DBB-Damen verpassen Überraschung!31. Mai 2014

Die Damen des Deutschen Basketball Bundes haben beim internationalen Turnier in Kosice (Slowakei) die erste Niederlage kassiert. Gegen Turnierfavorit Slowakei verlor die Mannschaft von Bundestrainerin Alexandra Maerz mit 52:69 (12:21, 15:12, 11:19, 14:17). Beste Schützin für die DBB-Auwahl war Katharina Fikiel mit 15 Punkten. Morgen Nachmittag um 16.00 Uhr trifft die deutsche Mannschaft im dritten und letzten Spiel des Turniers auf Estland und kann dort den zweiten Platz perfekt machen.

Romy Bär, Anne Breitreiner, Svenja Brunckhorst, Lisa Koop und Margret Skuballa nahmen die Partie für die DBB-Auswahl in Angriff. Beide Teams begannen zunächst äußerst nervös. Der Respekt voreinander war offenbar sehr groß. Svenja Brunckhorst (Foto) eröffnete aber den Punktereigen per Dreier nach zwei Minuten. In der Folge waren es aber die Slowakinnen, die die Partie zunächst im Griff hatten. Kristi Toliver riss die erste kleine Lücke für die Gastgeberinnen (9:6, 5. Min.), die sie bis zum Ende des ersten Viertels ausbauen konnten. Auch eine Auszeit von Alex Maerz konnte das Momentum noch nicht herumreißen, so dass die deutschen Damen schon mit einem recht deutlichen 12:21-Rückstand in die erste Viertelpause gingen.

Im zweiten Spielabschnitt fand die DBB-Auswahl zunächst zu ihrem Spiel. Und verkürzten der Rückstand peu a peu. Nach 14 Minuten nahm die Slowakei beim Stand von 18:25 eine Auszeit, die ihre Wirkung zunächst verfehlte. Obwohl sieben Dreier-Versuche der deutschen Damen in Folge ihr Ziel nicht fanden, schrumpfte der Abstand auf drei Punkte zusammen (24:27, 18. Minute). Zum Ende der ersten Halbzeit fanden die Gastgeberinnen aber wieder etwas besser zu ihrem Spiel, während die Mannschaft von Alex Maerz wieder etwas nachließ. Dennoch war beim 27:33-Halbzeitstand noch alles offen.

Im dritten Viertel kamen die DBB-Damen offensiv nicht ins Rollen und mussten die Gegnerinnen davonziehen lassen. Beim Stand von 30:42 nahm Alex Maerz erneut eine Auszeit (24. Min), die wieder Klarheit und Konzentration in die Angriffsbemühungen ihrer Mannschaft bringen sollte. Das gelang nur bedingt, obwohl die Slowakinnen selbst offensiv nicht ohne Fehler blieben, konnten die deutschen Damen den Abstand zunächst nicht erneut verkürzen und trafen hauptsächlich von der Freiwurflinie. 21 Turnover der Slowakinnen zu diesem Zeitpunkt waren einfach zu viel, um dran zu bleiben. Beim Stand von 38:52 aus deutscher Sicht ging es in den Schlussabschnitt.

Auch dort erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und bauten die Führung weiter aus (56:38, 22. Min.). Die deutschen Damen kämpften vorbildlich trotz dem schier aussichtslosen Lage. Die DBB-Auswahl gestaltete das Schlussviertel ausgeglichen, verlor aber am Ende dennoch vor allem aufgrund der vielen Fehler im eigenen Angriff mit 52:69.

“Man muss einfach sagen, dass wir platt sind. Wir haben eine große Problematik auf der Position des Guards. Da müssen Leute spielen, die das nicht gewohnt sind. Wir sind nach der intensiven Zeit einfach müde. Wir dürfen jetzt nicht alles in Frage stellen, es war ein guter Gegner und es waren einige zweifelhafte Entscheidungen der Schiedsrichter dabei. Daran hat es aber nicht gelegen. Wir wollen morgen das Turnier erfolgreich abschließen, können das gegen Estland auch schaffen, müssen aber aufpassen, dass wir gesund bleiben”, resümierte Bundestrainerin Alex Maerz.

 

Für Deutschland spielten:

Romy Bär (Union Lyon Basket Feminin/FRA, 3), Anne Breitreiner (TSV 1880 Wasserburg, 6), Svenja Brunckhorst (TSV 1880 Wasserburg, 7), Lisa Koop (Herner TC, 10), Finja Schaake (BC pharmaserv Marburg), Nelli Dietrich (TV Langen/Rhein Main Baskets, dnp), Margret Skuballa (BC pharmaserv Marburg, 7), Sonja Greinacher (Gonzaga University/USA, 2), Katharina Fikiel (SV Halle Lions, 15), Ireti Amojo (ohne Verein), Stephanie Wagner (TSV 1880 Wasserburg, 2)

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