DBB-Damen treffen auf Topfavorit Spanien19. Juni 2012

Nach dem Auftaktsieg gegen Rumänien (70:60) in der Europameisterschafts-Qualifikation in Hagen hat die DBB-Auswahl von Damen-Bundestrainer Andreas Wagner nur ein paar Tage Zeit sich auf die nächste schwere Aufgabe vorzubereiten. Am Mittwoch, 20. Juni, um 20:45 Uhr, geht es in Spanien gegen den Topfavoriten. „Wir sind natürlich überglücklich, das erste Spiel gegen Rumänien gewonnen zu haben“, erzählt Andreas Wagner kurz vor der Abreise nach Spanien. „Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen, denn wir waren schon ein wenig nervös vor der Begegnung. Dennoch bin ich mit dem Spiel unserer Mannschaft sehr zufrieden, auch wenn wir noch Luft nach oben haben.“

Am Mittwoch wartet in Spanien der wohl schwerste Brocken der Qualifikation. Auch wenn die Ibererinnen eines ihrer zwei absolvierten Spiele verloren (69:78 in Schweden), sieht Bundestrainer Andreas Wagner eine harte Aufgabe auf sich und seine Damen zukommen: „Spanien bleibt ganz klar der Topfavorit in unserer Gruppe. Gegen Schweden haben sie ein paar leichte Würfe nicht getroffen, während die Schwedinnen scheinbar jeden Wurf versenken konnten.“

Genau da sieht der Bundestrainer den Schlüssel zu einem möglichen Sieg: „Natürlich muss in einer solchen Begegnung alles gut laufen, damit wir eine Chance haben, aber wir können auch aktiv dafür sorgen, dass die Spanierinnen ihr Spiel nicht entfalten können.“ Ein Blick auf die Statistiken unterstreicht die These des Bundestrainers. In 22 Aufeinandertreffen ging die deutsche Mannschaft nur vier Mal als Sieger vom Parkett. Der letzte Erfolg gelang den ING-DiBa-Korbjägerinnen bei der Europameisterschaft 1997 in Ungarn.

Derweil gibt es Bewegung im deutschen Kader. Svenja Greunke, gegen Rumänien noch wegen einer Fußverletzung zum Zuschauen verdammt, wird wieder auf der Bank Platz nehmen. „Die Verletzung von Svenja verheilt außerordentlich gut und schnell, so dass wir sie bereits jetzt wieder in den Kader nehmen. Ob Svenja zum Einsatz kommt, ist aber noch unklar“, wirft Andreas Wagner einen Blick voraus. „Definitiv nicht spielen wird unterdessen Stephanie Wagner. Sie hat sich eine leichte Knieverletzung zugezogen und wir wollen kein unnötiges Risiko eingehen. Ich denke, sie wird in Oberhausen wieder fit sein.“

Folgende Spielerinnen wurden von Bundestrainer Andreas Wagner in den Kader für das Spiel gegen Spanien berufen:

Sarah Austmann (Foto, evo NB Oberhausen), Romy Bär (Challes les Eaux/Frankreich), Anne Breitreiner (Villeneuve d´Ascq/Frankreich), Charmaine Callahan (Wolfenbüttel Wildcats), Katharina Fikiel (Wolfenbüttel Wildcats), Sonja Greinacher (Gonzaga University/USA), Roli-Ann Haldin (Wolfenbüttel Wildcats), Svenja Greuncke (Rhein Main Baskets / TV Langen),  Pia Mankertz (BG ´89 Avides Hurricanes), Tina Menz (BC pharmaserv Marburg), Anna-Lisa Rexroth (Rhein Main Baskets/TV Hofheim), Dorothea Richter (Heli Donau Ries), Finja Schaake (Bender Baskets Grünberg / BC pharmaserv Marburg) und Stephanie Wagner (Rhein Main Baskets/TV Langen).

 

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