DBB-Damen im Ausland 2017/18 – Update 32. November 2017

In dieser Woche fällt der Überblick über die DBB-Damen im Ausland kürzer als gewöhnlich aus. Gründe dafür: das spielfreie Wochenende in der französischen Liga sowie die noch andauernde Sommerpause an den Colleges. Somit standen nur fünf internationale Begegnungen und eine Ligapartie in der polnischen Eliteklasse auf dem Programm.

Für Romy Bär gab es mit Lattes Montpellier den ersten Sieg in der Euroleague. Gegen Nadezhda Orenburg feierten die Französinnen am gestrigen Mittwoch mit 76:69 ihren ersten Heimerfolg. Vor allem einige Steals (9) brachten den Dritten der französischen Liga immer wieder zu wichtigen Ballgewinnen. Bär holte in 14 Minuten Spielzeit sechs Punkte und drei Rebounds. Im Vergleich mit Fenerbahce unterlag Montpellier in der Woche zuvor 63:79. Hier spielte Bär 31 Minuten, in denen sie zwölf Zähler, vier Rebounds und ebenso viele Assists machte. Durch den Sieg klettert Montpellier auf Rang sechs in der Tabelle (1/3).

„Maggi“ Skuballa (Nantes Reze Basket) war in der vergangenen Woche nur im EuroCup aktiv. Der internationale Pokalwettbewerb hatte für den Forward und ihr Team den Vergleich mit Ligakonkurrent Hainaut vorgesehen. Hier setzten sich die Französinnen mit 69:66 durch – auch aufgrund einer ganz starken Margret Skuballa. Die Deutsche kam nicht nur auf 16 Punkte, sondern gleichzeitig auch auf sechs Rebounds und fünf Assists. Nach zuletzt zwei Niederlagen steht Nantes damit nun auf Rang drei der Vorrundengruppe (1/2).

Sonja Greinacher (Foto) hat mit Wisla Krakau die Erfolgsserie in der Liga weiter fortgesetzt. Bereits sechs Spiele gelang es keiner Mannschaft mehr, die Krakauerinnen zu besiegen. Gegen den Tabellenvorletzten Enea AZS wurde der erwartet deutliche Erfolg eingefahren. Mit 90:45 setzte sich Wisla Krakau durch. Der Bann war dabei bereits im zweiten Viertel (8:19) gebrochen. Greinacher zeigte am vergangenen Freitag dabei eine starke Leistung. Nach 17 Minuten standen bei ihr immerhin zwölf Punkte, sechs Rebounds und zwei Assists zu Buche. In der Euroleague gab es hingegen zwei weitere Niederlagen für die Polinnen. Durch die vierte Niederlage im vierten Spiel bleiben Sonja Greinacher und ihre Mannschaftskolleginen auf dem letzten Tabellenplatz.

Hinter dem vierten „Europa-Export“, Svenja Brunckhorst, liegt eine spielfreie Woche. Da ihr Club Cavigal Nice Basket international nicht vertreten ist, stand kein Spiel im Kalender.

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