Damen sichern sich Platz 21. Juni 2014

Die Damen des Deutschen Basketball Bundes haben sich beim Slovak-Cup in Kosice (Slowakei) mit einem Sieg verabschiedet. Mit einem 57:50 (13:14, 15:13, 14:13, 15:10) Erfolg gegen Estland im abschließenden Spiel sicherten sich die Mannschaft den zweiten Platz hinter den Gastgeberinnen. Dritter wurde Ungarn vor Estland. Im letzten Spiel war Romy Bär mit 14 Punkten, zehn Rebounds und sechs Steals beste Akteurin des deutschen Teams. Aber auch Katharina Fikiel mit elf Punkten und neun Rebounds und Margret Skuballa mit neun Zählern sowie sieben Rebounds trugen zu einer guten Teamleistung bei.

Bundestrainerin Alexandra Maerz ließt zunächst Romy Bär, Anne Breitreiner, Maggie Skuballa, Lisa Koop und Svenja Brunckhorst starten. Den besseren Start erwischten die Estinnen, die schnell mit 5:0 in Führung gingen, ehe Svenja Brunckhorst und Romy Bär nach knapp drei Minuten zum 4:5 verkürzten. In der Verteidigung ließen sie den Gegenspielerinnen im Anschluss weniger Raum und hielten die Estinnen mehr als sechs Minuten punktlos. Maggie Skuballa und Lisa Koop brachten Deutschland mit 9:5 in Führung (7. Min.). Innerhalb einer Minute erzielte Estland jedoch den 9:9 Ausgleich und ging wenig später sogar mit 11:9 in Front. Die ING-DiBa-Korbjägerinnen kamen zwar zurück, mussten aber mit dem Buzzer das 13:14 hinnehmen.

Das zweite Viertel begann zerfahren. Beiden Teams war die Anstrengung der letzten Tage anzumerken. Erst nach zwei Minuten trafen Stephanie Wagner und kurz darauf Romy Bär zum 20:14. Die Estinnen ließen sich vom Lauf der Deutschen jedoch nicht beeindrucken und legten Mitte des zweiten Viertels ihrerseits einen Lauf aufs Parkett, der sie mit 21:20 in Front brachte. Erst nach 17 Minuten gelang Katharina Fikiel der nächste Korberfolg für die DBB-Damen. Zum Ende der ersten Hälfte war es dann erneut Fikiel, die mit ihren Körben das deutsche Team im Spiel hielt. So ging es mit einer knappen 28:27 Führung in die Halbzeitpause.

Der zweite Spielabschnitt begann mit leichten Vorteilen auf Seiten der Estinnen, die nach 23 Minuten zum 35:32 trafen. Die ING-DiBa-Korbjägerinnen haderten mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns und ließen sich dadurch aus dem Rhythmus bringen. Mitte des Viertels verletzte sich noch dazu Stephanie Wagner am Handgelenk. Katharina Fikiel durchbrach die Negativ-Phase mit einem And-One Spiel in der 27. Minute und erzielte das 37:36 für Deutschland. Mit 42:40 ging es für die DBB-Damen in das letzte Viertel.

Ireti Amojo eröffnete mit ihren ersten Zählern den abschließenden Spielabschnitt. Zwei Minuten später glichen die Estinnen jedoch zum 44:44 aus. Ein Dreier von Skuballa brachte die Damen wieder zurück in Führung, allerdings konnten sie sich nicht weiter absetzen, da Estland das 47:46 erzielte. Anne Breitreiner musste nach ihrem fünften Foul bereits in der 35. Minute vom Feld. Vier Minuten vor dem Ende der Partie war es Romy Bär, die mit einem Dreier etwas Stabilität ins deutsche Spiel brachte. Amojo und erneut Bär legten in der Folge nach und erzielten das 53:46 (38. Min.). Ireti Amojo sorgte 60 Sekunden vor dem Schlusspfiff mit einem Korbleger für die Vorentscheidung. Mit dem 57:50 Sieg sicherten sich die deutschen Damen Platz zwei in Kosice.

“Die Intensität in der ersten Halbzeit hat mir nicht gefallen. Das haben wir dann im zweiten Spielabschnitt viel besser gemacht und damit auch die nötige Sicherheit gewonnen. Auch das Abwehrverhalten wurde im Laufe des Spiels immer besser”, zeigte sich Bundestrainerin Alexandra Maerz mit dem heutigen Spiel am Ende doch zufrieden. “Insgesamt war die Vorbereitung auf die EM-Qualifikation sehr gut. Wir haben uns an die Belastung gewöhnen können und uns als Team gefunden und Selbstvertrauen getankt. Gestern hatten wir beispielsweise gegen die Slowakei einen rabenschwarzen Tag, der Abstand war aber gar nicht so groß. Das zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat sehr gut gearbeitet und wir gehen sehr positiv in die EM-Quali.”

Für Deutschland spielten:

Romy Bär (Union Lyon Basket Feminin/FRA, 14), Anne Breitreiner (TSV 1880 Wasserburg, 6), Svenja Brunckhorst (TSV 1880 Wasserburg, 4), Lisa Koop (Herner TC, 6), Finja Schaake (BC pharmaserv Marburg), Nelli Dietrich (TV Langen/Rhein Main Baskets, dnp), Margret Skuballa (BC pharmaserv Marburg, 9), Sonja Greinacher (Gonzaga University/USA), Katharina Fikiel (SV Halle Lions, 11), Ireti Amojo (ohne Verein, 5), Stephanie Wagner (TSV 1880 Wasserburg, 2)

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