Das Mutterland des Basketballs will Durststrecke beim AST 2014 beenden28. März 2014

Die USA und Basketball – das war schon immer eine ganz besondere und vor allem eine überaus erfolgreiche Konstellation. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Amerika eine Sportart, die sich im Laufe der Zeit über den gesamten Globus verbreitete. Weil aber  die Amerikaner den Basketball als „ihre“ Sportart empfanden, entwickelte sich schon in den frühen Zeiten des Sports eine Selbstverständlichkeit auf internationale Titelgewinne, wie sie in sonst keiner anderen Sportart und keinem anderen Land vorzufinden war.

Diesem Selbstverständnis wurden die US-Boys beim Albert Schweitzer Turnier über mehrere Dekaden gerecht. Ein Blick auf die nackten Zahlen bestätigt: Die USA ist die unangefochtene Nummer 1 der Basketball-Welt. Zehn Turniersiege stehen auf der Habenseite; deutlich mehr als die zweitplatzierten Italiener und Jugoslawen, die das prestigeträchtige U18-Turnier jeweils drei Mal für sich entscheiden konnten. Also reist die USA auch in diesem Jahr nur an, um sich den Cup bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft abzuholen? Mitnichten!

Blickt man nämlich etwas genauer auf die Rekordlisten, erkennt man das Problem, das die US-Boys beim Albert Schweitzer Turnier haben und sich zum Teil bis in die A-Nationalmannschaft hochzieht: Der Trend ist nämlich nicht unbedingt des „Amis“ friend. Sämtliche zehn Titel fuhr das US-Team zwischen 1973 und 1996 ein. Lediglich die schon erwähnten Italiener und Jugoslawen konnten die totale Dominanz jeweils ein Mal kurzzeitig aufbrechen. Zwischen 1996 und 2012 dagegen sprangen lediglich zwei dritte Plätze heraus – viel zu wenig für das so selbstbewusste Mutterland des Basketballs.

Dass europäische Mannschaften im internationalen Vergleich aufgeholt haben, ist keine große Überraschung. Dass aber bei den letzten sechs Turnieren keine einzige Top-Platzierung herausgesprungen ist, dürfte den Verantwortlichen in den USA nicht schmecken.

Deshalb soll schon in diesem Jahr der berühmte „Bock“ umgestoßen werden. Angeführt von einem erfahrenen Betreuerstab um Head Coach Mike Olson, der sich schon als verantwortlicher Trainer der Kimball Union Academy einen Namen gemacht hat, gehen die US-Boys um Elijah Burns (Foto) mit einer großen Erwartungshaltung in das Turnier. Der elfköpfige Kader hat in dieser Form zwar noch nie zuvor zusammengespielt, ist aber von solch hoher individueller Klasse geprägt, dass das nicht allzu stark ins Gewicht fallen dürfte.

In der Gruppe C muss sich die USA in diesem Jahr mit der Ukraine, Chile und Frankreich messen. Keine leichte, aber machbare Gruppe, in der die US-Jungs gemeinsam mit den Franzosen favorisiert sind. Im direkten Aufeinandertreffen gilt es dabei fast schon darum, sich eine gute Ausgangsposition für die Zwischenrunde zu sichern, in der aller Voraussicht nach die Hochkaräter Italien und Spanien warten.

Doch wer auf eine solch erfolgreiche AST-Vergangenheit zurückblicken kann wie die USA, muss sich vor keinem Gegner fürchten. Im Gegenteil: Die lange und ungewohnte Durststrecke, die das Team mittlerweile bei den AST-Turnieren soll nun endlich beendet werden. Denn: Internationale Titel gehören zur Selbstverständlichkeit der Grande Nation des Basketballs.

Den Kader der USA finden Sie hier

 

 

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The home country of basketball wants to strike back at the AST 2014

The United States and basketball – it has always been a special and extremely successful relationship. A new type of sport has been invented at the end of the 19th century and it quickly spreaded around the world. The Americans though felt it was “their” sport and already developed the confidence that international titles are naturally won by themselves. The US-team dominated the basketball world like no other country in sports history ever did.

The American team fulfilled their own expectations for many decades. The bare figures show: The United States are the undisputed number one of the basketball world. They won the Albert Schweitzer tournament ten times, which is significantly more than the teams with the second most victories. Italy and Yugoslavia won the cup three times. So does the US delegation only travel to Mannheim in order to pick up the cup at the unofficial World Cup? Not at all!

A closer look at the record lists shows the true problem the American basketball suffers at the moment. The trend is not the American friend! All of the ten AST victories were won between 1973 und 1996. Only the Italians and the Yugoslavs could break the total domination once. Between 1996 and 2012, however, the US team only reached two bronze medals, which is far too little for the motherland of basketball.

The fact that European teams have caught up in the international comparison, is not a big surprise. But the fact that the US team could not reach the Top 3 in the last six tournaments is not what was originally intended.

This year the US team, which is led by the experienced head coach Mike Olsen, wants the momentum to switch. Olsen is also coach of the Kimball Union Academy and nominated eleven players from six states for the tournament. They have never met or played together. On the other hand the individual class of each member of the squad could be decisive.

In the preliminary round the US team with Elijah Burns (Foto) faces the Ukraine, Chile and France. It is not an easy, but feasible group, in which the French and the US team are favored. The game against France could already be decisive in order to secure a good starting position for the second round, where the two teams highly probable meet Italy and Spain.

The US team does not need to fear any team. On the contrary: This year the boys want to end the long period of time without an AST-victory, because the grande nation of basketball expects titles.

Interested in the roster of Team USA? Click here

 

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