DBB und BBL verlängern Grundlagenvertrag vorzeitig9. November 2008

Harmonische Verhandlungen bringen Planungssicherheit bis 2022

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) und die Basketball Bundesliga (BBL) haben sich auf eine vorzeitige Verlängerung des Grundlagenvertrages bis zum Jahr 2022 verständigt. Die Unterzeichnung des Vertrages durch DBB-Präsident Ingo Weiss (Mitte), DBB-Vizepräsident Dr. Wolfgang Hilgert (2. v.r.), DBB-Vizepräsident Bernd Heiden (ganz rechts), BBL-Präsident Dr. Thomas Braumann (2.v.li.) und BBL-Geschäftsführer Jan Pommer (ganz links) erfolgte heute in Düsseldorf im Vorfeld des BBL-Spieles zwischen GIANTS Düsseldorf und Brose Baskets.

„Ich bin sehr froh, dass es uns bereits jetzt gelungen ist, diesen wichtigen Vertrag in modifizierter Form zu verlängern. Noch mehr freut mich aber der harmonische Verhandlungsverlauf, der von gegenseitigem Respekt und Verständnis geprägt war. Es geht uns allen um eine positive Zukunft für den deutschen Basketball. Das war bei den Gesprächen deutlich zu spüren“, freut sich DBB-Präsident Ingo Weiss über den neuen Grundlagenvertrag. „Die Vereinbarung gewährleistet nun eine große Planungssicherheit für beide Seiten über eine lange Zeit. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung dokumentieren Liga und Verband, dass sie den deutschen Basketball, insbesondere den Spitzensport, weiterentwickeln und zukunftssicher machen wollen“, ergänzte BBL-Präsident Dr. Thomas Braumann. Und weiter: „Damit sind auch die zum Teil unterschiedlichen Auffassungen beigelegt.“

Im Grundlagenvertrag, der seit dem 20. November 1999 besteht und der jetzt in modifizierter Form verlängert wurde, wird die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit von DBB und BBL geregelt. Dabei geht es im Wesentlichen um die Übertragung sämtlicher Rechte der Veranstaltung aller Spiele um die Deutsche Basketballmeisterschaft der Herren, um den Deutschen Pokalsieger der Herren, um das BBL-ALLSTAR-Game mit seinen Offenen Deutschen Dunking- und Dreipunkte-Meisterschaften sowie des BBL Champions Cups vom DBB an die BBL. Dabei sind sowohl sportorganisatorische als auch wirtschaftliche Belange berücksichtigt. Für die Nutzung dieser Rechte zahlt die BBL eine jährliche Gebühr an den DBB, über deren Höhe beide Seiten Stillschweigen vereinbarten. Des Weiteren sind in dem Vertrag u.a. die Bereiche „Nationalmannschaft und Vereine“ sowie die „Organisation des Schiedsrichterwesens“ präzise geregelt.

Neu ins Leben gerufen wird ein Lenkungsausschuss, der als Schnittstelle zwischen DBB und BBL fungiert. In diesem mit sechs Mitgliedern paritätisch besetzten Gremium werden nicht nur die Belange der Nationalmannschaft und der Liga optimal geplant und koordiniert – dies betrifft vor allem die Abstimmung der Terminkalender -, sondern auch die Ziele zur Förderung des deutschen Herren-Basketballs einvernehmlich festgelegt. Zudem kümmert sich der Lenkungsausschuss um die bestmögliche Förderung des Nachwuchses und vieles weiteres mehr.

Die neue Vereinbarung beginnt am 1. Juli 2010 und gilt bis zum 30. Juni 2022.

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