Coach-Clinic beim AST ein voller Erfolg3. Mai 2006

130 Teilnehmer sorgen für einen neuen Rekord

Auch im Rahmen des diesjährigen Albert Schweitzer Turnieres vom 15.-22. April 2006 hatte der Deutsche Basketball Bund zu einer Internationalen Coach-Clinic eingeladen. Vom 20. – 22. April war in Mannheim ein hochqualifiziertes Referenten-Team mit Jovica Arsic (Headcoach der U18-Nationalmannschaft von Serbien und Montenegro), Prof. Dr. Laslo Hajnal (Gründer, Direktor und Professor an der Basketball-Akademie in Belgrad), Patrick Hunt (Manager des Australischen Verbandes für Spieler- und Trainerentwicklung) und Emir Mutapcic (U20 Bundestrainer und Headcoach von BS Energy Braunschweig) zu Gast, um über verschiedene Aspekte der Trainingsmethodik zu referieren.

Passend zum AST drehte sich die Veranstaltung rund um „Jugendleistungs-Basketball“. 130 Teilnehmer  und damit doppelt soviele wie beim AST 2004 sorgten für einen neuen Rekord. Jovica Arsic, der 2002 Headcoach Svetislav Pesic bei der Weltmeisterschaft zum Sieg assistierte und 2004 an einer Weiterbildung beim Training der San Antonio Spurs und der North Carolina University teilnahm, referierte über aktuelle Themen seiner Mannschaft (3. beim AST 2006), deren Umsetzung die Teilnehmer dann direkt bei den Spielen der Serben beobachten und bewerten konnten.


Jovica Arsic

In mehreren Vorträgen sprach  Emir Mutapcic hauptsächlich über die „Zipper Offense und ihre verschiedenen Variationsmöglichkeiten“ sowie auf die „Transition Offense“ eingehen. So gewannen die Teilnehmer einen Einblick in die Offense-Strategie von ALBA Berlin in den Jahren 2000-2004.


Emir Mutapcic

 
Prof. Dr. Laslo Hajnal lehrte bereits u.a. in Budapest (Ungarn) und Athen (Griechenland) und referierte über „neue Trainingsmethoden und Verbesserung der Spieler auf der Basis des ‚Top Players’-Modells“. Dabei ging er sehr wissenschaftlich vor, was für das interessierte Publikum durchaus den „Reiz des anderen“ besaß.


Prof. Dr. Laslo Hajnal

Zum absoluten Höhepunkt der Coach-Clinic wurden die Ausführungen von Patrick Hunt, der mit einer guten Mischung aus methodischer Arbeit und Arbeit am Detail glänzte. Das Thema „System der Trainer- und Spielerentwicklung in Australien“ war gespickt mit reichlich „britischem“ Humor, der sehr gut ankam. Ihm war die 100prozentige Aufmerksamkeit der Teilnehmer sicher. Am Ende kannte Patrick Hunt alle Spieler des hervorragenden Demoteams (Basket College Rhein-Neckar mit Trainer Peter Eberhardt) mit Vornamen und hatte sich durch seine lockere australische Art beliebt gemacht.


Patrick Hunt

Viele der teilnehmenden Trainer waren erstmals beim AST in Mannheim dabei und zeigten sich begeistert über die Atmosphäre des Turnieres und besonders über das Niveau der Spiele. Besonders die Partien der Franzosen und damit absolute Weltklasse werden noch lange in Erinnerung bleiben.

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