DBB-Präsident Ingo Weiss über die Youth Olympic Games25. August 2014

Der Präsident des Deutschen Basketball Bundes, Ingo Weiss, weilt derzeit bei den Youth Olympic Games im chinesischen Nanjing. Wir haben die Gelegenheit genutzt und ihn zu seinen Eindrücken befragt:

Herr Weiss, in welcher Funktion sind Sie bei den Youth Olympic Games?

Weiss: Ich bin hier in erster Linie als Vertreter des Basketball-Weltverbandes FIBA, als Vorsitzender der Jugendkommissio bin ich mit für das 3×3-Basketball-Turnier zuständig. FIBA-Präsident Yvan Mainini und FIBA-Generalsekretär Patrick Baumann sind zur Vorbereitung des Weltkongresses in Sevilla bereits abgereist, sodass ich gemeinsam mit einem IOC-Mitglied die morgigen Siegerehrungen des 3×3-Turnieres durchführen darf. Anwesend sein werden auch IOC-Präsident Dr. Thomas Bach und Chinas Basketballlegende Yao Ming. Außerdem besuche ich in meiner Funktion als dsj-Vorsitzender natürlich auch das dsj academy camp.

Was sagen Sie zum 3×3-Turnier?

Weiss: 3×3-Basketball kommt hier unglaublich gut an. Die Halle ist immer ausverkauft. Es ist aber auch eine wirklich sehr gute Location, ein riesiges, halbes Rohr, dass man je nach Wetter auf- und zufahren kann. Die Stimmung hier ist großartig.

Sie haben schon die YOG 2010 in Singapur miterlebt. Wie haben sich die Jugendspiele entwickelt?

Weiss: Sehr positiv. Man hat aus den Fehlern der ersten Auflage gelernt, vieles präzisiert und verbessert. Das gilt sowohl für den 3×3-Bereich, aber auch für viele andere Sportarten. Das Olympische Dorf ist super und steht dem in Peking in nichts nach, auch das Education-Programm ist wirklich toll. Das alles macht Spaß und alle Beteiligte haben hier ganz viele beeindruckende Erlebnisse.

Welchen (berühmten) Personen begegnen Sie in Nanjing?

Weiss: Hier ist die ganze Welt vertreten. Und das alles in sehr lockerer Atmosphäre. Ob es der chinesische Staatspräsident, Minister verschiedener Länder oder IOC-Mitglieder wie Prinz Albert sind, es gibt keine Berührungsängste und die Begegnungen haben ein ganz besonderes Flair ohne große Etikette.

Abschließend noch ein Wort zu den beiden deutschen 3×3-Teams?

Weiss: Mit den Mädchen darf man mehr als zufrieden sein, unabhängig davon, ob Sie das Viertelfinale überstehen oder nicht. Sie haben toll gekämpft und mussten lange mit nur drei Spielerinnen auskommen. Sie haben den Wettbewerb hier angenommen und können erhobenen Hauptes nach Hause reisen. Und vielleicht ist ja noch mehr drin … Von den Jungen bin ich ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht. Und zwar, weil einfach mehr drin gewesen wäre. Man hat aber nicht genügend als Team zusammengespielt und im entscheidenden Spiel gegen Indonesien auch den Killerinstinkt vermissen lassen. Das Potenzial war aber auf jeden Fall da.

 

Unser Foto zeigt DBB-Präsident Ingo Weiss (re.) mit FIBA-Generalsekretär Patrick Baumann (Mi.) Delegationsleiter und DBB-Vizepräsident Stefan Raid.

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