DBB-Herren: Erster Test des Sommers erfolgreich16. Juli 2013

Die Herren-Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes (DBB) ist erfolgreich in den Sommer 2013 gestartet. Die ING-DiBa-Korbjäger von DBB-Bundestrainer Frank Menz gewannen am Abend das erste, inoffizielle Testspiel gegen die Slowakische Republik mit 100:47 (14:10, 32:13, 26:14, 28:10) Deutschland, das auf den Einsatz von Nicolai Simon, Philipp Neumann und Patrick Heckmann verzichtete, hatte in Lucca Staiger (14 Punkte) seinen besten Werfer. Am morgigen Mittwoch findet ein weiterer inoffizieller Test der beiden Mannschaften statt.

Angeführt von Kapitän Heiko Schaffartzik (Foto), der gemeinsam mit Per Günther, Niels Giffey, Alex King und Tibor Pleiß in die Begegnung startete, begann die deutsche Mannschaft schwungvoll und höchstintensiv. Insbesondere Center Pleiß zeigte sich gut aufgelegt und sorgte mit seinen Punkten für die 5:4-Führung nach drei Minuten. Bundestrainer Menz wechselte bereits in den Anfangsminuten viel; seine Spieler hielten das Tempo so trotz der anstrengenden Trainingswoche mit einer Ganzfeldpresse extrem hoch. Bastian Doreth traf nach Zuspiel von Karsten Tadda zum 8:6 für das DBB-Team, das in den Slowaken einen mindestens ebenbürtigen Gegner im Bezug auf Intensität und Enthusiasmus von der Bank hatte. “Tempo, Tempo”, forderte Bundestrainer Menz immer wieder von seinen Spielern, die konzentriert und mit viel Elan zu Werke gingen. Andi Seiferth sorgte mit seinen Punkten nach zehn kurzweiligen Minuten für den 10:14-Zwischenstand.

Doreth, Staiger, Giffey, Lischka und Pleiß starteten in den zweiten Spielabschnitt und setzten die Slowaken mit ihrer Ganzfeldverteidigung weiterhin unter großen Druck. Lischka und Pleiß vergrößerten die Führung weiter; Seiferth sorgte für den zweistelligen Vorsprung nach 13 Spielminuten (23:12). Die Slowakische Republik fing sich nach dem Fehlstart und der folgenden Auszeit ihres Trainers wieder etwas; Deutschland vergab gute Chancen im Angriff, erst nach drei weiteren Minuten traf Giffey von die Linie und brachte so wieder etwas Sicherheit. Bei den DBB-Herren liefen die Systeme schon rund: Günther fand den freistehenden Staiger, der eiskalt von der Dreierlinie verwandelte (36:19, 18. Min.). Zur Halbzeitpause hatte sich die deutsche Mannschaft, das bisher in Per Günther (acht Punkte) sowie Niels Giffey, Tibor Pleiß, Johannes Lischka und Andi Seiferth (jeweils sieben Punkte) seine besten Werfer hatte, einen auch in dieser Höhe verdienten 46:23-Vorsprung erspielt.

Deutschland in guter Frühform – Giffey besorgt den Endstand

Punkte von Heiko Schaffartzik eröffneten die Partie nach dem Seitenwechsel, in der sich die Slowaken viel vorgenommen hatten. Noch Minuten nach dem Halbzeitpfiff diskutierten die slowakischen Trainer in der Halle und entsprechend motiviert trat ihre Mannschaft nach der folgenden Ansprache an. Deutschland, in der zweiten Halbzeit von den Volleyballern des DVV unterstützt, hielt aber mit Zirbes dagegen. Staigers Distanzwurf brachte den 55:27-Zwischenstand und im Angriff wieder etwas Ruhe. Defensiv konnte Bundestrainer Menz schon recht zufrieden sein: der Weg in die Zone war für die Slowaken extrem schwer und dank Deutschlands Reboundhoheit mit Pleiß, Zirbes und Seiferth gab es kaum zweite Chancen für die Gäste. Tadda überzeugte defensiv wie offensiv und zwang die Slowakei mit fünf unbeantworteten Punkten zu einer Auszeit (63:33, 27. Min.). Die Begegnung war vor Beginn des Schlussviertels vorentschieden; Deutschland agierte stark und lag mit 72:37 vorne.

Deutschland ließ auch im vierten Viertel nicht nach und hielt das Tempo hoch. Das Zusammenspiel klappte, auch bei vielen Wechseln, sehr gut, sodass Pleiß und Staiger die Führung weiter ausbauen konnten (82:43). Bundestrainer Menz achtete weiter akribisch auf alle Kleinigkeiten und wurde nicht müde, diese auch von der Seitenlinie einzufordern. Zwiener und Zirbes setzten noch einmal offensive Akzente für die ING-DiBa-Korbjäger, die jetzt den Hunderter ansteuerten (90:45, 37. Min.). Giffeys Block und Zirbes’ Dunk sorgten für weitere Highlights; den Schlusspunkt setzte Giffey, der von der Freiwurflinie zum 100:47-Endstand traf.

DBB-Bundestrainer Frank Menz sagte nach dem Spiel: “Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind wir gut in unseren Rhythmus gekommen. Allerdings hat man allen Spielern das intensive Training angemerkt, das Spiel heute war nicht minder intensiv. Das war heute der erste Test, bei dem es nicht auf das Ergebnis ankam. Wir konnten das, was wir üben wollten, sehr gut umsetzen. Hierbei lag der Fokus ganz klar auf unserer Mannschaft und der Weiterentwicklung meiner Spieler.”

Für Deutschland spielten:

Bastian Doreth (FC Bayern München, 7), Niels Giffey (University of Connecticut/USA, 11), Per Günther (ratiopharm ulm, 10), Patrick Heckmann (Boston College/USA, dnp), Alex King (wechselt von s.Oliver Baskets Würzburg zu ALBA Berlin, 7), Johannes Lischka (WALTER Tigers Tübingen, 7), Philipp Neumann (Brose Baskets Bamberg, dnp), Tibor Pleiß (Laboral Kuxta Vitoria/ESP, 9), Heiko Schaffartzik (ALBA Berlin, 2), Andreas Seiferth (TBB Trier, 11), Nicolai Simon (medi Bayreuth, dnp), Lucca Staiger (wechselt von den Neckar RIESEN Ludwigsburg zum FC Bayern München, 14), Karsten Tadda (Brose Baskets Bamberg, 8), Maik Zirbes (Brose Baskets Bamberg, 10) und Philip Zwiener (Eisbären Bremerhaven, 4).

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