DBB-Nationalspieler Mathis Mönninghoff im NBBL-Interview11. Januar 2013

Ziemlich genau drei Jahre ist es her, da lief Mathis Mönninghoff im Rahmen des NBBL ALLSTAR Game für die Nord-Auswahl auf. Der gebürtige Ibbenbürener trug seinerzeit mit acht Zählern dazu bei, dass die U19-Youngster für das eigentliche Highlight im Telekom Dome sorgten – auch wenn sich der Süden mit 72:68 nach Verlängerung durchsetzte. In der Gegenwart steht der ehemalige Kapitän der U20-Nationalmannschaft in Diensten des TBB Trier. Vor dem Beko BBL-Spiel gegen die Telekom Baskets nahm sich der Scharfschütze Zeit für ein kurzes Gespräch mit der NBBL-Redaktion, um über seinen Auftritt als ALLSTAR, seine zwei Spielzeiten für die Gonzaga Bulldogs sowie das Vertrauen seiner Trainer.

Mathis, was für Erinnerungen kommen in Dir hoch, wenn Du Dich hier im Telekom Dome umschaust?
Mathis Mönninghoff: „Tatsächlich war einer meiner ersten Gedanken das NBBL Allstar Game 2010. Es ist immer ein schönes Gefühl in eine Halle zu kommen, in der ich schon einmal gespielt habe. Ich war auch in der Zwischenzeit nicht mehr hier. Von daher passt das Thema auch sehr gut…“

Was ist von dem ALLSTAR Game hängen geblieben?
(zeigt aufs Feld) „Ich weiß noch, dass ich von hier vorne einen langen Zweier reingeworfen habe. Naja, und dass Dennis Ogbe dann am Ende den Dreier zur Verlängerung reinmacht, konnte vorher auch keiner wissen. Das Spiel war ein Riesenspaß, und das Ergebnis letztlich fast zweitrangig.“

Du hast 2009/2010 nicht nur in der NBBL gespielt, sondern für Leverkusen auch in der ProB und warst beim Albert-Schweitzer-Turnier. Wie sehr hat Dich dieses Jahr als Spieler geprägt, bzw. geformt?
„Das hat mir insgesamt eine ganze Menge gegeben. Ich konnte viel spielen, und vor allem unser Zweitliga-Coach in Leverkusen, Stephan Ruers, hat mir und den anderen jungen Spielern Vertrauen geschenkt. Er hat mir die Chance gegeben, in der ProB viel zu spielen, Erfahrung sammeln zu können … so lag es nur noch an mir, dies für mich zu nutzen. Das war insgesamt sehr schön, diese Erfahrung mitnehmen zu können. Mit dem NBBL ALLSTAR Game und dem AST sozusagen ,oben drauf‘ war das Jahr dann perfekt.“

Wie sehr hat Dir das geholfen, Dich nach dem Schritt in Richtung Gonzaga im Sommer 2010 in den Staaten zu akklimatisieren?
„In der ersten Saison habe ich diese Hilfe nicht wirklich gebraucht, da ich – gerade als Freshman – verhältnismäßig viel gespielt habe. Ich habe mir da auch wenig Gedanken gemacht. Aber in dem zweiten Jahr, als ich fast gar nicht mehr gespielt habe, kamen oftmals Gedanken in mir hoch: Habe ich es überhaupt noch drauf, war die Entscheidung, in die Staaten zu gehen, richtig? Darüber denkt man dann schon oft nach. Aber trotzdem bleibt irgendwie im Kopf, dass man weiß: Ja, ich kann noch Dreier werfen!“

Dementsprechend müssen die Sommer 2011 und 2012 mit den beiden 5. Plätzen bei der U20-EM doch Balsam für die Seele gewesen sein.
„Ich habe darüber oft mit Frank Menz (seinerzeit U20-Bundestrainer, Anm. d. Red.) über meine Situation gesprochen, gerade nach dem zweiten Jahr in Gonzaga. Er hat mir viel Positives zurückgegeben und das auch bestätigt, wenn ich auf dem Feld war. Dieses Feedback war wichtig, um wieder anzugreifen – ich bin sehr dankbar, dass er so offen mit mir umgegangen ist. Er hat immer betont, dass ich neben meinem Wurf auch andere Stärken entwickeln muss, und mir im Spiel tatsächlich die Freiheiten gegeben, um dies zu tun. Dinge wie der Drive zum Korb habe ich im Training immer wieder forciert und dann auch im Spiel versucht öfter anzubringen. Das sind Dinge, die dann irgendwann zu ganz normalen Gewohnheiten und Teil des eigenen Spiels werden.“

Setzt sich das bei Deiner ersten Profistation in Trier weiter fort?
„Ja. Es klappt im Training immer besser, dass ich den Weg in die Zone sowie ans Brett suche und auch durchkomme. Coach Henrik Rödl gibt uns bei vielen Dingen grünes Licht, auch in den Bundesliga-Begegnungen.“

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