DBB gratuliert Berlin und Wasserburg30. März 2014

Es waren hochklassige TOP4/FOUR-Veranstaltungen, die an diesem Wochenende in Ulm (Beko BBL) und Saarlouis (DBBL) ausgetragen wurden. Die Creme de la Creme des deutschen Basketballs war am Start, am Ende sicherten sich ALBA Berlin und der TSV 1880 Wasserburg den Pokal.

DBB-Präsident Ingo Weiss gratulierte: “Ganz herzliche Glückwünsche nach Wasserburg und Berlin. Beide Teams haben sich diesen Erfolg mit tollen Auftritten verdient. Besonders freut es mich natürlich, dass jeweils so viele deutsche Spieler/innen erfolgreich an den Spielen in Ulm und Saarlouis beteiligt waren.”

TOP FOUR-Finale Beko-BBL
Im großen Finale  der Herren standen sich am Sonntag der Titelverteidiger aus Berlin und Gastgeber ratiopharm Ulm gegenüber. ALBA hatte sich am Vortag mit einem deutlichen 83:67-Sieg über die Brose Baskets Bamberg für das Finale qualifiziert. Angetrieben von einer unglaublichen Kulisse wies Ulm im zweiten Spiel den Tabellenführer Bayern München mit 90:72 in die Schranken. Auch im kleinen Finale am Sonntagmittag mussten die Bayern dem Kräfteverschleiß durch die anstrengenden letzten Wochen in der BBL und der Euroleague Tribut zollen und unterlagen Bamberg mit 73:79.

Angetrieben vom bärenstarken DBB-Nationalspieler Per Günther erwischte Ulm ähnlich wie schon im Halbfinale gegen die Bayern den besseren Start ins Finale, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. ALBA zeigte schon in der ersten Halbzeit die nötige Ruhe, nahm häufig das Tempo aus den Ulmer Angriffen raus und forcierte bei eigenem Ballbesitz. Wenn das Momentum gerade beim Gastgeber zu sein schien, zeigten sich die Berliner, ausgehend von einer soliden Defense, nervenstark. Den 26:21-Vorsprung nach dem ersten Viertel konnte Ulm so nicht lange halten. Zur Halbzeit lag das Team von Coach Thorsten Leibenath mit 41:45 zwar zurück, aber noch in Schlagdistanz.

Im dritten Viertel übernahm ALBA mehr und mehr die Kontrolle und zog auf 73:58 davon. Ulm wirkte mit zunehmender Spieldauer ratloser und müder, Berlin nutzte die fehlende Konzentration des Gegners für einige schöne Angriffe. Im Schlussviertel setzte Ulm zwar nochmal alles daran, den Anschluss herzustellen, aber der Titelverteidiger ließ keine große Spannung mehr aufkommen und sicherte sich erneut den BBL-Pokal. Am Ende stand ein 86:80-Erfolg auf der Anzeigetafel. Beste Werfer auf Seiten des Siegers waren Clifford Hammons (19), Leon Radosevic (15) und Reggie Redding (13); für Ulm waren Per Günther (25), Matt Howard (12) sowie Cameron Long und Daniel Theis (jeweils 10) am erfolgreichsten.
Weitere Informationen unter www.beko-bbl.de.

TOP4-Finale DBBL
Im DBBL-Pokalfinale stand ebenfalls der Gastgeber im Finale. Die Saarlouis Royals, die am Samstag überraschend BC Pharmaserv Marburg besiegt hatten (69:64), trafen auf den unangefochtenen DBBL-Tabellenführer TSV 1880 Wasserburg, der sich mit 73:53 gegen die Friendsfactory Baskets durchgesetzt hatte.

Das Finale verlief schnell recht einseitig. Die favorisierten Wasserburgerinnen gingen früh in Führung und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung des Siegers mehr als 20 Punkte, ehe den Gastgeberinnen gegen Ende der Partie noch eine Resultatsverbesserung gelang. Endstand: 82:71 für Wasserburg. Dritter wurden die Friendsfactory Baskets mit einem 77:65-Erfolg über den BC pharmaserv Marburg.

Beim TSV 1880 Wasserburg punkteten Emma Jean Cannon (32), Stina Barnert (12), Svenja Brunckhorst (11) und Melissa Ann Jeltema (10) am besten, während Saarlouis in Kayla Chloe Tetschlag (22), Levke Brodersen (13) und Laura Rahn (12) die besten Werferinnen hatte.
Weitere Informationen unter www.dbbl.de.

 

 

 

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