Damen feiern Auftaktsieg in der Slowakei30. Mai 2014

Die Damen-Nationalmannschaft ist mit einem Erfolg in den Slovak-Cup 2014 in Kosice (Slowakei) gestartet. Gegen Ungarn siegten die DBB-Damen am späten Nachmittag mit 74:66 (15:17, 17:21, 16:9, 26:19). In einer spannenden und ausgeglichenen Begegnung legte Romy Bär (Foto) ein starkes Double-Double mit 22 Punkten und 12 Rebounds auf und war damit erfolgreichste Spielerin auf deutscher Seite. Morgen trifft die Mannschaft auf Turnierfavorit und Gastgeber Slowakei. Anpfiff ist um 18:15 Uhr.

Bundestrainerin Alexandra Maerz begann das Spiel mit Romy Bär, Anne Breitreiner, Svenja Brunckhorst, Lisa Koop sowie Maggie Skuballa und musste dabei immer noch auf Leistungsträgerin Tina Menz verzichten, die aufgrund einer Knöchelverletzung erst zur EM-Quali wieder im Kader stehen wird. Die ersten Punkte der Partie erzielte Romy Bär zum 2:0. Nach dem zwischenzeitlichen 6:6 leistete sich das deutsche Team einige Fehler und musste die Ungarn Mitte des ersten Viertels bis auf 7:13 davonziehen lassen. Angeführt von Bär, Sonja Greinacher und Anne Breitreiner gelang jedoch nach neun Minuten der Ausgleich zum 15:15. Die ING-DiBa Korbjägerinnen waren jetzt auch unter dem Korb aggressiver und sicherten sich wichtige Rebounds und schlossen erfolgreich am Brett ab. Mit 15:17 ging es in das zweite Viertel.

Die ersten Punkte erzielten erneut die DBB-Damen in Person von Katharina Fikiel, die nach 45 Sekunden zum 17:17 traf. Beide Teams blieben ihrer Taktik treu. Ungarn versuchte es von außen, Deutschland blieb unter dem Korb aktiver. Nach 13 Minuten traf Fikiel zum 21:22. Großes Manko auf DBB-Seite blieben die Fouls. Bereits nach 14 Minuten stand das vierte Team-Foul zu Buche und die Schützlinge von Alex Maerz lagen mit 28:21 zurück (15. Min.). Lisa Koop brachte Deutschland in der Folge bis auf 25:28 heran und die Ungarinnen in Foul-Probleme. Nach deren fünftem Team-Foul war es Romy Bär, die auf 26:28 verkürzte (16. Min.). Nach vier Punkten der Ungarn in Folge traf Anne Breitreiner mit dem ersten Dreier zum 29:32 und besorgte nur eine Minute später von Downtown den Ausgleich (18. Min.). Zwei Fouls und drei Ballverluste kurz vor der Halbzeit brachten die DBB-Damen aber um den Lohn ihrer Arbeit und den Ungarinnen eine 38:32 Halbzeitführung.

Die ersten Punkte erzielten im zweiten Spielabschnitt zunächst die Osteuropäerinnen, ehe Romy Bär eine fast vier minütige Durststrecke der DBB-Damen mit einem Dreier zum 35:40 beenden konnte. Lisa Koop unter dem Brett und ein erneuter Dreier von Bär brachten Deutschland dann auf 40:42 heran (24. Min.). Eine stark aufspielende Lisa Koop erzielte wenig später den 42:42 Ausgleich und zwang Ungarn zu einer Auszeit, nach der diese zum 44:42 trafen (26. Min.). Zwölf Minuten vor dem Ende der Partie erzielte Romy Bär den Ausgleich, ehe Ungarn erneut mit 46:44 in Führung ging. Nach ihrem fünften persönlichen Foul musste Katharina Fikiel bereits im dritten Viertel auf der Bank Platz nehmen, das Team ließ sich davon jedoch nicht verunsichern und traf in Person von Skuballa und Bär zur 48:47 Führung nach 30 Minuten.

Lisa Koop eröffnete mit ihren Punkten 15 und 16 das letzte Viertel und legte zum 50:47 auf. Auf der Gegenseite war es Dora Hortl mit den Punkten 17 und 18, die Ungarn wieder mit 51:50 in Führung brachte. Koop ließ sich nicht lumpen und zog nach Zählern mit Hortl gleich, Stephanie Wagner erhöhte mit zwei Dreiern in Folge die deutsche Führung auf 58:51, was die Ungarinnen zu einer Auszeit zwang. Das fünfte Team-Foul nach vier Minuten im letzten Viertel war jedoch ein Wehrmutstropfen aus deutscher Sicht und sorgte dafür, dass Ungarn in Reichweite blieb (60:55, 35. Min.). Nach drei Punkten durch Breitreiner und zwei verwandelten Freiwürfen durch Maggie Skuballa lag das DBB-Team knapp drei Minuten vor dem Ende mit 65:59 in Führung. Ungarn kam jedoch nochmal auf 65:61 heran und zwang Alexandra Maerz zu einer Auszeit (37. Min.). Exakt zwei Minuten vor dem Schlusspfiff traf Romy Bär einen wichtigen Dreier zum 68:61, auf der Gegenseite musste Lisa Koop das Feld nach ihrem fünften Foul verlassen. Den Ausfall konnten die ING-DiBa Korbjägerinnen jedoch kompensieren; Breitreiner und Bär brachten Deutschland eine zehn-Punkte-Führung (72:62) und damit den Sieg. Die Ungarinnen konnten nicht mehr kontern und so durfte sich das DBB-Team über einen 74:66 Erfolg zum Auftakt des Turniers freuen. Morgen geht es um 18:15 Uhr gegen die Gastgeberinnen und Turnierfavoritinnen aus der Slowakei.

Bundestrainerin Alex Maerz war mit dem Auftakt ihrer Mannschaft zufrieden: “Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Die Schiedsrichter haben kleinlich gepfiffen und keinen Spielfluss ermöglicht. Davon haben sich die Mädels nicht aus der Ruhe bringen lassen und gerade im zweiten Durchgang eine gute Leistung gezeigt. Wir haben die Rebounds gewonnen und in der zweiten Halbzeit die Fehlerrate gesenkt. Obwohl wir auf Nelli Dietrich verzichten mussten (Knie-Probleme) und somit nur einen Pointguard hatten, sind wir von Beginn an als Team aufgetreten und haben als Team gewonnen. Jetzt werden wir uns noch das Spiel der Slowakinnen ansehen und müssen abwarten, was uns morgen erwartet.”

Für Deutschland spielten:
Romy Bär (Union Lyon Basket Feminin/FRA, 22 Punkte, 12 Rebounds), Anne Breitreiner (TSV Wasserburg, 15), Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg, 2), Lisa Koop (Herner TC, 18), Finja Schaake (BC pharmaserv Marburg), Nelli Dietrich (TV Langen / Rhein-Main Baskets, ), Margret Skuballa (BC pharmaserv Marburg, 4), Sonja Greinacher (Gonzaga University/USA, 3), Katharina Fikiel (SV Halle Lions, 4), Ireti Amojo (ohne Verein), Stephanie Wagner (TSV 1880 Wasserburg, 6).

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