DBB-TV: Besuch am Leistungsstützpunkt Grünberg26. Februar 2014

Seit fast drei Jahren lebt und trainiert DBB U18-Nationalspielerin Luana Rodefeld in Grünberg. Hier ist sie am DBB-Leistungsstützpunkt im Teil- und Vollzeitinternat Grünberg untergebracht und besucht die Theo-Koch-Schule, wo sie in zwei Jahren ihr Abitur machen will. So wie Luana werden derzeit 35 Spielerinnen in Grünberg professionell betreut. Die Mädchen sind in kleinen Wohngemeinschaften untergebracht, die von Gastfamilien betreut werden. Um die Sauberkeit und das Essen sollen sich die Schülerinnen weitgehend selbstständig kümmern, ohne sie alleine zu lassen. Die Gastfamilie, in deren Haus die WG´s sind, sind ständige Ansprechpartner, darüber hinaus kommt die Internatsleitung ein Mal die Woche vorbei, um nach dem Rechten zu sehen.

Wie für alle anderen Schüler in Grünberg und Deutschland auch, steht der Unterricht an erster Stelle. Wer das Abitur machen will, hat ein straffes Programm zu bewältigen. Hilfestellung bietet das Internat, indem es Hausaufgabenbetreuung anbietet. Nur so ist es möglich, das große Trainingspensum in den Schultag einbinden zu können. Täglich stehen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Fast rund um die Uhr stehen den Spielerinnen drei Trainerinnen zur Verfügung. Allen voran DBB-Bundestrainerin Alexandra Maerz, die für das Individual-Training verantwortlich ist. Die Fitness- und Kleingruppen-Einheiten übernimmt Aleksandra Kojic, ehemalige Bundesligatrainerin. Mit zum Trainerteam gehört auch Nikki Johnson, kanadische Olympiateilnehmerin bei den Sommerspielen 2000. „Wir haben hier in den letzten Jahren ideale Bedingungen geschaffen, erfolgreich und zielgerichtet zu trainieren. Das Ziel muss es nun sein, alle zwei Jahre eine Spielerinn in der A-Nationalmannschaft zu etablieren, dann können wir die Arbeit als Erfolg werten.“

Das Trainingsprogramm wird durch die Einsätze der Spielerinnen beim TSV Grünberg oder den Vereinen im Umkreis abgerundet. Die Spielerinnen finden hier ideale Bedingungen vor, sich zu entwickeln. Angefangen von der WNBL bis hin zur zweiten Bundesliga haben die Spielerinnen hier die Möglichkeit, verschiedene Stationen in ihrer Karriere zu durchlaufen.

Für Birte Schaake, Geschäftsführerin des Basketball-Internats sowie Lehrerin und Trainerin an der Theo-Koch-Schule, ist es das Gesamtkonzept, das den Erfolg ausmacht: „Der DBB, das Internat, die Schule und der Verein sind sehr gut verzahnt, was optimale Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten für die Mädchen mit sich bringt. Wir haben kurze Wege; Schule, Internat und Trainingszentrum sind innerhalb weniger Minuten fußläufig zu erreichen. Dazu kommt das professionelle Trainerteam und die Vereinbarungen mit der Schule.“ Taucht dennoch ein Problem auf, hilft auch gerne die Bundestrainerin weiter: „Mein Trainerteam und ich sind mehr als nur Coaches. Wir arbeiten hier sehr eng mit den Spielerinnen zusammen, die noch sehr jung sind und nicht mehr zuhause wohnen. Da ist man dann auch als ´Ersatzmama´ oder Gesprächspartner gefragt.“

Neben dem DBB-Leistungsstützpunkt weiblich in Grünberg gibt es noch einen weiteren in Chemnitz. Doch dabei soll es nicht bleiben. Weitere Einrichtungen sind geplant, um die Strukturen in der Nachwuchsförderungen des Deutschen Basketball Bundes weiter zu verbessern. Grünberg ist dabei ein gutes Beispiel. DBB-TV hat Luana Rodefeld einen Tag lang in Grünberg begleitet und gibt einen Einblick in das Leben der Nachwuchsspielerinnen sowie die Arbeitsweise der Trainer und die Philosophie der Schule und des Stützpunktes.

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