Berichterstattung ab dem NBA-Start

ZipserBaer2016-500

28. September 2016

Bundesjugendlager 2016: Die Headcoaches sprechen

Große Vorfreude auf den Jahreshöhepunkt

BJL2013-500

DBB auf Flickr

Bitte anklicken, um die Slideshow zu öffnen.