Damen-Nationalmannschaft verliert gegen Griechenland25. Mai 2013

Ganz London ist voller Fußball-Fans – nicht ganz London. Ein Vorort Londons wehrt sich an diesem Wochenende hartnäckig, allerdings steht auch hier eine deutsche Mannschaft im Mittelpunkt. Die Damennationalmannschaft von Alexandra Maerz ist seit Freitag in Guildford bei London und nimmt am dortigen internationalen Turnier teil. Bevor es morgen gegen die Gastgeber aus Großbritannien geht (Livestream ab 18:00 Uhr auf www.gbbasketball.com) musste das deutsche Team heute gegen Griechenland ran (42:61 Endstand). Der letzte Erfolg gegen die Griechinnen datiert aus dem Jahr 1994. Dementsprechend schwierig sollte es für die deutschen Korbjägerinnen werden.

Für Deutschland starteten Margret Skuballa, Katharina Fikiel, Tina Menz, Lisa Koop und Anne Breitreiner. Doch die Damen begannen nervös und so gingen die ersten  Minuten an die Griechen, die schnell 9:0 in Führung gingen, bevor Margret Skuballa nach drei Spielminuten die ersten beiden Punkte für Deutschland erzielen konnte. In der Folgezeit konnte sich das Team von Maerz auf 5:11 herantasten, doch der Abschluss blieb ungenau. Nur einer von fünf Korbversuchen aus dem Feld fand sein Ziel, Birte Thimm war von jenseits der Drei-Punkte-Linie erfolgreich. Zur Hälfte des ersten Viertels zeigten auch die Griechen Schwächen im Abschluss, trotzdem zogen sie bis auf acht Punkte davon (gespielt 7 Min. – 5:13). Bei diesem Rückstand blieb es auch nach dem ersten Viertel – 16:24.

Im zweiten Viertel taten sich beide Teams sehr schwer in der Offensive, während die Defense auf beiden Seiten überzeugen konnte. Bei der deutschen Mannschaft kam sehr viel Wurfpech hinzu und etliche Fastbreak-Situationen wurden leichtfertig verspielt. Mit 22:32 ging man in die Halbzeitpause.

Auch im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Deutschland stand sicher unter dem eigenen Brett, im Angriff fehlte weiterhin die Sicherheit. Die Quote aus dem Feld betrug über das gesamte Spiel nur 23%, nur 17% der Dreier fanden ihren Weg durch die Reuse. Obwohl die Mannschaft von Alex Maerz spielerisch mit den Griechen mithalten konnte, lag man aufgrund der Abschlussschwäche nach drei Vierteln 31:47 zurück.

Gegen die Zonenverteidigung der Griechinnen fanden die Deutschen auch im letzten Viertel kein Mittel. Alle Spielerinnen wurden eingesetzt und die Rebound-Arbeit verstärkt. Trotz 37:33 in der Rebound-Statistik für die ING-DiBa-Korbjägerinnen ging auch der letzte Spielabschnitt an die griechische Mannschaft. 42:61 das Endergebnis.

Trotz der deutlichen Niederlage ist die Bundetrainerin Alexandra Maerz optimistisch: „Wir haben heute eine ansprechende Mannschaftsleistung gezeigt und konnten mit den Griechen mithalten. Wir haben sehr gut verteidigt, haben als Team gut funktioniert und die Bretter kontrolliert. Das große Manko war heute die Offensive. Noch sind wir nicht in der Lage, unser Konzept umzusetzen. Wir haben aus unseren Fastbreak-Situationen viel zu wenig gemacht, zu oft sehr hektisch agiert und die falschen Entscheidungen getroffen. Es ist ärgerlich und schade, dass wir unsere Arbeit in der Verteidigung nicht mit Punkten im Angriff belohnt haben. Ich bin mir aber sicher, dass wir unser Offensiv- und Fastbreakkonzept im Rahmen dieses Turniers noch in den Griff bekommen werden.“. Bereits morgen hat die Mannschaft die Gelegenheit zu zeigen, dass sie auch in der Offensive überzeugen kann. Um 18 Uhr deutscher Zeit geht es dann gegen die Gastgeberinnen aus Großbritannien. Zu sehen im Livestream unter: www.gbbasketball.com

Für Deutschland spielten:

Anne Breitreiner (TSV Wasserburg, 4), Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg), Katharina Fikiel (TSV Wasserburg, 6), Lisa Koop (Grüner Stern Keltern, 4), Tina Menz (BC Pharmaserv Marburg, 8), Lea Mersch (ohne Verein, 1), Finja Schaake (Bender Baskets Grünberg / BC Pharmaserv Marburg), Julia Schindler (Eisvögel Freiburg), Judith Schmidt (Eisvögel Freiburg, 6), Margret Skuballa (BC Pharmaserv Marburg, 8), Birte Thimm (evo NB Oberhausen, 5), Stephanie Wagner (Rhein-Main Baskets).

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