DBB ehrt bayerische Basketball-Persönlichkeiten19. April 2010

„Multi-Funktionäre“ als „Teamworker“ ausgezeichnet

Ehre, wem Ehre gebührt! Auf Schloss Hohenkammer standen im Rahmen der DBB-Ehrung Teamwork „genau die, die der Basketball braucht“, wie es BWA-Geschäftsführer Jochen Sandkühler in seiner Begrüßungsrede treffend formulierte, im Mittelpunkt eines sehr festlichen Abends. Dieses bundesweite Projekt, das vor fünf Jahren durch Gerhart Aichert (Rheinland-Pfalz) ins Leben gerufen und nun bereits zum zweiten Mal in Bayern durchgeführt wurde, setzt ein dickes Ausrufezeichen für engagierte Basisarbeit über Jahrzehnte hinweg. „Das ist schon sensationell was hier geleistet wurde, meist wurden und werden mehrere Ehrenämter begleitet. Es ist eine Auswahl von Persönlichkeiten, die den Basketballsport bewegen“, brachte Sandkühler seine Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck. Nur eine solche „Ansammlung von Wahnsinnigen“ kann die notwendigen Grundlagen für sportlichen Erfolg und Nachhaltigkeit schaffen.


„Teamworker“-Gruppenbild der Geehrten (mit Partnerinnen) sowie Winfried Gintschel, Werner Lechner (beide BBV) und Sascha Dieterich (DBB) im Hof von Schloss Hohenkammer. Hinten in der Mitte: Gerhart Aichert, der dieses Projekt ins Leben rief.
Foto: Bertram Wagner

BBV-Präsident Winfried Gintschel bedankte sich sowohl für den außerordentlichen Einsatz der Würdeträger als auch ganz besonderes bei den Partnern der Geehrten für das große Verständnis. Den DBB vertrat Vize-Präsident Sascha Dieterich (Ressort Jugend), der ebenfalls die „Klasse-Leistung“ lobte und sich für die glänzende Organisation bei der BWA (Basketball Werbeagentur des DBB) bedankte. „Gründungsvater“ Gerhart Aichert, Jochen Sandkühler und Tanja Höpker servierten drei kurzweilige „Ehrungsblöcke“ und lockerten dazwischen das Geschehen mit Szenen aus dem Nationalmannschafts-Basketballsommer 2009 auf.

Das BWA-Trio verstand es geschickt, die jeweilige Laudatio der insgesamt elf Geehrten (die Nichtanwesenden, u.a. dem Ehepaar Brei aus Wasserburg, die mit dem TSV im Play-Off-Halbfinale antraten, werden in den nächsten Monaten durch den BBV beglückwünscht) nicht mit Titeln und Jahreszahlen zu füllen, sondern stellte das jeweilige „Gesamt-Lebenswerk“ in den Mittelpunkt. Als „Sahnehäubchen“ erwiesen sich dabei die Anekdoten von Winfried Gintschel, der zu allen Hauptpersonen die ein oder andere nette Begebenheit parat hatte. So konnte herzhaft gelacht werden, dementsprechend war auch die Stimmung bei den neuen „Teamworkern“. Den „Urgesteinen“ hat es bestens gefallen, nach dem offiziellen Teil blieb noch genügend Zeit in den Erinnerungen zu kramen. Eine „Oldie“-Geschichte reihte sich an die andere.

Die Aktivitäten der Geehrten tangierten alle Bereiche, ob Abteilungs-Gründer, Vorsitzender, Förderer des Schulsports, Trainer, Schiedsrichter und und und … kurzum: es waren allesamt „Multi-Funktionäre“, die den bayerischen Basketballsport entscheidend mitgeprägt haben und immer noch in vielen Funktionen „Mädchen für Alles“ sind.

Auch wenn die überreichten Urkunden und Geschenke sicherlich einen Ehrenplatz einnehmen, es werden insbesondere die Stimmung und die Art der Ehrungen sein, die für die „Basketball-Wahnsinnigen“ diese Stunden auf Schloss Hohenkammer unvergessen machen werden. Der DBB bzw . die BWA als ausführende „Tochter“ traf mit dieser Ehrung „genau die Richtigen“!

Die neuen bayerischen „Teamworker“ im Überblick:
Ulrich Wagner (Vilshofen), Fritz Feilner (Garmisch-Partenkirchen), Uli Hesse (München), Meinhard Madinger (Kronach), Werner Brust (Würzburg), Johanna Brust-Hohmann (Würzburg), Norbert Kraus (Breitengüßbach), Otto Riedelsheimer (Nördlingen), Erhard Walter (Schweinfurt), Heinrich Dobrzanski (Bamberg), Jacky Knerr (München).

von Bertram Wagner

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